OTH Regensburg https://www.oth-regensburg.de Aktuelles von der OTH Regensburg en-gb Wed, 12 Dec 2018 21:09:03 +0100 Wed, 12 Dec 2018 21:09:03 +0100 TYPO3 EXT:news news-12341 Tue, 11 Dec 2018 11:39:49 +0100 OTH Regensburg vergibt DAAD-Preis an Masterstudenten aus Brasilien https://www.oth-regensburg.de/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/oth-regensburg-vergibt-daad-preis-an-masterstudenten-aus-brasilien.html Der brasilianische Student Renato Ribeiro, Master Historische Bauforschung, erhält den diesjährigen DAAD-Preis der OTH Regensburg in Höhe von 1.000 Euro für seine hervorragenden Studienleistungen. Der DAAD-Preis für hervorragende ausländische Studierende 2018 der OTH Regensburg ist am 10. Dezember 2018 in einer kleinen Feierstunde mit Vizepräsident Prof. Dr. Thomas Fuhrmann, verantwortlich für den Bereich Internationales, und dem Leiter des Akademischen Auslandsamts Dr. Wilhelm Bomke an Renato Ribeiro vergeben worden. Der mit 1000 Euro dotierte Preis wird jährlich an einen Studierenden der OTH Regensburg mit ausländischer Staatsbürgerschaft verliehen; gestiftet wird er vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD).

Wesentlich für die Vergabe sind besondere akademische Leistungen. Der diesjährige Preisträger Renato Ribeiro kommt aus Brasilien und studiert im vierten Semester Historische Bauforschung an der OTH Regensburg. Dr. Wilhelm Bomke würdigte besonders seine hervorragenden Noten. „Wir freuen uns sehr, einen solch ausgezeichneten Studierenden aus Brasilien bei uns an der OTH Regensburg zu haben“, so auch Vizepräsident Prof. Dr. Fuhrmann. 

Während seines Architekturstudiums in Brasilien absolvierte Renato Ribeiro ein Auslandsjahr am Karlsruher Institut für Technologie, wo er erstmals mit dem Fachgebiet Bauforschung in Berührung kam. Seitdem ist der junge Mann begeistert davon: „Zu meinem persönlichen Interesse an Altbauten kommt hinzu, dass die Bauforschung ein relativ unbekanntes Fach in Brasilien ist - zumindest in der nordöstlichen Region, aus der ich komme. Mit den an der OTH Regensburg erworbenen Kenntnissen hoffe ich, zur Entwicklung des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege in meiner Heimat beitragen zu können“, sagt Renato Ribeiro.

Auf Empfehlung aus Karlsruhe kam Renato Ribeiro schließlich nach Regensburg. Anfängliche Adaptions- und Sprachschwierigkeiten hat der Vorzeige-Student schnell überwinden können. Inzwischen glänzt er nicht nur mit hervorragenden Noten, sondern auch mit seinem umfassenden Interesse: Parallel zum Studium hat Renato Ribeiro ein Praktikum in der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Regensburg gemacht. „Dort hatte ich Gelegenheit, die Ausübung des Denkmalschutzes, den Alltag und die Schwierigkeiten dieses Aufgabenbereichs kennenzulernen“, sagt er.

An der OTH Regensburg hat sich der Brasilianer gleich wohl gefühlt: „Meinen Professoren und Kommilitonen habe ich viel zu danken, denn wir haben uns immer gegenseitig geholfen und die Stimmung innerhalb des Studiengangs hat immer dafür gesorgt, dass man sich nie allein fühlt.“ Vor einer Rückkehr nach Brasilien möchte Renato Ribeiro eventuell sogar noch in Deutschland promovieren. 
 

]]>
Nachrichten-Akademisches Auslandsamt Nachrichten-Fakultät-Architektur
news-12337 Mon, 10 Dec 2018 15:51:00 +0100 Agile Softwareentwicklung am Beispiel der Maschinenfabrik Reinhausen https://www.oth-regensburg.de/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/agile-softwareentwicklung-am-beispiel-der-maschinenfabrik-reinhausen.html Agile Softwareentwicklung, Projektmanagement, SCRUM – bei einer Exkursion zur Maschinenfabrik Reinhausen erhielten Studierende der Fakultät Informatik und Mathematik einen spannenden Einblick in die agile Welt. Was versteht man unter agiler Softwareentwicklung, Projektmanagement oder SCRUM? Was ist eine „Speedboat-Methode“? – Einen Einblick in die agile Welt und hinter die Kulissen einer Transformation konventioneller hin zu agilen Softwareentwicklungsmethoden erhielten Studierende der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) aus verschiedensten Semestern in Begleitung von Prof. Dr. Markus Westner bei ihrer Exkursion zur Maschinenfabrik Reinhausen am 27. November 2018.

