Arbeitssicherheit

Mit dem Begriff der Arbeitssicherheit ist die Sicherheit der Beschäftigten bei der Arbeit, also die Beherrschung und Minimierung von Gefahren für ihre Sicherheit und Gesundheit beschrieben. Sie ist Bestandteil des Arbeitsschutzes; im Arbeitsschutzgesetz werden Maßnahmen zur Verhütung von Unfällen bei der Arbeit und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren sowie Maßnahmen der menschengerechten Gestaltung der Arbeit gefordert.
Nach dem Arbeitsschutzgesetz trägt der Arbeitgeber die umfassende Verantwortung für die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten in seinem Betrieb. Zur Erfüllung dieser Aufgabe stehen ihm u.a. die Fachkraft für Arbeitssicherheit, der Betriebsarzt, Sicherheitsbeauftragte und Ersthelfer beratend und mitwirkend zur Seite.

Die Fachkraft für Arbeitssicherheit hat die Aufgabe die Hochschulleitung sowie alle Vorgesetzten und Fachverantwortlichen beim Arbeitsschutz, bei der Unfallverhütung und in sämtlichen Fragen der Arbeitssicherheit zu unterstützen.

Robert Kiesl - Fachkraft für Arbeitssicherheit
B.A.D. Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH
Im Gewerbepark C10
93059 Regensburg
Tel (0941) 297 52-0
Fax (0941) 297 52-29
Mobil (0151) 51140301
robert.kiesl(at)bad-gmbh.de

Ein Betriebsarzt hat die zentrale Aufgabe, den Arbeitgeber und die Belegschaftsorgane auf dem Gebiet der Arbeitssicherheit und der menschengerechten Arbeitsgestaltung zu beraten und bei der Erfüllung ihrer Pflichten auf diesem Gebiet zu unterstützen.

Betriebsärztin der OTH Regensburg:

Dr. med. Bettina Ritz

Fachärztin für Arbeitsmedizin, Praktische Ärztin

B.A.D. Zentrum Regensburg, Im Gewerbepark C.10.!.OG, 93059 Regensburg

Tel. 0941 297 520

Mobil: 0179 919 1923

bettina.ritz(at)bad-gmbh.de

Ziel der betrieblichen Arbeitsschutzorganisation ist die Gewährleistung von Gesundheitsschutz und Sicherheit am Arbeitsplatz sowie Einrichtung und Erhalt menschengerechter Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen durch Planung und Zusammenwirken der Hochschulleitung mit den Beschäftigten.

Als Beauftragte der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg ist Frau Petra Faldum Ansprechpartnerin für Belange des Arbeitsschutzes.

Zu ihren Aufgaben gehören u.a. die Organisation von Planung, Beschaffung und Instandhaltung von Arbeitsmitteln und Betriebsstätten unter Berücksichtigung des Arbeitsschutzes, die Gewährleistung einer wirksamen Ersten Hilfe durch ausgebildete Ersthelfer und räumliche Einrichtungen sowie die Umsetzung gesetzlicher Anforderungen wie zum Beispiel Beurteilung der Arbeitsbedingungen bzw. die Durchführung erforderlicher Unterweisungen.

Petra Faldum
Gesunde Hochschule und Arbeitssicherheit

OTH Regensburg
Galgenbergstraße 30
93053 Regensburg

Tel.: +49 941 943-8050
Fax: +49 941 1027
petra.faldum(at)oth-regensburg.de

FunktionNameTelefon
Sicherheitsbeauftragter Prüfeninger Str.Alois Bräu1190
Sicherheitsbeauftragter Fk. ArchitekturMichael Salberg1188
Sicherheitsbeauftragte BibliothekMarleen Nebe5143
Sicherheitsbeauftragter Fak. Informatik und MathematikRalph Buchfelder1336
Sicherheitsbeauftragte Fak. Informatik und MathematikEva Gschrey9868
Sicherheitsbeauftragter Prüfeninger Str.Dominik Dechant1206
Sicherheitsbeauftragter Galgenbergstr.Joseph Mayer5213
Sicherheitsbeauftragte Fak. Elektro- und InformationstechnikMonika Portner

