OTH Regensburg https://www.oth-regensburg.de Aktuelles von der OTH Regensburg en-gb Mon, 20 Aug 2018 22:17:19 +0200 Mon, 20 Aug 2018 22:17:19 +0200 TYPO3 EXT:news news-11733 Fri, 17 Aug 2018 11:52:18 +0200 Wirtschaftsinformatik auf Konferenz in Wien präsentiert https://www.oth-regensburg.de/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/wirtschaftsinformatik-auf-konferenz-in-wien-praesentiert.html Die 20. IEEE International Conference on Business Informatics (CBI) fand vor Kurzem in Wien statt. Ein Doktorand der Wirtschaftsinformatik der OTH Regensburg konnte erfolgreich einen Vortrag auf der Konferenz platzieren.

Benedikt von Bary referierte im Track „Information Management“ zu seinem Forschungsthema IT Backsourcing mit dem Vortragstitel „Do researchers investigate what practitioners deem relevant? Gaps between research and practice in the field of information systems backsourcing“.

Der Vortrag wurde vom anwesenden Fachpublikum sehr positiv gewürdigt. In der anschließenden Frage- und Antwortrunde ergaben sich interessante Diskussionen und Anknüpfungspunkte für den zukünftigen Forschungsverlauf.

„Ich habe mich sehr über die Annahme des Beitrags von Herrn von Bary gefreut. Er steht noch am Anfang seiner Promotion und die Publikation zeigt die Relevanz und Aktualität seiner Forschungsarbeit. Die Annahme des Beitrags stellt zudem die Forschungsstärke der Wirtschaftsinformatik an unserer Hochschule unter Beweis.“ freut sich Prof. Dr. Markus Westner, der als Promotionsbetreuer fungiert.

Die Promotion wird in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Informationssysteme in Industrie und Handel von Prof. Dr. Susanne Strahringer an der Technischen Universität Dresden durchgeführt. Insgesamt promovieren derzeit fünf Doktoranden in diesem Kooperationsmodell.

Die 20. IEEE International Conference on Business Informatics (CBI) fand in diesem Jahr vom 11. bis 13. Juli 2018 in Wien statt. Die Akzeptanzquote von nur 30 Prozent unterstreicht den hohen fachlichen Anspruch der Konferenz.

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Nachrichten-Fakultät-Informatik-und-Mathematik
news-11732 Thu, 16 Aug 2018 11:46:17 +0200 Studierende der OTH Regensburg gewinnen 5-Euro-Business https://www.oth-regensburg.de/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/studierende-der-oth-regensburg-gewinnen-5-euro-business.html Mit Fünf Euro Startkapital die eigene Geschäftsidee verwirklichen: Auch beim diesjährigen 5-Euro-Business Wettbewerb waren Studierende der OTH Regensburg erfolgreich und haben ihre Ideen in wenigen Wochen umgesetzt. Mit ihrer Gründungsidee, einem mobilen Fahrradreparatur-Service, schafften es die „RadlRetter“ auf Platz 1.

Auf dem zweiten Rang fand sich das Team "LABELBIRD". Die Gründungsidee: Mode von lokalen Unternehmen über einen Online-Shop zu promoten und zu vertreiben. Beide Teams befanden sich im Vorfeld zum 5-Euro-Business in der Gründerberatung des start-up centers der OTH Regensburg.

Fünf Euro Startkapital und die eigene Geschäftsidee verwirklichen – beim „5-Euro-Business“ Wettbewerb gründen Studierende ihr eigenes kleines Unternehmen und wagen den nebenberuflichen Sprung ins Unternehmertum. Das nötige Fachwissen erhielten die Studierenden der OTH Regensburg und Universität Regensburg in diesem Sommersemester im Rahmen von Seminaren in den Bereichen Marketing, Projektmanagement und Recht, Führungskräfte aus ortsansässigen Unternehmen berieten und begleiteten die Teams während der Projektphase in der Rolle der Wirtschaftspaten.

Während den Abschusspräsentationen im Vielberth-Gebäude an der Universität Regensburg punktete das Team RadlRetter GbR bei der Jury mit ihrer Idee eines mobilen Fahrradreparatur-Services. Margarethe Schneider, Fabian Schultes und Christian Wenzl reparieren Fahrräder an Ort und Stelle im Regensburger Stadtgebiet, egal wo man sie hinbestellt. Für die Kunden sehr bequem – müssen sie doch das defekte Fahrrad nicht umständlich zur Reparaturwerkstatt schieben.

Die überzeugenden Geschäftsideen und Marktumsetzungen machten es der unabhängigen Expertenjury unmöglich, sich auf eine eindeutige weitere Rangfolge festzulegen. Deshalb wurde im diesjährigen „5-Euro-Business“-Wettbewerb in Regensburg zweimal der zweite Platz gekürt. Darüber konnten sich freuen: die LABELBIRD GbR (gegründet von den Studierenden Johannes Ostner, Rebecca Schön und Andreas Arnold), die auf ihrer gleichnamigen Onlineplattform regionalen Modelabels eine Vertriebsmöglichkeit bietet und die BAGSOLATE GbR (Studierende der Universität Regensburg), die einen sowohl stylischen als auch funktionalen Isolierrucksack entwickelt hat. 