Als Einstieg stellte ein SCRUM-Master der Maschinenfabrik Reinhausen (MR), Markus Mascha aus der Abteilung „Digital Ventures“, unter dem Motto „Die Power von morgen“ die agilen Arbeitsmethoden im neuen Lab der MR vor. Durch die interaktive Gestaltung fand ein reger Austausch zur SCRUM-Methodik statt. Bei der anschließenden Führung durch das Versuchsfeld der MR bekamen die Studierenden einen Eindruck vom einzigartigen Testcenter des international agierenden Unternehmens. Auf einer Fläche von 5.000 Quadratmetern, ausgestattet mit 16 Kilometer Rohrleistungen, 63 Kilometer Steuerkabel, 2,5 Kilometer Stromschienen und 120 Wärmetauschern, werden dort die Stufenschalter der MR auf Herz und Nieren getestet.

Eine kurze Unternehmenspräsentation und Erläuterung der Karrieremöglichkeiten für Absolventinnen und Absolventen rundete die Exkursion ab. „Interessant war vor allem, zu erfahren, wie ein traditionelles deutsches Industrieunternehmen agile Entwicklungsmethoden für sich nutzbar macht, welche Vorteile sich ergeben und wie man den Transformationsprozess gestaltet. So konnten unsere Studierenden einen direkten Einblick in die Herausforderungen und Lösungsansätze der Praxis im Schnittbereich Industrie und moderner Informationstechnologie gewinnen“, fügte Prof. Dr. Westner ergänzend hinzu.

]]>
Nachrichten-Fakultät-Informatik-und-Mathematik
news-12336 Mon, 10 Dec 2018 11:57:00 +0100 Seminarfahrt zum Thema 100 Jahre Frauenwahlrecht https://www.oth-regensburg.de/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/seminarfahrt-zum-thema-100-jahre-frauenwahlrecht.html Studierende der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften der OTH Regensburg besuchten die Ausstellung „Damenwahl! 100 Jahre Frauenwahlrecht“ im Historischen Museum Frankfurt. Früh aufstehen hieß es am 5. Dezember für Studierende des Seminars „100 Jahre Frauenwahlrecht“ bei Prof. Dr. Clarissa Rudolph, als sie sich noch lange vor dem regulären Vorlesungsbeginn mit der Hochschulfrauenbeauftragten Prof. Dr. Christine Süß-Gebhard und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Veronika Rösch auf die Busreise nach Frankfurt begaben, wo sie ein weiterer Programmpunkt ihres Seminars erwartete: der Besuch der Ausstellung „Damenwahl! 100 Jahre Frauenwahlrecht“ im Historischen Museum in Frankfurt am Main.

Nachdem die Studierenden zu Semesterbeginn bereits einem spannenden Vortrag zu den Parlamentarierinnen in Bayern von Prof. Dr. Daniela Neri-Ultsch gehört hatten und an einem nebligen Novembertag eine Stadtführung zu den Regensburger Frauengeschichten erlebten, besuchten sie als Höhepunkt in Frankfurt die Ausstellung zum 100. Jubiläum des Frauenwahlrechts in Deutschland.

Geschichte und Aktualität

Die Ausstellung im neuen Ausstellungshaus widmet sich all jenen Vorkämpferinnen und Protagonistinnen der ‚alten‘ Frauenbewegung in der Zeit des Kaiserreichs bis zur Zeit des Nationalsozialismus, indem sie sowohl die historischen Ereignisse als auch einzelne Frauen in den Mittelpunkt stellt. Besondere Aufmerksamkeit wird hierbei den Protestjahren 1918/1919 gewidmet, in denen für die vier Hauptforderungen Recht auf Bildung, gerechte Arbeitswelt, körperliche Selbstbestimmung und politische Teilhabe gekämpft wurde. Daneben lenkt die Ausstellung den Blick auf Schauplätze, Akteurinnen und (inter-)nationalen Netzwerke der ersten Frauenbewegung. 

Die Kuratorin Dorothee Linnemann führte die Gruppe mit dem Fokus auf didaktische und gestalterische Hintergründe verknüpft mit Erläuterungen durch mehrere hundert Exponate, angefangen mit Damenkleidungsstücken über Werbeplakate und Mitgliedsausweisen der Frauenbildungsvereine bis hin zu originalen Fahnen der Aufstände in Frankreich. So gewannen die Studierenden nicht nur Einblick in die lange Geschichte des Frauenwahlrechts und ihren Kämpferinnen, sondern auch in die Hintergründe der Ausstellung selbst.

Am Ende wurde wiederholt deutlich, dass die Auseinandersetzung mit der Geschichte keineswegs an Aktualität verloren hat: z.B. verdienen Frauen im Schnitt immer noch weniger als Männer. Auf politischer Ebene sind auch weiterhin Frauen deutlich unterrepräsentiert und in den verschiedenen Berufsbranchen steigen Frauen noch zu selten in Führungspositionen auf. Stattdessen übernehmen sie ein deutliches Mehr an unbezahlter Care-Arbeit, die anhaltend schwer vereinbar mit einer regulären Berufstätigkeit ist. All diese Themen spiegeln sich wider in den unzähligen Statements der Besucherinnen und Besucher der Ausstellung zu ihren feministischen Anliegen, die sie auf bunte Zettel beim Hinausgehen hinterließen.

