Aktuelles

"Unser Fokus liegt auf einem ganzheitlichen Verständnis des Personalmanagements - denn eine gute und erfolgreiche Personalarbeit zeichnet sich durch einen klaren Bezug auf das Geschäft und die Geschäftsstrategie, aber auch durch ein gutes HR-internes Zusammenspiel aus."


Studie zum Bewerbungsprozess für Ausbildungsplätze

Am Mittwoch, den 12.09.2018 wurde auf der Messe „Zukunft Personal Europe“ die Studie zum Bewerbungsprozess für Ausbildungsplätze vorgestellt. Die „Zukunft Personal Europe“ ist mit 770 Ausstellern und 450 Vorträgen Europas führende Fachmesse für das Personalwesen.

Unter dem Titel „Die Candidate Journey im Bewerbungsprozess von Auszubildenden – Forschungsbasierte Handlungsempfehlungen für Personalabteilungen“ wurden nicht nur die deskriptiven Studienergebnisse, sondern auch empirisch fundierte Erfolgsfaktoren im Bewerbungsprozess präsentiert. Dabei wurde klar: Eine möglichst objektive Analyse der Candidate Journey bietet auch Unternehmen wertvolle Anknüpfungspunkte, um den Bewerbungsprozess zu optimieren.

Die deskriptiven Studienergebnisse finden Sie hier – den Vortrag der Messe erhalten Sie auf Anfrage. Senden Sie hierzu bitte ein Mail an carina.braun(at)oth-regensburg.de
Die empirisch fundierten Handlungsempfehlungen werden außerdem im Heft „Personalwirtschaft“ am 26.10.2018 von Carina Braun und Ludwig Voußem veröffentlicht.


Gastvortrag über Personalmarketing-Konzepte in der Praxis

„Everyone is a brand ambassador, everyone is a recruiter“ – so lautet das Motto im Personalmarketing der Witt-Gruppe. Bei einem Gastvortrag im Juni 2018 an der Fakultät Betriebswirtschaft standen Recruiting und Talentsuche im Fokus.

Die vollständige Berichterstattung finden Sie hier.

 

 

 

 

„Neue Herausforderungen im Human Resource-Bereich“

In seinem Gastvortrag „HR und IT – Zusammenarbeit, Digitalisierung, Herausforderungen“ sprach Arne Herrmann (Daimler) am 11.06.2018 im HRM-Masterkurs auch über die zunehmende Bedeutung von IT-Kompetenzen für Personalerinnen und Personaler.

Die vollständige Berichterstattung finden Sie hier.

Gastvortrag in Personalwirtschaft: „Personalmarketing und Social Media Recruiting für Absolventen“

Am 16.05.2018 war Frau Tabea Dirscherl, HR Marketing Specialist DACH bei SThree in München, zu Gast in der Vorlesung „Personalwirtschaft“ (Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft).

In Ihrem Vortrag stellte sie Methoden des Personalmarketings bei SThree vor. Ausgangspunkt der einzelnen Aktivitäten ist die Employer Value Proposition (EVP / Arbeitgeberversprechen), die die einzigartigen Kerneigenschaften und Angebote des Unternehmens darstellt. Neben spannenden Einblicken in die tägliche Arbeit des HR Marketings, in dem Instrumente des Web 2.0 zunehmend an Bedeutung gewinnen, gab Frau Dirscherl auch viele praktische Tipps, die Studierende und Absolventen in Bewerbungssituationen beachten können.

Der Vortrag mit weiterführenden Informationen ist für die Studierenden des Fachs „Personalwirtschaft“ über GRIPS verfügbar.