In bewährter Weise hatte der Veranstalter, das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e.V. (bbw), in Zusammenarbeit mit den regionalen Veranstaltern Universität Regensburg und OTH Regensburg den 5-Euro-Business Wettbewerb auch in diesem Jahr wieder auf die Beine gestellt. Julia Rost (bbw) und Jutta Gügel (Universität Regensburg) führten galant durch den Abend. Björn Hubert vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e.V. und Artur Nowak vom Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber gehörten, wie in den vergangenen Jahren, ebenso zu den Gästen wie Vizepräsidentin Frau Prof. Dr. Susanne Leist (Universität Regensburg) und Prof. Dr. Patrick Saßmannshausen, Leiter des start-up centers an der OTH Regensburg.

Mehr Infos unter

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news-11731 Thu, 16 Aug 2018 11:29:43 +0200 Erasmus+ Projekt "Entdecke deine Welt" https://www.oth-regensburg.de/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/erasmus-projekt-entdecke-deine-welt.html Im Erasmus+ Projekt "Entdecke deine Welt" haben sich die Jugendbildungsstätte Waldmünchen, die SPES-Zukunftsakademie im österreichischen Schlierbach und der Caritasverband im rumänischen Targu Mures als Partnereinrichtungen zusammengefunden, um Jugendliche zu motivieren, die eigenen Potentiale sowie die Potentiale der Region zu entdecken und im interaktiven Austausch zu entfalten.

Im Erasmus+ Projekt "Entdecke deine Welt" haben sich die Jugendbildungsstätte Waldmünchen, die SPES-Zukunftsakademie im österreichischen Schlierbach und der Caritasverband im rumänischen Targu Mures als Partnereinrichtungen zusammengefunden, um Jugendliche zu motivieren, die eigenen Potentiale sowie die Potentiale der Region zu entdecken und im interaktiven Austausch zu entfalten.

Die Pädagoginnen und Pädagogen aus drei Ländern entwickelten über 18 Monate hinweg ein in allen Partnerregionen anwendbares pädagogisches Rahmenkonzept für Bildungsangebote im internationalen Bereich, eine Art „europäischen Pädagogikleitfaden“. Die Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Irmgard Schroll-Decker von der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften wurde bereits in der Projektantragstellungsphase als Expertin für ein mögliches pädagogisches Design befragt. Sie eröffnete auch die Tagung zum offiziellen Abschluss der Entwicklungsphase am 18. Juni in der Jugendbildungsstätte Waldmünchen mit einem Vortrag in dem sie „Bildung global“ als Querschnittsaufgabe für alle Bildungseinrichtungen definierte.

Prof. Dr. Irmgard Schroll-Decker, die als Vertreterin der OTH Regensburg und als regionale Kooperationspartnerin der Jugendbildungsstätte das Projekt punktuell begleitet hatte, stellte in ihren Einführungsvortrag die verschiedenen Facetten nationaler wie internationaler Bildung in den Vordergrund. „Wenn im Bildungskontext der Begriff Erasmus-Programm fällt, denken viele zunächst und primär an Studierende die die Welt bereisen und international mehr oder weniger lernen, mehr oder weniger sich selbst und das Leben feiern und schließlich und endlich mehr oder weniger interkulturelle Kompetenzen erwerben“, sagte Prof. Dr. Irmgard Schroll-Decker.

Diesem Bild müsse entgegengewirkt werden. „Dass dieser Ruf eher ungerechtfertigt ist, ist die eine Sache, dass mit europäischen Bildungsprojekten zwangsläufig nur die Variante ‚Reisen bildet‘ in Verbindung gebracht wird, zeigt einmal mehr, wie wenig Chancen und Möglichkeiten europäischer Zusammenarbeit genutzt werden.“ Gerade angesichts eines wachsenden Nationalismus und einer politischen Radikalisierung in Europa sei Bildung sehr wichtig, die neben Anleitung und Aneignung die kritische Auseinandersetzung in den Mittelpunkt stellt.

Regionale Stärken fördern 

Erasmus+ ist ein Programm das darauf abzielt, EU-Programme für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport auf europäischer Ebene zu vereinen. Es dient als Erweiterung zum klassischen Erasmusprogramm und bietet Institutionen die Möglichkeit über Grenzen hinweg mit anderen Einrichtungen zusammen Projekte zu entwerfen und durchzuführen. Nicht nur für die Jugendlichen, an die „Entdecke deine Welt“ gerichtet war, sondern auch für die am Projekt beteiligten Pädagoginnen und Pädagogen gab es viele Chancen, in Österreich, Rumänien und in Waldmünchen zu lernen. Kernanliegen des Projekts "Entdecke deine Welt" besteht darin Jugendlichen die Augen für die Potentiale ihrer jeweiligen Heimatregion zu öffnen, diese zu erkennen und für sich bestmöglich zu nutzen. Die hierbei gemachten Erfahrungen sollen schließlich medial aufbereitet und verarbeitet werden und auf einer Google-Maps ähnlichen Landkarte der Welt zur Verfügung gestellt werden.