Frauen- und Gleichstellungspolitik bei der IG Metall

Diese Erkenntnis musste von den Studierenden bei einer Pause auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt am Römer erst einmal weiterdiskutiert und verdaut werden, bevor es zur IG Metall weiterging, wo Dr. Julia Graf die Gruppe aus Regensburg erwartete. In ihrem einstündigen Vortrag erklärte die Zuständige für Zielgruppenarbeit und Gleichstellung im Ressort Frauen- und Gleichstellungspolitik bei der IG Metall den Anwesenden, mit welchen Aufgaben und Themen sie betraut ist, mit welchen gleichstellungspolitischen Probleme und Herausforderungen die Arbeitswelt konfrontiert ist und warum es wichtig ist, gewerkschaftlich aktiv zu sein. Besonders aktuell ist auch bei der IG Metall das Thema Rechtspopulismus als neue Herausforderung. „Im Moment“, so Julia Graf, „können wir nur informieren und aufklären, aufklären, aufklären.“ 

Aber die Hauptfrage des ganzen Semesters, ob in Deutschland alles erreicht sei oder noch viel getan werden müsste, beantwortet Graf durchaus positiv. Die Bilanz aus ihrer Arbeit ist, dass es mit Blick auf den Gender-Pay-Gap und anderen ungleichen Geschlechterverhältnissen nach wie vor viel Bedarf herrscht, aber mit Rückblick allein auf die letzten 20 Jahre bleibt festzuhalten, dass anhaltender Aktivismus und Engagement für Gleichberechtigung schon zu zahlreichen Erfolgen führte. „Das Ehegattensplitting müsste halt auch noch abgeschafft werden“, wie Graf beendet, „aber eigentlich ist das Glas nicht halb leer, sondern schon halb voll.“ Mit dieser willkommenen Portion Optimismus und randvoll mit neuem Wissen und Erkenntnissen trat dann die Studiengruppe noch am Abend ihre Rückreise nach Regensburg an.

]]>
Nachrichten-Fakultät-Angewandte-Sozial-und-Gesundheitswissenschaften
news-12333 Fri, 07 Dec 2018 13:00:00 +0100 Innovative Ansätze für die Gestaltung von Logistiksystemen https://www.oth-regensburg.de/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/innovative-ansaetze-fuer-die-gestaltung-von-logistiksystemen.html Wie lassen sich innerbetriebliche Materialflüsse effektiv und effizient gestalten? Darum ging es beim 11. Kooperationsforum „Schlanker Materialfluss“ in Regensburg, zu dem auch Prof. Stefan Galka, OTH Regensburg, als Referent eingeladen war. Knapp 100 Expertinnen und Experten diskutierten beim 11. Kooperationsforum „Schlanker Materialfluss“ am 14. November 2018 in Regensburg über die Möglichkeiten, innerbetriebliche Materialflüsse effektiv und effizient zu gestalten. Der Veranstalter Bayern Innovativ GmbH hatte dafür Referierende aus Industrie und Wissenschaft eingeladen.

Prof. Stefan Galka von der Fakultät Maschinenbau der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) war einer der Referenten. In seinem Vortrag erläuterte er den Einfluss von Strategien für die Steuerung von Routenzügen auf die Leistungsfähigkeit dieser innerbetrieblichen Transportsysteme. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des 11. Kooperationsforums wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Schwerpunkt in diesem Jahr 2018 waren Umsetzungsbeispiele für den Einsatz von digitalen Werkzeugen in Produktion und Logistik. 

Dr. Alexander Susanek (Leiter Montage, BMW AG, Regensburg) präsentierte die aktuellen Pilotprojekte im BMW Werk in Regensburg. Auch die Mann + Hummel GmbH gab einen Einblick in aktuelle Logistikprojekte. Martin Winkler (Manager Production Logistics, Mann + Hummel GmbH, Marklkofen) stellte die hochautomatisierte Produktionsversorgung durch fahrerlose Transportsysteme im Werk Marklkofen vor. 

Sinnvolle Steuerungskonzepte als Voraussetzung

Ob „Fahrerloses Transportsystem“ oder Routenzug – alle diese Transportsysteme benötigen sinnvolle Steuerungskonzepte, um die Produktion sicher und effizient zu versorgen. Dieses Thema adressierte Prof. Stefan Galka von der OTH Regensburg in seinem Vortrag „Im Gleichschritt mit der Produktion – Dynamische Steuerungskonzepte für Routenzüge“. Er erläuterte unterschiedliche Steuerungskonzepte und ging auf deren Vor- und Nachteile ein. 

Die vorgestellte Bewertung der Konzepte ist das Ergebnis einer Studie, die er mit Kolleginnen und Kollegen der Technischen Universität München durchgeführt hat und an der mehr als 200 Unternehmen teilgenommen haben. In seinem Vortrag ging er insbesondere auf sogenannte dynamische Steuerungskonzepte ein. Diese IT-gestützten Ansätze versprechen vor allem bei sich schnell und stark verändernden Materialflüssen eine effiziente und sichere Versorgung. 

Aktuell arbeiten vor allem Unternehmen mit großen Routenzugsystemen an dynamischen Steuerungskonzepten. Erste Simulationsstudien für bestimmte Anwendungsszenarien haben gezeigt, dass die notwendige Anzahl von Routenzügen um etwa 20 Prozent reduziert und gleichzeitig die Versorgungssicherheit erhöht werden kann.