Vorträge zum Thema „Digitalisierung und Personalarbeit“

Rund 180 Gäste waren der Einladung des Vereins der Freunde der OTH Regensburg zur Veranstaltungsreihe „Zu Gast bei Freunden“ am 09. April 2018 gefolgt. Die Veranstaltung stand unter dem Titel „Chance Digitalisierung – Wie unternehmerische Personalarbeit auf Veränderungen in der Arbeitswelt reagiert“ und wurde sehr positiv aufgenommen. „Für die Personaler bedeutet die Digitalisierung wirklich viel Arbeit“ – so das Credo einer Besucherin.
Drei Vorträge führten durch den Abend:

  • Prof. Dr. Carina Braun, Fakultät Betriebswirtschaft, OTH Regensburg: Der Mensch im Digitalisierungsprozess – Unternehmerische Personalarbeit und digitale Transformation
  • Michael Staab, Personalleiter der Continental Automotive GmbH, Regensburg: Industrie 4.0 und die Herausforderungen für HR
  • Nicole Goodfellow, Head of Talent Attraction, Infineon Technologies AG, München: Schlüsselfunktion, Marketing Personas & CRM – Die neue Art Recruiting & Talent Marketing zu kombinieren

Interessenten für die Veranstaltungsreihe können sich bei Katja Meier auf den Informationsverteiler nehmen lassen. Den vollständigen Pressebericht finden Sie hier.


Erstes „Planspiel zum Strategischen Personalmanagement“ im Masterstudiengang Human Resource Management

Eine gute und erfolgreiche Personalarbeit zeichnet sich durch einen klaren Bezug auf das Geschäft und die Geschäftsstrategie, aber auch durch ein gutes HR-internes Zusammenspiel aus. Das bedeutet, dass Personalabteilungen einerseits die Geschäftserfordernisse verstehen und aufgreifen, diese aber auch intern als gemeinsame Abteilung gut abwickeln bzw. bedienen können muss.

Doch wie agieren Personaler, wenn sie mit einer strategischen Geschäftsentscheidung konfrontiert werden? Welchen Beitrag kann eine Personalabteilung wirklich leisten, wenn die Geschäftsleitung eine starke Organisationsveränderung geplant hat? Welche Rollen haben die unterschiedlichen HR-Funktionen eines Betriebs in einem solchen Fall und wie funktioniert man optimal als Team?

Diese Fragen waren Thema des im Masterstudiengang Human Resource Management durchgeführten, mehrtägigen Planspiel, welches Prof. Dr. Carina Braun in der Veranstaltung „Strategisches Personalmanagement“ erstmalig im Wintersemester durchführte.

Hierfür wurden 33 Studierende in sechs Gruppen eingeteilt, die jeweils eine Personalabteilung simulierten. In jeder Personalabteilung waren die Rollen von Personalleiter, HR Business Partner, Personalmarketing- und Recruiting-Spezialist, Personalentwickler und Change Manager besetzt und gemeinsam wurde überlegt, wie die Geschäftsentscheidung, eine Produktion weitestgehend zu automatisieren, von Personalern unterstützt werden kann. In mehreren, eng getakteten Aufgabenrunden wurden Konzepte zum HR-Wertbeitrag in Business-Entscheidungen eingereicht, Informationsveranstaltungen für Schicht-Mitarbeiter geplant, Personalmarketing-Veranstaltungen simuliert, Vorträge vor Betriebsleitungssitzungen und Fachgremien gehalten sowie Budget-, Personalkapazitäts- und Projektanpassungen vorgenommen. Vor allem das interne Zusammenspiel und das Verständnis für ein - manchmal auch schwierig zu greifendes - Geschäft, wurden dabei mit dem Planspiel im HR Masterstudiengang in Form einer neuen Lehr- und Lernmethode ideal unterstützt. "Im Planspiel habe ich Verantwortung für meine Rolle übernommen und mich dadurch sehr intensiv in die Aufgaben und Inhalte dieser Position hineingedacht - und gleichzeitig die Schnittstellen mit den anderen Bereichen wahrgenommen. Dies alles war im Rahmen der dynamischen Weiterentwicklung des gesamten Unternehmens erlebbar", so fasst eine Studentin im Master HRM ihren Lernerfolg zusammen.