Den offiziellen Abschluss der Entwicklungsphase markierte das Multiplierevent "Europa im Fokus", das am 8. Juni 2018 in der Jugendbildungsstätte Waldmünchen stattfand. Interessierte, sowie beteiligte Personen hatten hier die Möglichkeit, das finale Ergebnis zu begutachten und im Anschluss an die Projektvorstellung sich in verschiedenen Workshops dem Themengebiet Europa zu nähern.

Die Workshops befassten sich mit Fragen der Interkulturellen Kompetenz, mit Fragen nach dem Einfluss der Medien und, nicht zuletzt, der Wertigkeit den der Begriff und die Idee von Europa haben, oder eben auch nicht. Für die sechs kosovarischen Erasmus+ Stipendiatinnen, die ihr Sommersemester an der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften verbracht hatten, wurde ein Workhop in englischer Sprache angeboten. 

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Nachrichten-Akademisches Auslandsamt Nachrichten-Fakultät-Angewandte-Sozial-und-Gesundheitswissenschaften
news-11720 Fri, 10 Aug 2018 08:03:00 +0200 Im „Forscherinnen-Camp“ an der eigenen Zukunft forschen https://www.oth-regensburg.de/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/im-forscherinnen-camp-an-der-eigenen-zukunft-forschen.html Beim Forscherinnen-Camp 2018 arbeiteten Schülerinnen bei Continental und an der OTH Regensburg an einem Projekt zum autonomen Fahren. Das Camp will junge Frauen für Technik und IT begeistern und den Frauenanteil in diesen Berufen steigern.

An technischen Problemen tüfteln, bis man zu einer Lösung kommt – programmieren, analysieren. Kurz: Einfach mal selbst ausprobieren: ein gutes Gefühl. Eines, das zwölf Schülerinnen aus ganz Bayern im Forscherinnen-Camp der Bildungsinitiative "Technik – Zukunft in Bayern 4.0" bei Continental Regensburg und an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) im Juli 2018 erleben konnten. Am 3. Juli 2018 haben sie ihre Ergebnisse Eltern und Ehrengästen präsentiert.

Der Forscherauftrag für die 15- bis 18-jährigen Projektteilnehmerinnen kam aus dem Bereich „Autonomes Fahren“: Sie haben einen Roboter mit einem Spurhalter und einem Lichtsensor so programmiert, dass er einer Linie folgen kann und Hindernisse erkennt. Hilfe bei dieser Aufgabe bekamen die Teilnehmerinnen von Dozentinnen und Dozenten, von Studierenden der Hochschule und Ingenieurinnen des Unternehmens. Auch Franziska Seidenschwarz, die 2015 selbst an einem Forscherinnen-Camp teilgenommen hat und heute Werkstudentin bei Continental ist, stand den Mädchen als Ansprechpartnerin zur Verfügung. 

Insgesamt erhielten die Mädchen im Camp unter der Trägerschaft des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw) einen realistischen Einblick in den Berufsalltag einer Ingenieurin. Ganz nebenbei ging es auch um andere Qualifikationen, die auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind, wie kreatives Denken, Präsentationskompetenz und Teamfähigkeit. 

Großer Bedarf an hochqualifiziertem Nachwuchs in Technik und IT

Anlässlich des Camps sagte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Arbeitgeberverbände bayme vbm, die das Camp ideell und finanziell fördern: „Damit unsere bayerischen Unternehmen innovativ und wettbewerbsfähig bleiben, brauchen sie hochqualifizierte Nachwuchskräfte in den Bereichen Technik und IT. Wir möchten junge Frauen für diese Berufe begeistern und so wertvolles Potenzial ausschöpfen. In den Forscherinnen-Camps soll ihr Interesse für technische Berufe geweckt werden. Vielfältige Tätigkeiten, sehr gute Verdienstmöglichkeiten sowie sehr gute Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sprechen für eine Karriere von Frauen in den bayerischen M+E-Unternehmen.“

Am gleichen Strang zieht auch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie: Es fördert das Forscherinnen-Camp seit Jahren.