Die Studie „Einsatz von Routenzugsystemen zur Produktionsversorgung“ steht kostenlos zur Verfügung. Interessierte Personen können sich per E-Mail an Stefan Galka wenden.

]]>
Nachrichten-Fakultät-Maschinenbau
news-12320 Thu, 06 Dec 2018 16:50:00 +0100 Erfolgreichen Studienabschluss gefeiert https://www.oth-regensburg.de/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/erfolgreichen-studienabschluss-gefeiert.html Ihren erfolgreichen Abschluss des Studiums in der Fakultät Betriebswirtschaft der OTH Regensburg feierten die Absolventinnen und Absolventen am 24. November 2018. Nach dem festlichen Teil standen viele weitere Highlights auf dem Programm. Knapp 100 Absolventenhüte flogen vor dem Regensburger Dom in die Luft. Später, am Abend des 24. November 2018, fand die Absolventenfeier der Fakultät Betriebswirtschaft der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) im großen Festsaal des Regensburger Kolpinghauses statt.

Rund 330 Gäste, darunter Absolventinnen und Absolventen, Eltern, Geschwister, Freundinnen und Freunde sowie Professorinnen und Professoren, erschienen eigens in eleganter Abendgarderobe, um den Hochschulabschluss der Studierenden zu feiern. Nach einem Sektempfang im Foyer wurde der offizielle Teil der Feier traditionell mit einer musikalischen Darbietung der fakultätseigenen Professorenband eingeleitet.

Es folgte eine kurze Begrüßung durch das Moderatorenteam, bevor Prof. Dr. Thomas Fuhrmann, Vizepräsident der OTH Regensburg, und Prof. Dr. Thomas Liebetruth, Dekan der Fakultät Betriebswirtschaft, die Absolventinnen und Absolventen mit wertvollen Tipps für den weiteren Lebensweg verabschiedeten. Anschließend erfolgte die feierliche Übergabe der Gratulationsschreiben durch die Professorinnen und Professoren an die Studierenden.

Offizielle Feier und heiteres Fest zugleich

Nach der Vorspeise konnten sich die Gäste von einer kurzen Diashow unterhalten lassen. Nach dem Motto „Bilder sagen mehr als 1000 Worte“ hatten die Studierenden im Vorfeld die Möglichkeit gehabt, Bilder einzusenden, die sie besonders mit ihrem Studium verbanden. Neben Fotos vom Campus der OTH Regensburg oder aus dem Auslandssemester erhielten die Gäste damit vor allem einen Einblick in das Regensburger Nachtleben.

Parallel zum Programm, das sich im Festsaal abspielte, konnten die Gäste bei einer Tombola, die es erstmals gab, ein glückliches Händchen beweisen. Knapp 100 Preise der restlos ausverkauften Lose wurden dabei verlost. 

Programmhighlight „Familienduell“

Als Highlight nach dem Hauptgang traten vier Professorinnen beziehungsweise Professoren gegen vier Studierende im „Familienduell“ an, um ihr Wissen unter Beweis zu stellen. An die klassische TV-Show von früher angelehnt, eröffnete das Moderatorenteam jede Frage mit den Worten: „Wir haben 100 Leute gefragt, nennen Sie …“. Die gestellten Fragen bezogen sich auf die beliebtesten Bars der Stadt, die Gründe, Betriebswirtschaft zu studieren, die nervigsten Fächer im Studium sowie die beliebtesten Länder für ein Auslandssemester. Selbst wenn die Professorenschaft dabei sehr viel Humor unter Beweis stellte, hat doch das studentische Team gewonnen. 

Bevor der offizielle Teil beendet war, überraschte das Organisationsteam die Gäste mit einem besonderen Programmpunkt: Die Tanzschule Regensburg lockerte die Stimmung mit einer „Freestyle Breakdance“-Einlage in Lederhose auf und eröffnete damit auch die Tanzfläche. Am Ende des Abends, nachdem der festliche und emotionale Teil vorüber war, ging die Absolventenfeier in ein heiteres und stimmungsvolles Fest über. 

Ein besonderer Dank gilt dem Organisationsteam der Fachschaft BW e. V. für die Planung und Durchführung der Absolventenfeier, dem Verein der Freunde der OTH Regensburg e. V., allen Sponsorinnen und Sponsoren der Tombola sowie der Fakultät Betriebswirtschaft für die finanzielle Unterstützung.

]]>
Nachrichten-Fakultät-Betriebswirtschaft
news-12318 Thu, 06 Dec 2018 12:58:00 +0100 E-Mobility hautnah erleben https://www.oth-regensburg.de/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/e-mobility-hautnah-erleben.html Für einen Praxistag zum Thema Elektromobilität besuchten elf Studierende der OTH Regensburg, die aktuell mit dem Deutschlandstipendium gefördert werden, Ende November 2018 die Firma AVL Software and Functions GmbH in Regensburg. Elf Stipendiatinnen und Stipendiaten der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) folgten der Einladung der AVL Software and Functions GmbH zu einem Praxistag am Standort Regensburg am 28. November 2018. AVL beschäftigt sich mit der Entwicklung, Simulation und Prüftechnik von verschiedenen Antriebssystemen für Pkw, Lkw und Großmotoren. Die AVL Software and Functions GmbH ist eine hundertprozentige Tochter der AVL List GmbH und feierte erst im Juli 2018 ihr zehnjähriges Bestehen.