Insgesamt wurden von den Gruppen hervorragende Ergebnisse mit spannenden Ideen für HR im Zuge einer Produktionsautomatisierung erarbeitet. Praktiker, die Interesse haben, sich darüber auszutauschen oder das Planspiel durch Praxisinput unterstützen wollen, sind herzlich eingeladen, Kontakt mit Prof. Dr. Carina Braun aufzunehmen.

Bildunterschrift 1: Aktueller HR-Masterstudiengang

Bildunterschrift 2: Studierende unterstützen im Planspiel ein umfangreiches Change-Projekt aus HR-Sicht

Besuch von Iran Hauser (Infineon Technologies AG, Regensburg) in der Veranstaltung "Personalwirtschaft"

Am 10. Januar 2018 war Iran Hauser, Managerin HR bei Infineon TechnologiesAG in Regensburg, zu Gast in der Vorlesung "Personalwirtschaft" (Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft). In ihrem Vortrag "Personalarbeit am Praxisbeispiel der Infineon Technologies AG" stellte Iran Hauser vor, wie sich eine Personalabteilung von der Strategie bis zur internen Organisation aufstellen und am Geschäft ausrichten kann.

Dafür, so betonte Iran Hauser, ist es sinnvoll, eine HR Mission in strategische Schwerpunkte zu übersetzen. Die Infineon HR Mission "Exzellente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" spiegelt sich beispielsweise im Fokus auf den Kunden, einer Orientierung an den Unternehmensbedürfnissen, einer effizienten und effektiven HR-Funktion sowie einfachen, klaren und transparenten HR-Prozessen und -Strukturen wider. "HR muss sich immer wieder verändern und mit den Trends gehen", betonte die Juristin. So habe Infineon vor fünf Jahren z.B. das komplette Recruiting und Talent Marketing neu ausgerichtet - und heute rangiert Infineon unter den Top-Arbeitgebern seiner Branche.

Für die Studierenden war es besonders wichtig, das Dave Ulrich-Organisationsmodell, welches in der Vorlesung theoretisch behandelt wurde, nun im Praxisabgleich erläutert zu bekommen. Das Modell sieht vor, dass sich HR-Abteilungen mit HR Business Partnern gezielt auf das Geschäft einstellen und damit eine besonders wertschöpfende Personalarbeit leisten können "HR darf man nie isoliert sehen. Wir sind Partner vom Business - dieses wird von HR beraten und unterstützt", so Iran Hauser. Mit dieser Haltung hat sich das Personalmanagement bei Infineon in den letzten Jahren vom Generalisten-Dasein mit hohem administrativen Aufgabenanteil zu einer Beratungs- und Unterstützungsfunktion für Mitarbeiter und Führungskräfte bei allen personalrelevanten Themen etabliert.

Der Vortrag mit weiterführenden Informationen ist für die Studierenden des Fachs "Personalwirtschaft" über GRIPS verfügbar.

Bildunterschrift: Iran Hauser, Managerin HR bei Infineon Technologies AG Regensburg, zu Besuch an der OTH.


Personalwirtschaftliches Seminar mit großartiger Resonanz

Erstmalig fand am 11. Januar 2018 das vom „Studienschwerpunkt Personalmanagement“ des Bachelor-Studiengangs Betriebswirtschaftslehre organisierte „Personalwirtschaftliche Seminar“ (PWS) als Halbtagesveranstaltung in der TechBase in Regensburg statt. Die Veranstaltung stand dabei unter dem Titel „HR Trends“ und ermöglichte einen intensiven Austausch zwischen Studierenden und Lehrbeauftragten der OTH Regensburg sowie interessierten Personalverantwortlichen regionaler Unternehmen und Konzerne.

Zusätzlich zu den 35 Studierenden, die in Gruppenarbeiten die inhaltliche Vorarbeit geleistet hatten, kamen mehr als 60 Personen aus regionalen Unternehmen oder anderen Studiengängen der Einladung von Prof. Dr. Carina Braun, Prof. Dr. Thomas Falter, Prof. Dr. Susanne Nonnast und Prof. Dr. Ingo Striepling nach.