Und auch für Prof. Dr. Ralph Schneider, Vizepräsident und Leiter der Jungen Hochschule der OTH Regensburg, ist das Projekt sehr wertvoll: „Das Forscherinnen-Camp ermöglicht es jungen Frauen, MINT-Fächer kennenzulernen und sich für MINT zu begeistern, sodass sie dann ein technisches Fach – am besten an der OTH Regensburg – studieren. Derzeit beträgt der Anteil weiblicher Studierender in MINT-Studiengängen an unserer Hochschule 23 Prozent. Wir wollen diese Zahl weiter steigern. Das Forscherinnen-Camp – eines der vielen Angebote unserer Jungen Hochschule - ist auf diesem Weg ein wichtiger Baustein.“ 

Die Camps: hilfreich bei der beruflichen Orientierung

Wie sehr die Camps bei der beruflichen Orientierung helfen, zeigt eine Studie des bbw. Rund 75 Prozent der Teilnehmerinnen wollen nach dem Camp-Besuch ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium beginnen. Das Forscherinnen-Camp richtet sich gezielt an junge Frauen: Die Zeit typischer Männerberufe ist vorbei, Erfolg im technischen Beruf hängt von der Einstellung und Begeisterung ab – nicht vom Geschlecht. Doch noch immer ist der Frauenanteil in der Metall- und Elektro-Industrie gering, nur jeder vierte Arbeitnehmer in Bayern ist weiblich. 

Die Forscherinnen-Camps sind 2007 gestartet. 2018 beteiligen sich acht Unternehmen und ebenso viele Hochschulen. Die Camps sind, bis auf die Kosten für An- und Abreise, kostenfrei. 

Weitere Informationen gibt es auf den Seiten von "Technik - Zukunft in Bayern 4.0", der MINT-Initiative für Kinder und Jugendliche, oder auf deren Facebook-Seite.

Technik – Zukunft in Bayern 4.0

Die Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern 4.0“ verfolgt seit 18 Jahren ein großes Ziel: Kinder und Jugendliche für Technik zu begeistern. In vielen Projekten – vom Kindergarten- und Schulalter bis zum Übergang in Ausbildung oder Studium – soll das Interesse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer für technische, naturwissenschaftliche und digitale Zusammenhänge geweckt werden.

Möglich machen das die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm (Hauptförderer) und "Wirtschaft im Dialog" im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (Träger). Die Schirmherrschaft hat Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer übernommen. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie fördert die Initiative ebenfalls.

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Nachrichten Junge Hochschule
news-11714 Thu, 09 Aug 2018 10:30:00 +0200 Offizieller Start des bayerischen Forschungsverbunds "For Democracy" https://www.oth-regensburg.de/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/offizieller-start-des-bayerischen-forschungsverbunds-for-democracy.html Wissenschaftsministerin Prof. Dr. med. Marion Kiechle gibt die Förderung für den Forschungsverbund „For Democracy“ bekannt. In diesem Verbund bearbeiten Prof. Dr. Sonja Haug und Simon Schmidbauer das Projekt „DePaGe“. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst fördert einen neuen geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschungsverbund zum Thema „Zukunft der Demokratie“ (ForDemocracy). Dafür stellt der Freistaat rund 3,4 Millionen EUR Fördermittel über die nächsten vier Jahre bereit, wie Wissenschaftsministerin Prof. Dr. med. Marion Kiechle am 31. Juli 2018 bekannt gab. Im Rahmen des Forschungsverbunds bearbeitet Prof. Dr. Sonja Haug von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) zusammen mit ihrem Wissenschaftlichen Mitarbeiter Simon Schmidbauer das Projekt DePaGe, das sich mit „Demokratieakzeptanz und Partizipation von Geflüchteten“ befasst.

„Ausgerechnet in einer Zeit, in der die Menschheit vor existenziellen Herausforderungen steht, scheinen die Demokratie und wichtige Grundprinzipien wie die Gleichheit aller, Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung, Minderheitenschutz oder Partizipation an Strahlkraft zu verlieren. Die Frage, wie Demokratie und politische Entscheidungsprozesse in der Bevölkerung wahrgenommen werden, ist heute hochaktuell. Ich erhoffe mir, dass aus den Erkenntnissen des Forschungsverbunds Empfehlungen abgeleitet werden können, wie das Vertrauen in die Demokratie gestärkt werden kann. Durch die Einrichtung des Forschungsverbunds stärken wir die Demokratieforschung an Bayerns Hochschulen“, betonte Ministerin Prof. Dr. Kiechle.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit für "Zukunft der Demokratie"

Der bayerische Forschungsverbund „Zukunft der Demokratie“ nimmt die Krise der Demokratie zum Ausgangspunkt und fragt, wie Partizipations- und Entscheidungsverfahren so modifiziert werden können, dass sie auf mehr Akzeptanz stoßen, und die Gesellschaft in die Lage versetzt wird, angemessen auf die Probleme des 21. Jahrhunderts zu reagieren. Diese Fragen werden durch einen interdisziplinär besetzten Verbund unter Beteiligung der Fachdisziplinen Politikwissenschaft, Sozialwissenschaften, Pädagogik, Psychologie, Theologie, Philosophie, Kommunikationswissenschaft und Rechtswissenschaften bearbeitet.

In ForDemocracy arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Bamberg, München, Passau und Würzburg, der Hochschule für Politik, der Technischen Universität München sowie der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Landshut und München und der OTH Regensburg in insgesamt elf Teilprojekten zusammen.