Im Fokus: Elektromobilität 

Die Schwerpunkte der Entwicklung der AVL Software and Functions liegen auf technologisch führenden Software- und Systemlösungen für eine intelligente, ökologisch verträgliche Mobilität sowie auf Systemintegration, Elektronikentwicklung und Funktionalitäten im Bereich Fahrerassistenzsysteme. Der Fokus des Praxistages lag auf dem Bereich Elektromobilität.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten aus den Bereichen Elektrotechnik und Informatik bekamen dazu bei einem Rundgang durch die Firma Einblicke in verschiedene Produkte und Entwicklungen auf diesem Gebiet. Zunächst besuchte man das AVL-interne Elektronik- und Hochvoltlabor, wo mit Spannungen von bis zu 800 Volt gearbeitet wird. 

Anschließend ging es weiter in die Werkstatt: Hier konnten die Studierenden alles rund um das AVL COUP-E 800 erfahren, ein E-Testfahrzeug, in dem ein von AVL eigens entwickelter Antriebsstrang verbaut ist. Bei einer Testfahrt konnten sich die studentischen Gäste als Beifahrerin oder Beifahrer selbst ein Bild machen. Schließlich erfuhren sie noch viel Wissenswertes rund um die Entwicklung und das Design von Elektromotoren, und zwar direkt aus der Praxis und im Austausch mit den AVL-Mitarbeitenden.

Im Austausch mit den Ingenieuren vor Ort

Der Nachmittag wurde mit einer offenen Austauschrunde bei Kaffee und Snacks abgerundet. Hier nutzten die Studierenden noch einmal die Gelegenheit, sich mit Entwicklungsingenieurinnen beziehungsweise -ingenieuren aus den Bereichen Safety und Fahrerassistenzsysteme über die Inhalte ihrer Arbeit auszutauschen. Zudem gab es die Möglichkeit, sich über Einstiegsmöglichkeiten zu informieren.

Karina Gallitzendorfer aus der Personalabteilung der AVL Software and Functions freute sich sehr über die positive Resonanz seitens der Studierenden. „Das Deutschlandstipendium liegt uns sehr am Herzen. Es freut uns, wenn wir dadurch mit Studierenden in Kontakt treten und einen Einblick in die Praxis geben können.“

Das Deutschlandstipendium

Das Deutschlandstipendium ist ein nationales Stipendienprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Es fördert begabte und leistungsstarke Studierende der OTH Regensburg mit monatlich 300 Euro, die einkommensunabhängig vergeben werden. Die eine Hälfte der Unterstützung zahlen private Förderer, Unternehmen und Stiftungen, die anderer Hälfte trägt der Bund.

]]>
Nachrichten-Alumni
news-12315 Thu, 06 Dec 2018 08:52:00 +0100 Weibliche Verkäufer in einer Männerdomäne? https://www.oth-regensburg.de/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/weibliche-verkaeufer-in-einer-maennerdomaene.html Um erfolgreiche Frauen im Account Management ging es bei der Exkursion von Studierenden des Bachelorstudiengangs Betriebswirtschaft der OTH Regensburg zur Hilti-Zentrale nach Kaufering. Am 28. November 2018 besuchte eine Gruppe Studierender aus dem Fach „Distribution“ im Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) gemeinsam mit Prof. Dr. Christian Dach die Zentrale von Hilti Deutschland in Kaufering.

Ungefähr die Hälfte der global rund 28.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hilti sind im Vertrieb tätig. Die Kundinnen und Kunden für Hilti-Produkte wie etwa Befestigungstechnik, passiver Brandschutz oder Software für Gerätemanagement finden sich vorrangig in Industrie und Baugewerbe – Branchen also, die nach wie vor als Männerdomänen gelten. Können weibliche Account Manager in einem solchen Umfeld erfolgreich sein?

Verkäuferinnen mindestens so erfolgreich wie männliche Kollegen

Hilti hat hier in den letzten Jahren sehr positive Erfahrungen gemacht. Laut Markus Beringer, Verkaufsleiter im Großraum Regensburg, sind die weiblichen Verkäufer mindestens so erfolgreich wie ihre männlichen Kollegen. 

Dies stellte auch Kerstin Kiermaier in ihrem Vortrag eindrucksvoll unter Beweis: Sie war nach einem Abschluss als Bachelor Betriebswirtin an der Technischen Hochschule Deggendorf von 2014 bis 2017 erfolgreich als Verkaufsberaterin tätig. So erfolgreich, dass sie in der Zwischenzeit zur Produktmanagerin Messtechnik befördert wurde. Natürlich stoße man ab und an auf Vorurteile bei männlichen Kunden – diese Vorurteile lassen sich aber durch Sachverstand und selbstbewusstes Auftreten schnell widerlegen.

