Alumni im Portrait

Dr. Peter Burnickl

25.10.2011
Dr. Peter Burnickl

Studiengang: Elektro- und Informationstechnik (Abschluss 2008)
Arbeitgeber: Burnickl Group GmbH, Burnickl Ingenieur GmbH
Position: Geschäftsführer

Nach der Berufsausbildung zum Radio- und Fernsehtechniker im elterlichen Betrieb folgte das Fachabitur an der BOS Neumarkt, anschließend das Studium der Elektro- und Informationstechnik an der Fachhochschule Regensburg. Während des Studiums verbrachte Dr. Burnickl zwei Auslandssemester an der Partneruniversität in Valencia/Spanien und absolvierte seine Diplomarbeit im Jahr 2007 bei AssureTec Systems in Boston/USA. Anschließend erweiterte Peter Burnickl seine Kenntnisse an der Fachhochschule Rosenheim im Masterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen, welchen er nach zwei Semestern mit dem Abschluss MBA & Eng. erfolgreich fertig stellte. Parallel zum Berufsleben erfolgte eine nebenberufliche Promotion an der UWB Pilsen.

2008 folgten einige berufliche Stationen, u.a. bei Accenture als Berater für Netzwerktechnik mit Aufenthalten in Chicago, München und Frankfurt. Anschließend arbeitete Dr. Burnickl als Fachplaner für Elektro- und Gebäudetechnik in einem mittelständischen Ingenieurbüro mit 400 Mitarbeitern in Nürnberg und danach in einem Ingenieurbüro mit 30 Mitarbeitern in Regensburg.

2011 erfolgte der Schritt in die Selbstständigkeit und die Gründung der Burnickl Ingenieure (www.burnickl.com) mit Fokus auf die Planung der Gebäudetechnik (Elektro- und Fördertechnik, später auch Heizung/Lüftung/Sanitär/MSR). In den anschließenden Jahren erfolgten diverse Niederlassungsgründungen, sowie Erweiterungen des Geschäftsfeldes im Bereich FM, sowie Bauträgergesellschaften. Somit wurde die Burnickl Group GmbH als Firmengruppe aufgestellt.

1. Wenn Sie zurückblicken, wie würden Sie Ihr Studium kurz beschreiben?
Das Studium hat mir extrem Spaß gemacht, insbesondere die drei Auslandssemester. Das Fachliche war wichtig, aber mindestens genauso wichtig waren die zwischenmenschlichen Kontakte und der Weg in die Unabhängigkeit. Das alles hat mich sehr geprägt und möchte ich nicht missen.

2. Was waren die wichtigsten Stationen auf Ihrem beruflichen Weg?
Im Handwerksberuf habe ich gelernt, Dinge pragmatisch anzupacken und umzusetzen. Die Erfahrungen sowie die Perfektion meines Vaters haben mich gelehrt, dass man jede Aufgabe nach bestem Wissen und Gewissen und vor allem mit größter Leidenschaft erfüllen muss. Dies sollte mich in meinem weiteren Leben besonders prägen. Im Studium habe ich gelernt, Dinge selbst zu lösen und eigenständig zu werden. Aber der wichtigste Schritt war sicherlich meine erste Firmengründung. Der Schritt in die Selbstständigkeit war für mich die logische Konsequenz, meine Leidenschaft in vollem Umfang umsetzen zu können: Als Elektroingenieur mit wirtschaftlichen Kenntnissen zu arbeiten. Innovative Gebäude, pragmatische Ansätze für die Nutzer und dies unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten - das wollte ich machen!

3. Wie hat Ihr Studium Ihre jetzige berufliche Tätigkeit geprägt?
Das Studium war extrem wichtig. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich noch alles Gelernte täglich brauche, aber was man wirklich lernt ist, Probleme anzunehmen, anzupacken und selbst zu lösen.

4. Was sind die wichtigsten drei Kompetenzen in Ihrem Arbeitsalltag?
Pragmatismus. Geschwindigkeit. Mut.

5. Wenn Sie mit dem Wissen und der Erfahrung von heute Ihrem Studierenden-ICH einen Tipp geben könnten, was würden Sie ihm raten?
Nicht zu sehr in Kleinigkeiten verlaufen. Probleme erkennen und den Lösungsweg verstehen. Noten nicht zu sehr überbewerten, lieber noch mehr auf Soft Skills, Betriebswirtschaft und Fremdsprachen setzen. Mehr netzwerken und leben/feiern, nach dem Motto: Work hard, play hard. Man weiß im Studium leider nicht zu schätzen, wie viel Zeit man doch hat. Mit Job und Familie ändert sich vieles und Zeit wird das kostbarste Gut.

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