Erste Praxiskonferenz bereits im November

Um den Praxisbezug des Forschungsverbunds zu sichern und Ergebnisse wirksam in gesellschaftliche Prozesse einfließen zu lassen, werden von Beginn an gesellschaftliche Akteurinnen und Akteure im Dialog mit der Wissenschaft stehen. Eine erste „Praxiskonferenz“ wird bereits Mitte November 2018 stattfinden.

Sprecherin und Sprecher des Forschungsverbunds sind Prof. Dr. Isabel Feichtner, Institut für Internationales Recht, Europarecht und Europäisches Privatrecht der Universität Würzburg, und Prof. Dr. Michael Meyen, Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU München).

Bündelung und Vernetzung der bayernweiten Kompetenzen

In den bayerischen Forschungsverbünden arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Hochschulen und teils aus Unternehmen interdisziplinär zusammen, um komplexe Fragestellungen in zukunftsrelevanten Bereichen zu beantworten. Durch die Kooperation im Verbund wird eine Bündelung und Vernetzung der bayernweit bestehenden Kompetenzen erreicht.

Weitere Informationen zu den bayerischen Forschungsverbünden sind auf den Seiten der Bayerischen Forschungsallianz nachzulesen.

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Nachrichten-Forschung Nachrichten-Fakultät-Angewandte-Sozial-und-Gesundheitswissenschaften
news-11718 Thu, 09 Aug 2018 08:37:00 +0200 Alumni feiern 25-jähriges Jubiläum https://www.oth-regensburg.de/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/alumni-feiern-25-jaehriges-jubilaeum.html Im Juli 2018 feierte der Abschlussjahrgang 1993 der Wirtschaftsinformatik das 25-jährige Jubiläum seines Studienabschlusses an der OTH Regensburg. Die Alumna Ute Schewior-Dietl hat dazu einen Bericht über das Treffen verfasst.

Es waren die Wirtschaftsinformatikerinnen und Wirtschaftsinformatiker des Abschlussjahrgangs 1993, die sich am 21. Juli 2018 an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) trafen, um das 25-jährige Jubiläum ihres Studienabschlusses zu feiern. Die Alumna Ute Schlewior-Dietl hat über dieses Treffen folgenden Bericht verfasst:

"Zum Anlass unseres 25-jährigen Jubiläums äußersten einige der Ehemaligen gegenüber der OTH Regensburg den Wunsch, auch die neuen Räumlichkeiten der Fakultät Informatik und Mathematik besichtigen zu dürfen, und stießen bei der Alumnibeauftragten Katja Meier auf offene Ohren. Prof. Dr. Edwin Schicker erklärte sich zudem bereit, an unserem Wunschtermin auch eine Führung anzubieten, und das in der arbeitsaufwändigen Prüfungs- und Korrekturzeit!

Das Treffen nach so vielen Jahren fiel sehr freudig aus: Die Alumni kannten Prof. Dr. Schicker noch aus der Datenbankvorlesung, im Gegenzug war es für ihn natürlich schwieriger, sich noch an die Gesichter zu erinnern. Dennoch kamen wir nach einer kurzen Vorstellung im Foyer der Fakultät Informatik und Mathematik sehr schnell ins Gespräch. 

Vielseitige Einblicke und Eindrücke

Nach der Besichtigung eines kleineren Stufenhörsaals gab Prof. Dr. Schicker in einer Präsentation Einblicke zur Entwicklung der OTH Regensburg, zu den Studierendenzahlen und zum Studienangebot und informierte über die regionalen und internationalen Partnerschaften. Anschließend lernten wir in einem der CIP-Pools die neue Ausstattung mit sensorgesteuertem Whiteboard und Visualizer kennen. Nach einem Rundgang durch Labore sowie Büro- und Besprechungsräume der Professorenschaft waren alle beeindruckt, wie schön, funktionell und großzügig der neue Bau geworden war.

Spontan lud uns Prof. Dr. Schicker ein, mit ihm auch die neue Mensa zu testen, was natürlich gerne angenommen wurde. Dadurch tauchten wir noch einmal kurz ins Studentenleben ein und genossen in der wunderschön am See gelegenen Mensa Wokgemüse oder Schnitzel. Zum Schluss warfen wir noch einen Blick in das Studierendenhaus und hatten den Eindruck, dass sich die Studierenden durch die Möglichkeit, sich selbst einzubringen und mitbestimmen zu können, hier sehr wohl fühlten. Auch in dieser Hinsicht hat sich vieles an der ehemaligen Fachhochschule äußerst positiv entwickelt.

An dieser Stelle verabschiedeten wir uns von Prof. Dr. Schicker, dem wir nochmals herzlich für seine Führung danken und ihm schon jetzt für seinen nahenden Ruhestand alles Gute wünschen.