Den Karriereeinstieg als Verkaufsberaterin verfolgt zukünftig auch Stefanie Vögl, Masterabsolventin im Studiengang Betriebswirtschaft an der OTH Regensburg. Sie hat ihre Masterarbeit zum Thema „Zusammenhang zwischen Tageszeit des Verkaufsgesprächs und Verkaufserfolg“ in Zusammenarbeit mit Hilti geschrieben und am 1. Dezember 2018 im Team von Markus Beringer als Verkaufsberaterin begonnen.

Produkte begeistern auch Frauen

Dass die Hilti-Produkte durchaus auch bei Frauen Emotionen hervorrufen, zeigt sich beim letzten Tagesordnungspunkt, bei dem die überwiegend weiblichen Teilnehmer der Studierendengruppe mit Genuss verschiedene Hilti-Geräte wie Bohrhammer oder Bolzenschussgerät ausprobierten und ihren Spaß dabei bildlich (siehe Foto) überzeugend in Szene setzten.

]]>
Nachrichten-Fakultät-Betriebswirtschaft
news-12316 Wed, 05 Dec 2018 14:35:00 +0100 Grundlagenforschung zum Volksleiden Rückenschmerzen https://www.oth-regensburg.de/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/grundlagenforschung-zum-volksleiden-rueckenschmerzen.html Im November 2018 schloss Michael Putzer seine kooperative Promotion an der Universität der Bundeswehr München erfolgreich ab. Betreuer an der OTH Regensburg waren Prof. Dr. Ingo Ehrlich und Prof. Dr. Sebastian Dendorfer. Die Volkskrankheit Rückenleiden und Bandscheibenvorfall sowie gegebenenfalls auch eine Operation ist vielen aus eigenem Erleben oder aus dem Umfeld bekannt. Kommt es durch Fehlhaltungen, erbliche Vorbelastung oder durch einen Unfall zu einer Schädigung der Bandscheibe, dann steht der Person, die das erfahren musste, oft ein schmerzhafter Weg bevor. 

Im schlimmsten Fall wird auch eine chirurgische Versorgung etwa durch eine Versteifung von Teilen der Wirbelsäule oder auch mit entsprechenden Prothesen erforderlich. Häufig stellen sich nach wenigen Jahren vergleichbare Probleme an den Nachbarbandscheiben ein: ein Phänomen, das bei Medizinerinnen und Medizinern als „Adjacent Level Disease“ bekannt ist. 

Aus Sicht des Leichtbaus ist dies durchaus verständlich: Lokal versteifte Leichtbaustrukturen „ziehen“ Spannungen an und verursachen durch diese Überlast weitere Schäden, die sich als weitere Bandscheibenvorfälle entpuppen können.

Idee einer besonderen Prothetik

Vor diesem Hintergrund verfolgt Prof. Dr. Ingo Ehrlich seit 2006 die Idee, eine Prothetik mit einer steifigkeitsangepassten, patientenspezifischen künstlichen Bandscheibe zu entwickeln. Für eine solche „Konstruktion“ bedarf es neben der Information von Materialkennwerten auch die Kenntnis der auftretenden Lasten. Es zeigte sich jedoch gleich zu Beginn, dass – trotz des Eindrucks, den man in Zeitschriften gewinnen mag – keine ausreichenden Kenntnisse über den Belastungsfall in der menschlichen Bandscheibe vorliegen. Die wenigen vorliegenden Daten sind in einem Umfeld entstanden, das sich nur sehr bedingt auf andere Patientinnen und Patienten übertragen lässt.

In diesem Kontext entstand 2012 das Thema einer kooperativen Promotionsarbeit, die von Michael Putzer jetzt fertiggestellt wurde. Vonseiten der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) wurde der Doktorand Putzer von Prof. Dr. Sebastian Dendorfer (Labor für Biomechanik, Regensburg Center of Biomedical Engineering – RCBE) und Prof. Dr. Ingo Ehrlich (Leichtbau/Faserverbundtechnik) betreut. Die Promotion fand dabei in fachlicher Kooperation mit Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Norbert Gebbeken von der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg statt. Finanziert wurde die Promotion durch die OTH Regensburg.

Was beeinflusst die Belastungen in der Lendenwirbelsäule?

Michael Putzer untersuchte in drei Studien den Einfluss der Wirbel- und Bandscheibengeometrien, der Veränderung von Muskel- und Bandapparaten sowie der Bandscheibensteifigkeit auf die Belastungen in der Lendenwirbelsäule. Hierzu wurden patientenspezifische Berechnungsmodelle der Wirbelsäule aufgebaut, die detaillierte biomechanische Analysen und somit einen neuen Blick in den Körper ermöglichen. Die erforschten Modelle stellt das Regensburger Labor für Biomechanik, das eines von weltweit drei „AnyBody Knowledge Centers“ ist, anderen Forschungsgruppen für ihre eigenen Fragestellungen zur Verfügung.

Mit einem halbstündigen Promotionsvortrag und der anschließenden einstündigen Verteidigung fand die Promotion am 29. November 2018 ihren Abschluss. Vorsitzender des Promotionsverfahrens war Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Michael Brünig. Prof. Dr. Ingo Ehrlich war Erstgutachter und Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Norbert Gebekken Zweitgutachter im Verfahren. Nach insgesamt 90 Minuten hoher Konzentration und Anspannung konnte die jahrelange Arbeit von Michael Putzer mit „gut – cum laude“ abgeschlossen werden. 