9820

Sicherheitsbeauftragter Fak. Elektro- und Informationstechnik, TechBaseJürgen Bachl9877
Sicherheitsbeauftragter Seybothstr.Manfred Röhrl8047

Sicherheitsbeauftragter Fak. Allgemeinwissenschaften und Mikrosystemtechnik

Thomas Zimmerer8047
Sicherheitsbeauftragter Fak. Betriebswirtschaft und SozialwissenschaftenJürgen Heubach1090
Sicherheitsbeauftragter VersammlungsstättenKlaus Martin9274
Sicherheitsbeauftragter Technische Bereiche und Anlagen GuTWilhelm Melchior9312
Sicherheitsbeauftragter Prüfeninger Str.Johann Schmidbauer1214
Sicherheitsbeauftragter Seybothstr.Alfons Wild1141
Sicherheitsbeauftragte Bereich Agentur für ArbeitEva Eichenseer9248
Beauftragter Gefahrstoffe/UmweltschutzProf. Dr. Walter Rieger9401
Beauftragter Gefahrstoffe (Gase) und ExplosionsschutzFrank Steckler1289
Beauftragter LaserschutzProf. Dr. Peter Bickel9762
Beauftragter Laserschutz (Stellvertreter)Prof. Dr. Heiko Unold1121
Beauftragter StrahlenschutzProf. Dr. Thomas Peterreins
9237
Beauftragter Strahlenschutz (Stellvertreter)Prof. Dr. Walter Rieger9401
Beauftragter BrandschutzJohann Schmidbauer1214

Rettungstreffpunkte 

Um wertvolle Zeit bei Unfällen oder Bränden zu gewinnen, wurden für externe Rettungskräfte Treffpunkte definiert. Bei einer Unfallmeldung sollte der Einsatzzentrale (Integrierte Leitstelle) ganz konkret mitgeteilt werden, welchen Rettungstreffpunkt die Fahrzeuge ansteuern müssen. Am Rettungstreffpunkt wird das ankommende Rettungsfahrzeug von Ersthelfern bzw. Helfenden erwartet und die Sanitäter von dort bis zum Unfallort begleitet. Dies kann z.B. durch eine winkende Person in der Zufahrtsstraße und am Rettungstreffpunkt erfolgen. Die Orientierung der mit Blaulicht anfahrenden Einsatzfahrzeuge wird erheblich erleichtert, wertvolle Zeit wird gespart.

Ist dies nicht bekannt oder können verletzte Personen diesen Rettungstreffpunkt nicht erreichen ist es unbedingt notwendig, eine Rettungskette zu bilden um die Einsatzkräfte einzuweisen. Dies kann z.B. durch eine winkende Person in der Zufahrtsstraße und am Rettungstreffpunkt erfolgen. Die Orientierung der mit Blaulicht anfahrenden Einsatzfahrzeuge wird erheblich erleichtert. 

Name RettungstreffpunktStandort Hochschule
 SeybothstraßeSeybothstraße 2, Haupteingang
Parkplatz UniversitätsstraßeSeybothstraße 2, Parkplatz Universitätsstraße
Prüfeninger Str.Prüfeninger Str. 58
GalgenbergstraßeGalgenbergstraße 30
Sammelgebäude (Universität)Albert-Magnus-Straße
 Biopark IIIAm Biopark 9
Agentur für ArbeitGalgenbergstraße 24
TechBase Franz-Mayer-Straße 1

Sammelplatz

Ein Sammelplatz ist ein Punkt, an dem sich im Brand- oder Schadensfall, also in der Regel bei einer Gebäudeevakuierung, alle Personen aus einem Gebäude sammeln sollen. Sammelplätze bieten die Möglichkeit, die Räumung eines Gefahrenbereichs zu überprüfen. Außerdem besteht durch die Befragung der an der Sammelstelle eingetroffener Personen die Möglichkeit, sich einen weiteren Überblick über die aktuelle Lage in einzelnen Bereichen zu verschaffen. Zusätzlich können Personen, die aus Gefahrenbereichen unmittelbar eingetroffen sind, gezielt betreut werden. 