Besuch der ehemaligen Wirkungsstätte

Unser anschließender Rundgang führte uns an unsere ehemalige Wirkungsstätte: das Sammelgebäude. Im direkten Vergleich empfanden wir es so, wie es Prof. Dr. Schicker formuliert hatte: 'Goggomobil gegen Porsche.' Dennoch erinnern wir uns gerne an diese Zeit zurück und ließen den Tag im Biergarten bei angeregten Gesprächen ausklingen. – Ein herzliches Dankeschön auch an Katja Meier, die uns dieses Treffen ermöglichte."

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Nachrichten Verein der Freunde Nachrichten-Alumni Nachrichten-Fakultät-Informatik-und-Mathematik
news-11713 Wed, 08 Aug 2018 08:38:00 +0200 Erfolgreicher Start des neuen Studiengangs Informationstechnologie https://www.oth-regensburg.de/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/erfolgreicher-start-des-neuen-studiengangs-informationstechnologie.html Am 6. Juli 2018 startete erstmals der berufsbegleitende Masterstudiengang Informationstechnologie an der Fakultät Informatik und Mathematik. Organisatorisch wird er durch das Zentrum für Weiterbildung und Wissensmanagement betreut.

„Moderne Informatik“ bildet das erste Modul des Studiengangs. Dabei werden die theoretischen Grundlagen für das weitere Studium gelegt.

„Sie werden in den Themen Algorithmik, Maschinelles Lernen und Software Engineering fit gemacht. Danach warten praxisbezogene Module wie Cloud Computing, Datensicherheit und Big Data auf Sie“, begrüßte Studiengangleiter Prof. Dr. Christoph Skornia die Studierenden an ihrem ersten Tag an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg). „Wir freuen uns sehr, dass wir den berufsbegleitenden Master Informationstechnologie noch wie geplant im Sommersemester starten konnten“, so die Weiterbildungsreferentin Melanie Spranger vom Zentrum für Weiterbildung und Wissensmanagement (ZWW), die für die Koordination des Studiengangs zuständig ist. 

Das Studium besteht insgesamt aus sieben Modulen. Diese bestehen größtenteils aus Präsenzblöcken, die durch virtuelle Lehrbestandteile angereichert werden. Der neue IT-Master richtet sich an Ingenieurinnen und Ingenieure sowie Informatikerinnen und Informatiker mit einem ersten Studienabschluss und mindestens zwei Jahren Berufserfahrung im IT-Bereich. Die Studierenden erwerben umfassendes, detailliertes und spezialisiertes Wissen auf dem neuesten Erkenntnisstand der Informationstechnologie und Digitalisierung. 

Weitere Informationen zum berufsbegleitenden Masterstudiengang IT erhalten Sie unter anderem auf den Seiten der OTH Regensburg.

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Nachrichten-ZWW Nachrichten-Fakultät-Informatik-und-Mathematik
news-11712 Wed, 08 Aug 2018 08:00:00 +0200 Vertiefter Austausch mit der Universität Prishtina https://www.oth-regensburg.de/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/vertiefter-austausch-mit-der-universitaet-prishtina.html Im Zuge der Kooperation mit der Universität Prishtina bewarb sich Prof. Dr. Wilfried Dreyer erfolgreich um eine Gastprofessur an der Prishtina International Summer University. Die zweiwöchige Summer School fand dort im Juli 2018 statt. Seit 2005 führt Prof. Dr. Ruth Seifert nachhaltige Kooperationsprojekte mit der Universität Prishtina (“Hasan Prishtina”), der mit zirka 40.000 Studierenden größten staatlichen Universität im Kosovo, durch. 2016 hat sie für die Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) ein „Erasmus+-Projekt“ eingeworben, das einen Dozierenden-Austausch ermöglicht und kosovarischen Studierenden ein Studiensemester in Regensburg erlaubt.

Diese Kooperation wurde von Prof. Dr. Ruth Seifert zusammen mit Prof. Dr. Irmgard Schroll-Decker Schritt für Schritt ausgebaut und vertieft, sodass insbesondere zum dortigen Department of Social Work und dann zur Erziehungswissenschaftlichen Fakultät eine intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit aufgebaut werden konnte.

Erfolgreiche Bewerbung um Gastprofessur

Gestützt auf diese langjährigen guten Erfahrungen hat sich im Dezember 2017 Prof. Dr. Wilfried Dreyer, Fakultät Allgemeinwissenschaften und Mikrosystemtechnik, der zusammen mit Diplompsychologin Ulrike de Ponte die Zusatzausbildung „Internationale Handlungskompetenz“ leitet, erfolgreich um eine Teilnahme als Gastprofessor an der Prishtina International Summer University (PISU) beworben. Diese zweiwöchige Summer School fand vom 9. bis 20. Juli 2018 in Prishtina statt. Neben Prof. Dr. Dreyer nahmen 14 weitere internationale Gastprofessorinnen und Gastprofessoren aus den Fachgebieten Archäologie, Politikwissenschaft, Medizin, Ökonomie, Musik, Agrarwissenschaften und Jura aus Italien, Österreich, Frankreich, Polen, Kroatien, Litauen und den USA teil.

