Alumni im Portrait

Stefanie Mayr

04.03.2019

Studiengang: Betriebswirtschaft berufsbegleitend, (Abschluss 2014)
Arbeitgeber: Tourismusverband St.Johann in Salzburg
Position: Geschäftsführerin

1. Wenn Sie zurückblicken, wie würden Sie Ihr Studium kurz beschreiben?
Ich war schon während meines Studiums im Tourismus mit dem Schwerpunkt Marketing tätig. Für mich war es sehr interessant und auch unglaublich wichtig, Theorie und Praxis zu vereinen und die gelernten Cases gleich direkt auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen. Natürlich war es auch sehr stressig – keine Frage. Im Tourismus gibt es selten einen 9-5 Job und so war es auch bei mir. Die Überstunden haben sich gesammelt und zuhause wartete noch haufenweise Arbeit für das Studium. Rückblickend kann ich aber mit voller Überzeugung sagen, dass ich genau den gleichen Weg wieder gehen würde und sehr stolz darauf bin, diesen hin und wieder eher steinigen Weg gewählt zu haben.

2. Was waren die wichtigsten Stationen auf Ihrem beruflichen Weg?
Ich bin eigentlich durch Zufall in die touristische Branche „gestolpert“. Während meines Vollzeitstudiums an der Universität Innsbruck hab ich in den Sommerferien ein Praktikum in der Tourismusdestination Gastein absolviert. Dies war eine meiner wichtigsten Stationen, da ich hier das erste Mal die Liebe und die Begeisterung für meinen jetzigen Beruf erfahren habe.

3. Wie hat Ihr Studium Ihre jetzige berufliche Tätigkeit geprägt?
Im Berufsleben passiert es oft, dass man in die Betriebsblindheit stolpert und das berufsbegleitende Studium hat mich auch dazu gebracht, mich noch intensiver mit Trends zu beschäftigen. Es ermutigt einem auch, Neues zu wagen und alte Muster aufzubrechen.

4. Was sind die wichtigsten drei Kompetenzen in Ihrem Arbeitsalltag?
Trends erkennen, Leidenschaft und Ehrgeiz.

5. Wenn Sie mir dem Wissen und der Erfahrung von heute Ihrem Studierenden-ICH einen Tipp geben könnten, was würden Sie ihm raten?
Ich würde heute vermutlich mehr hinterfragen. Das Gehörte sollte nicht einfach auswendig gelernt werden sondern hinterfragt, diskutiert und vielleicht auch hin und wieder angezweifelt werden. Zudem würde ich dem Studierenden-Ich sagen: Alles wird gut und man hat im Leben genug Zeit, seine Ziele zu verwirklichen. Ich bin jetzt 28 Jahre alt und habe mein Ziel, dass ich mir mit 20 gesteckt habe erreicht. Somit waren die schlaflosen Nächte voller Selbstzweifel wohl umsonst.

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