Suchen Sie bitte im Gefahrenfall unmittelbar den für Sie nächstgelegenen, ausgeschilderten Sammelplatz auf. 

Standortvom Ausgangzum Sammelplatz
Seybothstr. 2

Seminargebäude
Hörsaalgebäude
Mensa

Nord, Seybothstraße
Seybothstr. 2Mensa
Studierendenhaus
Bibliothek
Süd-Ost, Universitätsstraße
Seybothstr. 2Mikrosystemtechnik
Laborgebäude der Fakultät EI, Gebäude IM
Süd-West, Seybothstraße
Galgenbergstr. 30

Maschinenbau, Gebäudeteil B und C,
Haus der Technik

Am See
Galgenbergstr. 30Zentrales Hörsaalgebäude
Maschinenbau Gebäudeteil A
Süd-Ost, Universitätsstraße
Prüfeninger Str. 58Gebäude SüdseiteSüd, Prüfeninger Straße
Prüfeninger Str. 58Gebäude NordseiteNord, Uhlandstraße
BioparkBiopark IIIBiopark 3
Agentur für ArbeitAusgang WestSammelplatz A.f.A. (Richtung Universitätsstr.)

Notfallgeräte für Herzversagen (Defibrillator) finden Sie an folgenden Standorten:

  • Seybothstraße 2, Altbaufoyer (Übergang Cafeteria)
  • Seybothstraße 2, Mensa (Nähe Geschirr-Rückgabe)
  • Seybothstraße 2, Nähe Ausgang Mikrosystemtechnik
  • Prüfeninger Str 58, Foyer Haupteingang
  • Galgenbergstr. 30, Foyer Haupteingang Gebäudeteil A
  • Haus der Technik, Trakt I, Flur Erdgeschoss
  • Biopark 1, Eingang RCBE
  • Agentur für Arbeit, Foyer Erdgeschoss
  • TechBase, Foyer Erdgeschoss
  • Gebäude IM, Nähe Ersthelferraum K063

Diese Geräte unterstützen Ersthelfer durch gesprochene Anweisungen und können auch von medizinischen Laien bedient werden.

Lassen Sie sich bei einer Verwendung im Notfall nicht durch den Entnahme-Alarm abschrecken. Dadurch werden weitere Helfer aufmerksam. Der Alarm endet sobald Sie die Aufbewahrungsbox wieder schließen.

Ist Ihnen ein Unfall auf dem Campus oder auf dem Weg zur Hochschule passiert?

  • Beschäftigte

1. Bitte füllen Sie einen Unfallmeldebogen aus.

a) Unfallanzeige für tariflich Angestellte:
Unfallanzeige
Die Anzeige ist zu erstatten, wenn ein Arbeitsunfall oder ein Wegeunfall (z.B. Unfall auf dem Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte) eine Arbeitsunfähigkeit von mehr als 3 Kalendertagen oder den Tod eines Versicherten zur Folge hat. Zuständig ist die Bayerische Landesunfallkasse.

b) Unfallmeldung für Beamte:
Landesamt für Finanzen
Der Antrag auf Anerkennung eines Dienstunfalles ist in jedem Fall auszufüllen, unabhängig von einer Arbeitsunfähigkeit, da die anfallenden Arztkosten von der Beihilfestelle nicht übernommen werden. Zuständig ist die Unfallstelle am Landesamt für Finanzen.