Nach einem Grußwort durch den Dekan, Prof. Dr. Thomas Liebetruth und dem Eröffnungsvortrag zum Thema „HR Trends – Wie Megatrends die Personalarbeit beeinflussen“ von Frau Prof. Dr. Carina Braun folgten fünf Präsentationen von Studierenden. Diese hatten sich bereits während des Wintersemesters in größeren Gruppen und unter Betreuung durch die Professorinnen und Professoren mit aktuellen HR Trends auseinandergesetzt. Im Rahmen der öffentlichen Veranstaltung konnten Sie nun ausgewählte Ergebnisse präsentieren und diese mit den Unternehmensverantwortlichen auf Praxistauglichkeit prüfen.

Gleich zu Beginn zeigten Michaela Radlbeck und Vera Schmutz auf, dass sich die Gestaltung einer „New Work“ positiv auf die Mitarbeiterbindung auswirkt und untermauerten ihre Empfehlungen durch eine Vielzahl praxistauglicher Beispiele. Monika Kraus und Sophia Pollock erläuterten im Anschluss, wie sich durch eine „Agile Organisation“ die Flexibilität erhöht. Die theoretisch aufgezeigten Organisationsmodelle, die bereits im Vortrag durch Praxisbeispiele ergänzt wurden, waren Inhalt einer angeregten Diskussion über die Umsetzbarkeit in der betrieblichen Realität. Nach einer kurzen Pause gingen Andreas Geiger und Katharina Weinberger auf das Konzept der „Diverse Leadership“ ein und betonten, dass die Rolle der Führungskraft und ihre Werteorientierung wesentlich sind, um mit einer (werte-)vielfältigen Belegschaft erfolgreich zu sein. Peggy Seidel und Katja Gewald fokussierten sich auf Modelle der „Teilzeitführung“ und gaben damit den Startschuss für eine Diskussion über die Realisierbarkeit dieser Modelle in der betrieblichen Praxis, bevor Tina Mühlbauer, Ramona Müller und Anne Prößl noch das Konzept der „Candidate Experience“ erläuterten. Sie erklärten, wie sich Bewerber und Unternehmen im Rahmen eines Recruiting-Prozesses begegnen und dass eine positive Candidate Experience beispielsweise durch die „One-Click-Bewerbung“ gegeben sein kann. Der Trend, durch diese Form der Bewerbungsmöglichkeit, mehr Bewerbungen zu generieren, war Auslöser einer intensiven Diskussion darüber, wie sich HR selbst mit aktuellen (digitalen) Veränderungsprozessen konfrontiert sieht – und dass man um manche Veränderungen nicht herumkommen wird, auch wenn sie aus Sicht der Personaler möglicherweise nicht uneingeschränkt zu besseren Ergebnissen führen.

In der abschließenden Podiumsdiskussion, die Prof. Dr. Thomas Falter moderierte, wurden die thematisierten Trends von Studierenden, Professoren und Praxisvertretern weiter vertieft und um Best Practice-Beispiele aus der Praxis ergänzt.

>Das neue Format zum gemeinsamen Austausch von aktuellen Aufgabenbereichen und Fragestellungen rund um das Thema „Personal“ erlebte eine angeregte Diskussion zwischen Theorie und Praxis. Darüber hinaus erhielten die Studierenden Einblicke von Unternehmensvertretern in die tägliche Personalarbeit und erfuhren, mit welchen Eigenschaften und Herangehensweisen die Arbeit als Personaler gelingt. Spätestens hier waren alle Teilnehmer davon überzeugt, dass dieses Format im kommenden Jahr wiederholt werden muss. Nähere Informationen zum Personalwirtschaftlichen Seminar, den Präsentationen und zu kommenden HR-Veranstaltungen erhalten Sie von Prof. Dr. Carina Braun (carina.braun@oth-regensburg.de).