Insgesamt verteilten sich fast 350 Studierende aus aller Welt auf die 15 verschiedenen Lehrveranstaltungen. Jeder Kurs entsprach einer "workload" von vier ECTS und wurde im "team teaching" durch jeweils eine Professorin beziehungsweise einen Professor der Universität Prishtina und eine internationale Gastprofessorin oder einen Gastprofessor abgehalten. Unterrichtssprache war Englisch.

Das Thema „Current Challenges of Intercultural Competence and Inclusive Education“ konnte den Studierenden in besonders intensiver Weise vermittelt werden, da neben Prof. Dr. Naser Zabeli von der Universität Prishtina und Prof. Dr. Wilfried Dreyer aus Regensburg in der ersten Woche auch Marion Bedi-Visschers, Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Fakultät Allgemeinwissenschaften und Mikrosystemtechnik der OTH Regensburg, und in der zweiten Woche Prof. Dr. Ruth Seifert engagiert in der Lehre mitgewirkt haben. Marion Bedi-Visschers hatte bereits 2016 an der University of Pristina gelehrt. 

Summer School mit vielseitigem Programm

Neben zehn Tagen Lehre von jeweils 9:00 bis 12:00 Uhr in der gewählten Lehrveranstaltung standen für die Studierenden fakultativ noch weitere Einzelveranstaltungen und Exkursionen auf dem Programm. Eingerahmt wurde die Summer University, die in diesem Jahr bereits zum 18. Mal stattfand, jeweils von Festveranstaltungen im neu errichteten Hauptgebäude der Universität durch eine Begrüßungs- und eine Abschiedsrede von Rektor Prof. Dr. Marjan Dema.

Prof. Dr. Seifert, Marion Bedi-Visschers und Prof. Dr. Dreyer nahmen zudem die Gelegenheit wahr, vor Ort eine Vielzahl von Gesprächen zu führen, um die langjährige Hochschulpartnerschaft zu vertiefen und auszuweiten.

 

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Nachrichten-Akademisches Auslandsamt Nachrichten-Fakultät-Angewandte-Sozial-und-Gesundheitswissenschaften Nachrichten-Fakultät-Allgemeinwissenschaften-Mikrosystemtechnik
news-11708 Tue, 07 Aug 2018 07:00:00 +0200 Analyse und Verbesserung in der Palliativversorgung https://www.oth-regensburg.de/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/analyse-und-verbesserung-in-der-palliativversorgung.html Mit dem Projekt Avenue-Pal sollen zwei evidenzbasierte Versorgungsleitlinien entwickelt werden. Das Ziel: die Verbesserung des sektoren- und bereichsübergreifenden Schnittstellen- und Verlegungsmanagements in der Palliativversorgung.

Viele Sterbende werden in ihren letzten Lebenstagen noch in ein anderes Versorgungsumfeld verlegt. Aus dieser bis heute weitgehend unreflektierten Praxis ergeben sich Rechtsfragen, Kosten und insbesondere erhebliche Beeinträchtigungen der Versorgungs- und Lebensqualität Sterbender.

Studien zeigen, dass die Verlegungen, die jährlich zirka 150.000 Personen betreffen, häufig auch bei Angehörigen und dem Betreuungspersonal zu Stress führen. Ob die Verlegungen tatsächlich den Wünschen der sterbenden Menschen entsprechen und durch welche personellen, ökonomischen, prozessualen, informationellen und organisatorischen Bedingungen Verlegungen Sterbender zustande kommen, bleibt weitgehend im Unklaren.

Das Projekt Avenue-Pal

Das Anfang Juni 2018 genehmigte und vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses finanzierte Projekt Avenue-Pal (Förderkennzeichen 01VSF17044) hat zum Ziel, Verlegungen sterbender Menschen, die weder aus medizinischen, pflegerischen und/oder juristischen Erwägungen beziehungsweise aufgrund des Patientenwohls zu begründen sind, zu verhindern.

Dazu sollen zwei evidenzbasierte Versorgungsleitlinien – je eine für die Krankenhaus- und eine für die stationäre Pflegeversorgung – in vier Phasen entwickelt werden:

  1. Die aktuelle Verlegungspraxis Sterbender wird mittels empirischer Mitarbeiterbefragungen in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Hausarztpraxen sowie qualitativen Experteninterviews und Fokusgruppen unter Berücksichtigung von Informationen und Ergebnissen relevanter aktueller Versorgungsforschung erfasst.
  2. Auf dieser Basis werden Versorgungsleitlinien zum Verlegungsmanagement Sterbender für Krankenhäuser und Pflegeheime und ein hierfür geeignetes Umsetzungsinstrumentarium entwickelt und ergänzt. Die Leitlinien werden ethisch und rechtlich evaluiert.
  3. Die Leitlinien werden in zwei Modellbereichen (Universitätsklinikum, große Pflegeeinrichtung) umgesetzt. 
  4. Auf Basis der Projektevaluation wird ein Transferprozess des Projekts als bundesweite Referenzlösung etabliert.