Hinweis: In beiden Fällen sind die Formulare vom Kanzler bzw. Präsidenten zu unterzeichnen, bevor diese weitergeleitet werden. 

2. Bitte informieren Sie Frau Anna Winter, Abteilung Personal, Telefon-Nr. 1015

  • Studierende

1. Informieren Sie sich über Ihre Unfallversicherung unter  Versicherungen und füllen Sie den dort abgelegten Unfallmeldebogen aus.
2. Bitte informieren Sie die Abteilung Studium, Referat Zulassung und Organisation.


Wann sollten Sie sich an einen Durchgangsarzt wenden?

Unfallverletzte sind nach Arbeitsunfällen/Wegeunfällen einem Durchgangsarzt vorzustellen, wenn
• die Unfallverletzung über den Unfalltag hinaus zur Arbeitsunfähigkeit führt, oder
• die notwendige ärztliche Behandlung voraussichtlich über eine Woche andauert, oder
• Heil- und Hilfsmittel zu verordnen sind, oder
• es sich um eine Wiedererkrankung aufgrund von Unfallfolgen handelt.

Der Durchgangsarzt entscheidet, ob allgemeine Heilbehandlung beim Hausarzt durchgeführt wird oder wegen Art oder Schwere der Verletzung besondere Heilbehandlung erforderlich ist, die er dann regelmäßig selbst durchführt. In Fällen der allgemeinen (hausärztlichen) Behandlung überwacht er den Heilverlauf.
Die Landesverbände beteiligen ausschließlich fachlich geeignete Ärzte mit entsprechender Ausstattung der Praxis/Klinik am Durchgangsarztverfahren.
Nächstgelegene Durchgangsärzte finden Sie unter Landesverbände  der gesetzlichen Unfallversicherungen. Hinweis: Unter Suchkriterien bei Ort nur REGENSURG eingeben, andere Felder leer lassen.

 
Aufzeichnung der Erste-Hilfe-Leistung

Auch wenn ein Arztbesuch nicht erforderlich, der Unfall nicht meldepflichtig war, und die Verletzungen durch einen Ersthelfer versorgt werden konnten, ist ein Eintrag im Verbandbuch/-block vorzunehmen. Über jede Erste-Hilfe-Leistung müssen nach § 24 Abs. 6 der Unfallverhütungsvorschrift „Grundsätze der Prävention“ (BGV A1) Aufzeichnungen geführt und fünf Jahre lang aufbewahrt werden. Die Aufzeichnungen sind vertraulich zu behandeln. Die Angaben dienen als Nachweis, dass die Verletzung/Erkrankung bei einer versicherten Tätigkeit ein- bzw. aufgetreten ist. Diese Aufzeichnungen können sehr wichtig sein, wenn Spätfolgen (z.B. Infektion nach einer Schnittverletzung) eintreten sollten.

Erste Hilfe-Räume (Verbandszimmer) dienen zur Versorgung von Verletzten. Diese Räume sind mit Liege, Verbandsmaterial, Notruftelefon und mit einer mobilen Krankentrage ausgestattet.


StandortRaumnummerAnsprechpartner
Prüfeninger StraßeP 011 Hilde Wagner

Seybothstraße

S 038

Manfred Röhrl / Dagmar Hornik
UniversitätstraßeNähe U 616

Tobias Probst

Gebäude IMK 063Kurt Fellerer
Haus der TechnikJ 203Petra Faldum
Agentur für Arbeit1. 022Mitarbeiter A.f.A.
GalgenbergstraßeC 095Siegfried Schrammel

Weitere Informationen für Beschäftigte der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg im Intranet (Nachrichtenbereich und Dokumentenportal).