Bildunterschrift 1: Eröffnungsvortrag „HR Trends“ durch Prof. Dr. Carina Braun
Bildunterschrift 2: Voll besetztes Plenum beim Personalwirtschaftlichen Seminar
Bildunterschrift 3:  Seminarabschluss mit Podiumsdiskussion

Vortrag im Forum „Führung und Personal“ des IT-Logistik-Cluster Bayern

Am 23. November 2017 lud das Bayerische IT-Logistikcluster gemeinsam mit der Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg zum ersten Mal zum Forum „Führung und Personal“ in das Innovationszentrum TechBase ein. Damit starten das Bayerische IT-Logistikcluster und die OTH Regensburg im Fachbereich Personalmanagement eine neue Zusammenarbeit, um das Bewusstsein für Führung und Personalmanagement in kleinen und mittleren Betrieben - und vor allem in Start-ups - zu stärken.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Clustermanager Uwe Pfeil wurde thematisiert, warum man sich als Unternehmer überhaupt mit der Ressourcen Mitarbeiter auseinandersetzen muss (Vortrag: "Chefsache Personal – warum man sich mit der Ressource „Mitarbeiter“ beschäftigen muss", Prof. Dr. Carina Braun). Im Anschluss daran wurde die Relevanz der Führung thematisiert (Vortrag: "Hebel Leadership – wie man Führung von Personal heute gestalten kann", Prof. Dr. Susanne Nonnast). Abgerundet wurde das Forum durch einen Praxisbericht von Peter Schmidt, CEO der Firma iNTENCE automotive electronics. Hierbei wurde klar, welche Herausforderungen sich durch schnelles Firmenwachstum im Umgang mit den Mitarbeitern ergeben und wie diese erfolgreich gemeistert werden können. Der rege Austausch der 20 Teilnehmer und die aktive Diskussion machten deutlich, wie wichtig das vielschichtige Thema "Personal" auch und gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ist. Mehr Informationen finden Sie unter diesem Veranstaltungslink (Link: https://www.it-logistik-bayern.de/news-termine/news/rueckblick_forum_fuehrung_und_personal.html?no_cache=1&cHash=8b130c9901175d8e29aa6e70d35f385e )

Mehr Informationen zum Cluster und weiteren Veranstaltungen finden Sie unter https://www.it-logistik-bayern.de/ .

Besuch von Dr. Florian Lehmer (IAB Nürnberg) in der Veranstaltung „Personalwirtschaft“

Am 21. November 2017 war Dr. Florian Lehmer, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg, zu Gast in der Vorlesung „Personalwirtschaft“ (Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft).

In seinem Vortrag „Wirtschaft 4.0 – Konsequenzen für die Arbeitswelt“ stellte Dr. Florian Lehmer wesentliche Ergebnisse vor, wie sich der Arbeitsmarkt und die Tätigkeiten durch Digitalisierung verändern werden.

Wie die Daten des IAB zeigen, haben sich ein Drittel der Betriebe in Deutschland noch nicht mit Digitalisierung auseinandergesetzt. Besonders nicht-wissensintensive Betriebe nutzen heute bislang wenig Technologien der „Wirtschaft 4.0“, wohingegen Unternehmen der IKT-Branche bereits heute stark in der Anwendung der Digitalisierung sind. Für die Beschäftigten bedeutete dies in den letzten Jahren, dass vor allem in Unternehmen mit hoher Digitalisierung der Bedarf an Expertentum anstieg und somit eine positive Beschäftigungsentwicklung verzeichnet werden konnte. Verluste verzeichneten vor allem Unternehmen der IKT-Branche, die heute mit Blick auf Digitalisierung „Nachzügler“ sind: sie verloren in den letzten Jahren (2012-2015) mehr als 30% ihrer Beschäftigten.