Projektpartner in Avenue-Pal sind die AWO-Stadtkreis Gießen, BIG-direkt, das Deutsche Krankenhausinstitut, das Universitätsklinikum Gießen-Marburg, die Technische Hochschule Mittelhessen, die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KV-Hessen), der Hessische Städte- und Gemeindebund (HSGB) sowie die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) in Person von Prof. Dr. Karsten Weber (für die ethische Evaluation) vom Regensburg Center of Health Sciences and Technology (RCHST). Die Konsortialleitung liegt bei der TransMIT-GmbH Gießen.

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Nachrichten-Fakultät-Angewandte-Sozial-und-Gesundheitswissenschaften
news-11705 Mon, 06 Aug 2018 10:10:00 +0200 Gemeinsame Studiengangkommission konstituiert sich https://www.oth-regensburg.de/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/gemeinsame-studiengangkommission-konstituiert-sich.html Bei der konstituierenden Sitzung der Studiengangkommission trafen sich Verantwortliche des Studiengangs Advanced Nursing Practice, Lehrende, Studierende sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Praxis aus Regensburg und Nürnberg.

Im Sommersemester 2018 startete der konsekutive Masterstudiengang Advanced Nursing Practice (ANP) als „Gemeinschaftsprojekt“ der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) und der Evangelischen Hochschule Nürnberg (EVHN). Am Ende des ersten Semesters trafen sich die Studiengangverantwortlichen am 24. Juli 2018 zu einer Reflexionsrunde bei der konstituierenden Sitzung der gemeinsamen Studiengangkommission. In dieser Studiengangkommission treffen sich zweimal jährlich Lehrende und Studierende aus den drei Studiengängen Bachelor Pflege (dual), Bachelor Pflegemanagement (berufsbegleitend) und Master ANP mit Vertreterinnen und Vertretern der Berufspraxis.

Im Mittelpunkt der konstituierenden Sitzung standen die Rückmeldung von Studierenden und Lehrenden zu Inhalten und Organisation des neuen Masterstudiengangs, der zur Hälfte in Nürnberg (mit dem Studienschwerpunkt „Akutpflege“) und zur Hälfte in Regensburg (mit dem Studienschwerpunkt „Psychiatrische Pflege“) gelehrt wird.

In ersten Evaluationsgesprächen mit den Studierenden waren die Kursinhalte durchgängig positiv bewertet worden und auch der Umfang der Präsenzzeiten an den beiden Hochschulen wurde als genau richtig und für den Lernfortschritt wichtig beurteilt. Verbesserungswünsche wurden von den Studierenden in Bezug auf die Möglichkeit einer „Doppel-Immatrikulation“ angemeldet, mit der unter anderem auch die Semestertickets in Regensburg und Nürnberg genutzt werden können.

Ein Studiengang, der „den Nerv der Zeit trifft“

Auch die bei der Studiengangkommission anwesenden Studierenden äußerten sich sehr positiv über ihren neuen Studiengang, der, so einer der Studenten, „den Nerv der Zeit trifft“. Gerade die Praxisprojekte und die Kurzpraktika im Ausland (beispielsweise in der Schweiz) seien sehr intensiv und bereichernd. Der Pflegedirektor des Universitätsklinikums Regensburg, Alfred Stockinger, berichtete, dass die ANP-Studierenden im Klinikum schon konkrete Projekte durchführen. „Es war an der Zeit für diesen Studiengang", so Alfred Stockinger.

Die beiden Studiengangleiterinnen Prof. Dr. Annette Meussling-Sentpali (OTH Regensburg) und Prof. Dr. Susanne Schuster (EVH Nürnberg) gingen im Rahmen der Studiengangkommission auf die Aktivitäten der letzten Monate ein. Beide Professorinnen hatten im ersten Semester einen „gut gefüllten“ Kalender. Der Studiengang war im Rahmen der Systemakkreditierung bereits am 27. Juni 2018 begutachtet und im Hinblick auf seine Studierbarkeit geprüft worden. Die Vor- und Nachbereitung dieses Termins nahm viel Zeit in Anspruch, die Ergebnisse zeigten aber auch, dass die Zusammenarbeit der beiden Hochschulen sehr gut funktioniert. 

Gute Teamarbeit und aktives Einbringen

Die gute Teamarbeit bewies sich auch beim hochschul- und studiengangübergreifenden „2. Hochschulpolitischen Pflegefachtag“ am 22. Juni 2018 an der EVH Nürnberg, bei dem sich auch Studierende des Masterstudiengangs ANP aktiv einbrachten. Im November 2018 folgt als nächster Termin der Fachtag „Pflegewissenschaft trifft Pflegepraxis“ an der OTH Regensburg, bei dem Studierende und Alumni wissenschaftliche Arbeiten und Projektarbeiten vorstellen.

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