Zur Wahrnehmung der regelmäßigen

Angebotsvorsorge Bildschirmarbeitsplatz

stehen folgende Termine zur Auswahl:


Donnerstag, 31.01.2019, 08:00-12:00 Uhr 

Dienstag, 25.06.2019, 08:00-12:00 Uhr 

Donnerstag, 21.11.2019, 08:00-12:00 Uhr 

 

Die Durchführung erfolgt durch unsere Betriebsärztin Frau Dr. Bettina Ritz. Bitte nehmen Sie bei Interesse Ihre verbindliche Anmeldung vor bei Herrn Daniel Listl (Tel-Nr. 1028).
Beachten Sie, dass obige Termine erst ab einer Teilnehmerzahl von min. 10 Beschäftigten realisiert werden können. Desweiteren können Sie auf Anfrage individuelle Termine direkt bei der BAD GmbH wahrnehmen.

 

Arbeitsmedizinische Vorsorge bei Bildschirmarbeit

Beratungsbogen_Bildschirmarbeit_11/2014_Ó B·A·D GmbH

Dieses Merkblatt dient Ihrer Information über gesundheitliche Risiken Ihrer Tätigkeit, deren Symptome und Maßnahmen zur Prävention. Denn bei der arbeitsmedizinischen Vorsorge ist die Beratung ausschlaggebend und verpflichtend, während die Untersuchungen ein Angebot sind. Die Untersuchungen sind jedoch für Ihre Beratung eine wichtige Grundlage und ermöglichen ggf. eine frühzeitige Erkennung von Krankheiten. Deshalb raten wir Ihnen, die angebotenen Untersuchungen in Anspruch zu nehmen. 
Ihr Arbeitgeber erhält über diese Vorsorge nur die folgenden Informationen: Datum und Anlass der Vorsorge sowie Zeitpunkt der nächsten Vorsorge.

Gesundheitliche Risiken und Präventionsmaßnahmen
Durch ungünstige ergonomische Verhältnisse am Arbeitsplatz und ein eingeschränktes Sehvermögen können typische Beschwerden verursacht werden. Hierzu gehören Kopfschmerzen, brennende und tränende Augen, Flimmern vor den Augen oder Beschwerden durch körperliche Fehlhaltungen wie Verspannungen im Nacken- oder Schulterbereich. 
Zur Prävention dienen diese Maßnahmen:
• Reduzieren Sie die Belastung soweit wie möglich durch eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung, z.B.: Stellen Sie Ihren Bildschirm so auf, dass Sie ihn von oben „wie ein Buch“ an-sehen. Vermeiden Sie Blendungen durch Sonnenlicht oder Beleuchtung. Sorgen Sie für eine optimale Stuhl- und Tischhöhe und nutzen Sie ggf. eine Fußstütze. Bedienen Sie Maus und Telefon mit unterschiedlichen Händen. Verwenden Sie ggf. ein Headset. Sorgen Sie für eine ausreichende Helligkeit.
• Vermeiden Sie Phasen maximaler Belastung (z.B. durch einen Wechsel der Tätigkeiten). 
• Sorgen Sie für ein gutes Sehvermögen und nutzen Sie ggf. spezielle Sehhilfen, vor allem ab dem 45igsten Lebensjahr, wenn die Alterssichtigkeit beginnt.
• Sitzen Sie aufrecht. „Lümmeln“ ist zwar bequem, aber ungesund.
• Machen Sie regelmäßig Gymnastik, auch im Büro.

Untersuchungsprogramm
Die empfohlenen Untersuchungen beinhalten kein Untersuchungsrisiko und bestehen aus:
• Sehschärfebestimmung im Nah- und Fernbereich sowie der arbeitsplatzrelevanten Sehabstände
• Prüfung des Farbensehen
• Prüfung der Stellung der Augen (Phorie und ggf. auch Stereosehen)
• Prüfung des zentralen Gesichtsfeldes

Beratungsthemen
Beratungsthemen können weitere arbeitsplatzspezifische Informationen zu den gesundheitlichen Gefährdungen und zur Prävention beinhalten.
Bei Beschwerden werden Sie beraten, ob und wie diese minimiert werden können. Falls Sie es wünschen, werden Sie dabei unterstützt, ggf. notwendige Maßnahmen (z.B. Bildschirmbrille) seitens des Arbeitgebers zu veranlassen.