Bezügliche der Tätigkeiten konnte das IAB ermitteln, dass in Zukunft vor allem Tätigkeiten mit hoher Rationalisierbarkeit und manueller sowie kognitiver Routine wegfallen werden. Gering rationalisierbare Tätigkeiten sind hingegen Aufgaben, die viel Interaktion, viel Wissen und / oder viel Kreativität erfordern. Um zu bewerten, wie viele Tätigkeiten in Deutschland von dieser Veränderung betroffen sein werden, wurde das technische Substitutionspotential verschiedener Berufe ermittelt. Ein hohes (technisches) Substituierbarkeitspotenzial ist gegeben, wenn der Anteil der Routinetätigkeiten mindestens 70 % beträgt. Laut einer Untersuchung von Dengler / Matthes (2015) ist dies bei rund 15 % der Beschäftigten in Deutschland der Fall.

Der Vortrag mit weiterführenden Informationen ist für die Studierenden des Fachs „Personalwirtschaft“ über GRIPS verfügbar.

Studienergebnisse zum Bewerbungsprozess für Ausbildungsplätze am „Dies Studiosus“ präsentiert

Am 08. November 2017 fand an der OTH Regensburg erstmalig der „Dies Studiosus“ statt. Unter dem Motto „Lerne Deine Hochschule kennen“ hatten Studentinnen und Studenten der Hochschule ab 10 Uhr Gelegenheit, in verschiedene offene Vorlesungen zu gehen und Einblicke in Forschung und Lehre zu gewinnen.

Hannah Steffel und Monika Kraus, Studentinnen des Bachelor-Studiengangs Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Personalmanagement, stellten an diesem Tag die Studienergebnisse unserer Befragung „Beschäftigungsfähigkeit Jugendlicher – Der Bewerbungsprozess für Ausbildungsplätze“ vor. Die Untersuchungsergebnisse wurden im zweiten Projektschritt genutzt, um Empfehlungen für die Initiative „Fit für die Bewerbung“ des Goinger Kreises auszusprechen, damit Jugendlichen im Rahmen eines Beratungstages eine gute Unterstützung und Vorbereitung auf den Bewerbungsprozess erhalten. Die Studie kann hier („hier“ als Link zur Datei im Anhang) bezogen werden.

Ein herzliches Dankeschön an Frau Steffel und Frau Kraus für die gelungene Präsentation.

Studie „Beschäftigungsfähigkeit Jugendlicher – Der Bewerbungsprozess für Ausbildungsplätze

Im Rahmen einer Studie des Masterstudienganges Human Resource Management sowie des Bachelorstudiengangs Betriebswirtschaft wollten wir wissen, wie der typische Bewerbungsprozess für Ausbildungsstellen aussieht und über welche Hürden junge Bewerberinnen und Bewerber im Auswahlprozess um einen Ausbildungsplatz aus Sicht der Unternehmen stolpern. Die Ergebnisse finden Sie hier

 

 

 

"Lectures in Leadership“ mit Andreas Greve von nextpractice GmbH

 „Lectures in Leadership“ ist ein Veranstaltungsformat, das gemeinsam von Professorinnen und Professoren der OTH Regensburg sowie der Universität Regensburg organisiert wird. Das aktuelle Thema "Arbeits- und Führungskultur im Zeitalter von Digitalisierung und hoher Veränderungsdynamik" mit Andreas Greve von der nextpractice GmbH stieß auf sehr positive Resonanz.

Anbei finden Sie den Link zur ausführlichen Pressemitteilung:

Wer sich über den Vortrag und Folgetermine der „Lectures in Leadership“ informieren möchte, kann sich gerne an Prof. Dr. Carina Braun, Professorin für Personalmanagement an der OTH Regensburg wenden.

Studie „Talent und Diversity Management: Vollkommen überschätzt oder ein nachhaltiger Weg aus dem demografischen Dilemma?“

Fachkräftemangel, Marktdynamik, „War for Talents“ - Herausforderungen und Schlagworte, mit denen sich Unternehmen und Personalverantwortliche bereits seit einiger Zeit konfrontiert sehen. Es besteht schon lange kein Zweifel mehr, dass Unternehmen nur dann langfristig erfolgreich sein werden, wenn sie es schaffen, Talente zu identifizieren, zu halten und ungenutzte Potentiale zu heben. Der Faktor „Mensch“ gilt als der zentrale Faktor, um sich im Wettbewerb klug und vorteilhaft zu positionieren.

