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Auswirkungen von Kaffeegenuss untersucht

18.12.2015
Von: Alena Wackerbarth, M.A., Prof. Dr. Sonja Haug und Prof. Dr. Karsten Weber

Studierende des Studiengangs Pflege der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) gehen den Auswirkungen von Kaffeegenuss auf den Grund.

Kaffeegenuss für Forschungszwecke.

Kaffeegenuss für Forschungszwecke.

Vor und nach dem Kaffeekonsum wurde Blutdruck und Puls gemessen.

Vor und nach dem Kaffeekonsum wurde Blutdruck und Puls gemessen.

Gratis-Kaffee für die freiwilligen Testpersonen.

Gratis-Kaffee für die freiwilligen Testpersonen.

Die wissenschafltichen Hilfskräfte von Prof. Dr. Hermann Ketterl, Labor der Mess- und Steuerungstechnik, sorgten für Kaffee in unterschiedlichen und messbaren Intensitätsstufen: (von rechts) Paul Barkmann, Tobias Haltmeier

Die wissenschafltichen Hilfskräfte von Prof. Dr. Hermann Ketterl, Labor der Mess- und Steuerungstechnik, sorgten für Kaffee in unterschiedlichen und messbaren Intensitätsstufen: (von rechts) Paul Barkmann, Tobias Haltmeier


Studierende analysieren in dem Lehrforschungsprojekt unter der Kursleitung von Prof. Dr. Sonja Haug, Prof. Dr. Karsten Weber und Alena Wackerbarth, M.A. die Auswirkungen von Kaffeegenuss.

Im Vorfeld wurden die Studierenden im Hinblick auf forschungsethische Fragen bei Human Subjects Research von Prof. Dr. Karsten Weber geschult. Durch die Kooperation mit Prof. Dr. Hermann Ketterl und seinen wissenschaftlichen Hilfskräften bekamen die Studierenden die Möglichkeit, ein Experiment im Labor der Mess- und Steuerungstechnik der Fakultät Maschinenbau durchzuführen.

Um mögliche Unterschiede zwischen zwei Kaffeesorten aufzeigen zu können, wurden sowohl Kaffeebohnen mit als auch ohne Koffein gewählt, von denen weder Studierende noch Probanden und Probandinnen wussten, welchen Kaffee sie zu sich nahmen (Doppelblindstudie).

Während des Experiments durchliefen sie mehrere Stationen: Sie tranken Kaffee, ließen sich den Blutdruck und Puls messen (vor und nach dem Trinken des Kaffees), nahmen an einem Konzentrationstest teil und füllten einen Fragebogen aus.

Die Mehrheit war überzeugt, dass der Kaffee Koffein enthält; dies dachten auch 53 Prozent derjenigen, die entkoffeinierten Kaffee getrunken hatten. Die erhobenen Daten werden momentan von den Studierenden ausgewertet und werden im Januar präsentiert.

Doch schon jetzt deuten die Ergebnisse an, dass sich in dem Experiment ein typischer Placebo-Effekt gezeigt hat. Im Sommersemester 2016 folgt eine Verschriftlichung der Ergebnisse.

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