Mit zunehmendem Alter, aber nicht nur deswegen, kann sich das Sehvermögen mindern. Die sogenannte Alterssichtigkeit ist eine normale Veränderung der Linse, zumeist ab dem 40. Lebensjahr eintretend, die vor allem die Tätigkeiten die scharfes Sehen im Nahbereich erfordern zu großen Anstrengungen macht. In vielen Fällen ist dieser Symptomatik mit einer normalen Sehhilfe bzw. einer sog. Altersnahbrille beizukommen. Wenn bei stärker eingeschränktem Akkommodationsvermögen die Altersnahbrille für die Bildschirmarbeit nicht mehr ausreicht, oder die normale Sehhilfe zwar für den Alltag ausreicht, aber zu Beschwerden bei der Bildschirmarbeit führt, ist eine Bildschirmbrille notwendig.

Die Feststellung der Notwendigkeit einer geeigneten Bildschirmbrille bedarf der abgestimmten Zusammenarbeit von der den Sehtest durchführende Person, Augenärztin/Augenarzt und Optikerin/Optiker. Die Kosten für die augenärztliche Untersuchung und für die Beschaffung einer Bildschirmbrille trägt der Arbeitgeber/Dienstherr (dazu beachten Sie bitte die Liste der abrechnungsfähigen Kosten unter 3.). Zur Gewährleistung einer einheitlichen Verfahrensweise ist das beigefügte Antragsformular zu verwenden. 

 

Für weitere Informationen steht die Bekanntmachung der bay. Regierung und das Infoblatt deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zur Verfügung.

 

Dabei ist wie folgt vorzugehen:

 

1.    Untersuchung der Augen durch Betriebsärztin/-arzt oder eine andere fachkundige Person:

 

Der/dem Beschäftigten ist, unabhängig von der Dauer der Tätigkeit am Bildschirmgerät, eine Untersuchung der Augen vom Arbeitgeber/Dienstherrn anzubieten und zu bezahlen. Werden bei der Sehschärfeprüfung die  Mindestanforderungen nach G 37 erfüllt, jedoch Beschwerden im Zusammenhang mit der Bildschirmarbeit angegeben, ist der Bildschirmarbeitsplatz auf ergonomische Mängel hin zu untersuchen. Hierzu können auch die Termine der Vorsorgengebote der Arbeitssicherheit genutzt werden.

Kontakt Betriebsärztin

 

2.    Untersuchung durch eine Augenärztin/einen Augenarzt:

 

Dabei wird auf asthenopische (fehlsichtigkeitsbedingte) Beschwerden hin untersucht, bzw. eine bereits vorhandene Alltagsbrille auf Tauglichkeit überprüft. Bei Korrekturbedarf wird in der Regel eine neue Alltagsbrille verordnet. Dann erfolgt ein Arbeitsversuch mit dieser normalen Sehhilfe.

Schritte 1. & 2. sind nicht zwingend chronologisch druchzuführen.

 

3.    Brillenanfertigung:

 

Die Brille durch ein Augenoptikfachgeschäft aus beigefügter Liste angefertigt. Dazu beachten Sie bitte auch die Vertragspreisliste mit den vom Arbeitgeber/Dienstherr übernommenen Kosten bzw. -Anteilen.

 

4.    Kostenübernahme:

 

Die Übernahme der Kosten erfolgt per Vorfinanzierung durch den/die Mitarbeiter*in und anschließende (Teil-)Erstattung durch die Abteilung Finanzen.