Dr. Putzer – so dürfen ihnen jetzt offiziell alle nennen – muss nun noch den schriftlichen Teil seiner Promotion, die Dissertation mit dem Titel „Development of subject-specific musculoskeletal models for studies of lumbar loading“, publizieren. Erst dann erfolgt die Überreichung der Promotionsurkunde. Dann darf auch er selbst den Titel „Doktor der Ingenieurwissenschaften – Dr.-Ing.“ führen.

]]>
Nachrichten-Fakultät-Maschinenbau
news-12307 Wed, 05 Dec 2018 10:45:00 +0100 Ein MINT-Haus für Kinder und Jugendliche https://www.oth-regensburg.de/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/ein-mint-haus-fuer-kinder-und-jugendliche.html Für die Nachwuchsförderung im MINT-Bereich haben sich die Stadt Regensburg mit Universität und OTH Regensburg sowie mit verschiedenen Institutionen und Firmen zusammengeschlossen, um ein MINT-Haus für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Mathematik und Informatik, Naturwissenschaft und Technik, zusammengefasst unter der Abkürzung „MINT“: Um Kinder und Jugendliche für diese sogenannten „MINT“-Themen zu begeistern, haben sich ein Dutzend Unternehmen, Institutionen und Körperschaften zum Verein MINT-Labs Regensburg e. V. zusammengeschlossen. Ihr Ziel ist es, ein MINT-Haus zu schaffen und zu betreiben, in dem junge Leute ein einladendes, modernes Umfeld vorfinden, das ihre Neugierde für MINT-Themen weckt. Aus mehreren Labors und Werkstätten sollen ein Schülerlabor und ein Schülerforschungszentrum mit einem breitgefächerten Angebot an Kursen, praxisnahem Arbeiten und individuellen Forschungsmöglichkeiten entstehen.

Bereits seit gut drei Jahren arbeiten die Mitglieder des neuen Vereins MINT-Labs Regensburg e. V. und weitere Partner an der Vorbereitung der Vereinsgründung, der Planung der Räumlichkeiten und dem Konzept. Initiiert wurde dieses Projekt von der Universität Regensburg, der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) und der Stadt Regensburg. Letztere hat die Investitionen zur Einrichtung der Räume bereits in ihren Finanzplan aufgenommen und erfüllt damit einen Baustein der Koalitionsvereinbarung von 2014. 

„Wir sind ein führender technologie- und innovationsorientierter Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort, der einem starken internationalen Wettbewerb ausgesetzt ist. Unsere starke Position möchten wir halten und weiterentwickeln. So werden wir auch künftig einen hohen Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften und findigen Unternehmerinnen und Unternehmern mit einschlägigen MINT-Kenntnissen haben“, betonte der Referent für Wirtschaft, Wissenschaft und Finanzen Dieter Daminger.

Region, Unternehmen und Institutionen ziehen an einem Strang

Zur Gründung zusammengefunden haben sich neben der Stadt, der Universität und der OTH Regensburg auch die Landkreise Kelheim und Regensburg. Von Unternehmensseite engagieren sich die AVL Software & Functions GmbH, die Continental Automotive GmbH, die Haupt Pharma Amareg GmbH und die Infineon Technologies AG Regensburg ebenso wie die Scheubeck-Jansen-Stiftung, die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz und der Naturwissenschaftliche Verein Regensburg e. V.. Weitere Unternehmen und Institutionen, die sich beteiligen möchten, sind herzlich willkommen. Interessierte können sich bei der Stadt Regensburg mit einer E-Mail an Nicole Litzel melden. 

Neubau des MINT-Hauses auf dem TechCampus

Das Gebäude, in das das MINT-Haus als Mieter einziehen wird, errichtet die Stadt ab dem kommenden Jahr 2019 auf dem TechCampus. Neben dem MINT-Bereich soll das Haus auch die Energieagentur Regensburg mit einem Energiebildungszentrum sowie eine städtische Kinderbetreuungseinrichtung beherbergen. 

Die Eröffnung findet voraussichtlich in zwei Jahren statt. Schon zur Vorbereitung wird der Verein ein Kuratorium zur professionellen Erarbeitung der Inhalte sowie zur konzeptionellen Begleitung der Vereinstätigkeit einrichten. „So hat MINT-Labs e. V. die Möglichkeit, neben der vereinsinternen Expertise auch externes Wissen aus den Bereichen Pädagogik, Didaktik und selbstverständlich den MINT-Fachdisziplinen einzuholen und damit die Qualität und strategische Weiterentwicklung des Bildungsprogramms zu sichern“, erklärte der Vizepräsident für Studium, Lehre und Weiterbildung der Universität Regensburg, Prof. Dr. Nikolaus Korber. 

„Das MINT-Haus wird die vielen MINT-Aktivitäten der OTH Regensburg wie LITTLEtech, MINT Girls Regensburg, MINToring hervorragend ergänzen. Der Standort unweit unseres Campus am Galgenberg ist ideal“, sagt Prof. Dr. Ralph Schneider, Vizepräsident der OTH Regensburg.