Bislang werden die Förderung von Talenten und das Ausschöpfen von ungenutzten Mitarbeiterpotentialen häufig getrennt voneinander diskutiert und gelebt: 

Das Talent Management, meist angegliedert an eine unternehmensweite Personalentwicklung, hat die Aufgabe, Talente zu identifizieren, zu selektieren, zu fördern und zu fordern. Während viele Unternehmen die Einzelpersonen in den Fokus rücken, scheinen erste Firmen den Begriff des Talents weiter zu fassen und davon auszugehen, jeder besitze ein Talent – man müsse es nur identifizieren und fördern. 
Das Diversity Management soll personelle Vielfalt bewusst nutzen und steuern, indem es Strukturen und Rahmenbedingungen schafft, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein attraktives Arbeitsumfeld bieten. So sollen nicht nur Mitarbeiter motiviert und an das Unternehmen gebunden, sondern auch das Arbeitgeberimage erhöht und bislang ungenutzte Mitarbeiterpotentiale erschlossen werden.

Doch wie weit liegen diese beiden Funktionen tatsächlich auseinander? Welche Erfolge versprechen sich die Unternehmen von ihrem Talent und Diversity Management? Haben sie nicht beide das gleiche Ziel? Und wäre eine Verschmelzung von Talent Management und Diversity Management dann nicht sinnvoll und mit Synergieeffekten behaftet? In der wissenschaftlichen Literatur wird bereits herausgestellt, dass die weitgefasste Sichtweise „Jeder habe ein Talent“, die vielleicht erfolgversprechendere Perspektive in der Förderung und Erfassung von Mitarbeiterpotentialen sei. Doch wie sieht in es in der unternehmerischen Praxis aus?

Im Rahmen einer Studie in Kooperation mit Prof. Dr. Leena Pundt von der Hochschule Bremen und Andreas von Studnitz, geschäftsführender Gesellschafter der von Studnitz Management Consultants GmbH in Rendsburg, wurden Personalverantwortliche aus Unternehmen in Deutschland zu diesen Fragestellungen befragt. Bestellen Sie hier ein Exemplar der Studie.

Neu erschienen: 

Zukunft Personal Beschäftigung
Zwischen Praxis und Innovation, Unternehmen und Gesellschaft
Herausgeber: Goinger Kreis e.V.

http://www.springer.com/de/book/9783658091958

HRM@SKY

Das Unternehmen „SKY“ kennen die meisten als Pay-TV-Anbieter: Live-Sport mit dem 24-Stunden-Sportnachrichtensender Sky Sport News HD, Spielfilme, Serien, Kinderprogramme, Dokumentationen… Sky ist der in Deutschland und Österreich führende Anbieter von Pay-TV und beschäftigt derzeit rund 2.500 Mitarbeiter (Quelle: info.sky.de)

Am 15.12.2014 durften 33 Studierende des HR-Masterstudiengangs das Unternehmen von einer anderen Seite kennenlernen und mit Personalern des Unternehmens über deren Tätigkeit bei Sky reden. Zum Auftakt dieser Studienfahrt fand zunächst eine Studioführung bei Sky Sport News HD statt. Anschließend gaben verschiedene Vorträge Einblick in die HR-Welt von Sky. Einstiegsthema am Vormittag war die neue Employer Branding-Kampagne „Die Rolle deines Lebens“. Während des „Brownbag-Lunchs“ konnten die Studierenden ihre Fragen an Nina Z. stellen, die ihren Weg bei Sky als Werkstudentin, Trainee und jetzt schließlich in einer Festanstellung in HR geht. Der Nachmittag wurde durch Vorträge über das HR Business Partner-Modell bei Sky sowie die Organisation und Herausforderungen an das HR Controlling bei Sky gestaltet. Insgesamt ein Tag mit interessanten Gesprächen, guten Diskussionen und spannenden Einblicken! Herzlichen Dank!