Ergonomieberatung am Bildschirmarbeitsplatz

Der Bildschirmarbeitsplatz ist von zentralem Interesse, wenn es um die ergonomische Verbesserung konkreter Arbeitssituationen geht. Vergegenwärtigt man sich, wie lange man täglich am Rechner arbeitet, dann spricht schon die Dauer der Tätigkeit am Monitor für die Notwendigkeit einer möglichst gesunden Arbeitssituation. So viel Zeit wie bei der professionellen Bildschirmarbeit verbringt man sonst nur im Bett. Das Zusammenspiel von Bildschirm, Tastatur, Stuhl, weiteren Eingabegeräten, dem Schreibtisch, der Größe der Arbeitsfläche, der Geräuschentwicklung im Arbeitsraum, die Versorgung mit Frischluft, der Beleuchtung, dem Blendungsgrad, die Sitzhaltung am Monitor, etc. spielen eine wichtige Rolle in der Gestaltung eines optimalen Bildschirmarbeitsplatzes und können einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung gesundheitlicher Beschwerden leisten.

 

Standort Prüfeninger Straße: Mittwoch, den 04.12.2019

Standort Seybothstraße/Galgenbergstraße: Dienstag, den 03.12 und den 10.12.2019

Die Ergonomieberatung erfolgt durch Herrn Christian Bergauer (Dipl.-Sportlehrer, Physiotherapiepraxis Brummer, Regensburg) und findet direkt an Ihrem Arbeitsplatz statt, Dauer etwa 20-30 Minuten.

Bitte melden Sie sich hier an unter Angabe folgender Daten: Name, Telefonnummer, Gebäude & Raumnummer, Terminwunsch (Termine werden ab jeweils 8:00 Uhr halbstündlich vergeben, mögliche Zeiten: 8:00, 8:30, 9:00, 9:30, 10:00, 10:30, 11:00, 11:30). Sie erhalten eine Rückmeldung zur Terminbestätigung.

 

Unter H:\fh\Arbeitsschutz finden Mitarbeiter der OTH hilfreiche Formulare und Literaturhinweise zur Erstellung erforderlicher Dokumentation wie Gefährdungsbeurteilungen, Betriebsanweisungen,Unterweisungen, etc.

Wie verhalte ich mich bei verdächtigen Postsendungen oder telefonischen Drohungen? Hinweise dazu finden Sie in der Richtlinie zum vorbeugenden Behördenselbstschutz der Bayerischen Staatsregierung.  

In der Zentralen Entsorgung Gefahrstoffe (ZEG) werden Gefahrstoff-Abfälle angenommen und zur finalen Entsorgung weitergeleitet. Zweck der Einrichtung ist die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen zu Umweltschutz und Arbeitssicherheit.

Die zu entsorgenden Chemikalien/Gefahrstoffe können zu den Öffnungszeiten im Raum I 006 im Trakt I, Haus der Technik, abgegeben werden. Öffnungszeiten sind dienstags, 2-wöchentlich von 09:00 bis 10:00 Uhr . Öffnungstermine im Wintersemester sind  29.10,. 12.11., 26.11, 10.12., 23.12.2019, 07.01. und 22.01.2020.  Während der vorlesungsfreien Zeit sind keine Öffnungszeiten. Falls  dringende Entsorgungsbedarfe außerhalb der regulären Öffnungszeiten bestehen, sprechen Sie uns gerne an.

Informationen über das Vorgehen, sowie weitere Details sind für alle Beschäftigte unter H:\fh\Arbeitsschutz\Gefahrstoffe\ZEG Zentrale GS-Entsorgung einzusehen. Für alle Rückfragen, stehen die Ansprechpartner Prof.Dr. Walter Rieger, Dr. Birgit Striegl und  Petra Faldum zur Verfügung.

Schulungsangebote 2019

Beachten Sie dass die Lärm-Schulung am 15.05.2019 im Rahmen der Arbeitszeit wahrgenommen werden kann. Ein Ausstechen ist also nicht notwendig.