Nachwuchs im MINT-Bereich ist zentrale Zukunftsaufgabe

Im laufenden Betrieb des „MINT-Hauses“ sollen viele Kurse und Lernbegleitungen von Angehörigen der Universität und der OTH Regensburg durchgeführt werden, aber auch von Fachkräften regionaler Firmen aus Industrie und Handwerk.

„Für einen Standort mit starken Handwerksbetrieben und technologieorientierten Unternehmen wie Regensburg ist das Gewinnen von Nachwuchskräften im Bereich MINT eine der zentralen Zukunftsaufgaben. Das Handwerk sucht Fachkräfte“, begründet Hans Schmidt, stellvertretener Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz das Engagement.

Erhöhte Sichtbarkeit und Bereicherung

Die neuen Angebote sollen die Kurse, Aktionen oder Projekte, die es in der Region bereits gibt, nicht doppeln. Vielmehr geht es darum, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen und sie um neue Bausteine zu bereichern. „Wir unterstützen die Einrichtung eines MINT-Hauses in Regensburg, weil wir unser zentrales Anliegen, Kinder und Jugendliche an MINT-Themen heranzuführen, auf diesem Wege weiter voranbringen können“, betont Susanne Scheubeck von der Scheubeck-Jansen-Stiftung, die seit Jahren unter anderem entsprechende Stipendien und Preise anbietet.

Für den Betrieb des MINT-Hauses rechnet der Verein mit Kosten von jährlich rund 550.000 Euro, die von den Vereinsmitgliedern aufgebracht werden. 

]]>
Nachrichten Junge Hochschule
news-12304 Wed, 05 Dec 2018 10:29:00 +0100 Kinderbetreuung in den Herbstferien https://www.oth-regensburg.de/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/kinderbetreuung-in-den-herbstferien.html Große Nachfrage gab es beim Angebot des Familienbüros der OTH Regensburg rund um die Kinderbetreuung in den Herbstferien 2018 und am Buß- und Bettag. Schon bald waren alle Plätze ausgebucht. Auch für 2018 hat das Familienbüro der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) erneut eine Betreuung in den Herbstferien und am Buß- und Bettag angeboten. Bereits Anfang Oktober 2018 war die Ferienbetreuung komplett ausgebucht und es gab erstmals eine Warteliste. Insgesamt haben 30 Kinder von Studierenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie von Lehrenden an den verschiedenen Angeboten teilgenommen.

Im Zuge der Umgestaltung des Familienraums im Sommer 2018 wurden auch einige neue Spiele angeschafft. Die Kinder können bei der Ferienbetreuung in der Freispielzeit malen, basteln, Logikspiele testen, Brettspiele spielen, Lego bauen und vieles mehr. Passend zur Jahreszeit wurden auch die Aktionen gestaltet. So wurde zum Beispiel mit Unterstützung von Petra Faldum, Beauftragte für Gesunde Hochschule, Vogelfutter gebastelt, eine OTH-Rallye veranstaltet und die Halloweenparty vorbereitet. Letztere fand an Halloween ab 15:30 Uhr für die Kinder, Eltern und Geschwister im Familienraum statt. Highlights der Feier waren das Kinderschminken, das „eklige“ Süßigkeiten-Büfett, die „Reise nach Transsilvanien“ und natürlich "Grusel-Musik".

Tolle Unternehmungen: von Parcour bis Museumsbesuch

Bei dieser Herbstbetreuung waren zudem drei größere Unternehmungen geplant. Zum einen durften die Kinder an einem Parkour-Workshop teilnehmen. Dort lernten sie, wie man möglichst geschickt über Hindernisse springen oder balancieren kann. Außerdem wurde die Modellwerkstatt der OTH Regensburg in der Prüfeninger Straße besucht. Das Team der Werkstatt mit Martin Forster, Alois Bräu und Dennis Ulrich hat sich viel Mühe gegeben und den Kindern alle Sägen, Fräsen und Laser gezeigt und vorgeführt. Zum Schluss gab es noch ein Geschenk: ein selbst gebautes Vogelhaus für das Familienbüro. 

Am Buß- und Bettag war ein Besuch im Kunstforum Ostdeutsche Galerie im Regensburg geplant. Dabei brachte Museumspädagogin Claudia Lermer den Kindern verschiedene Kunstwerke kindgerecht nahe. Mit Begeisterung haben die Kinder ausgewählte Objekte mehrerer Epochen kennengelernt und anschließend selbst ein Kunstwerk gestaltet.

Ferienbetreuungstermine für 2019

Ferienbetreuungsangebote sind für 2019 zu folgenden Zeiten geplant: 

  • Osterferien: 15.04.–18.04.2019
  • Pfingstferien: 11.06.–14.06.2019 
  • Herbstferien: 28.10.–31.10. und 20.11.2019

Die Teilnehmendenzahl ist wie immer begrenzt. Anmeldungen sowie Anfragen zur Kinderbetreuung können gerne unter familienbuero(at)oth-regensburg.de abgegeben werden. Weitere Informationen zur Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familien an der OTH Regensburg gibt es auf der Website des Familienbüros.
 

]]>