OTH Regensburg https://www.oth-regensburg.de Aktuelles von der OTH Regensburg en-gb Mon, 10 May 2021 10:54:28 +0200 Mon, 10 May 2021 10:54:28 +0200 TYPO3 EXT:news news-15265 Mon, 10 May 2021 09:05:00 +0200 Einblicke für Angehörige der University of Aizu in das duale Studium in Deutschland https://www.oth-regensburg.de/new-startpage/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/einblicke-fuer-angehoerige-der-university-of-aizu-in-das-duale-studium-in-deutschland.html Informatik-Student Benno Bielmeier berichtete im Rahmen eines virtuellen Gastvortrags an der University of Aizu über seine Erfahrungen im dualen Studium an der OTH Regensburg. Mit dem Titel "Combining a Bachelor’s Degree with Hands-on Industry Experience: The Concept of Cooperative Education in Germany" hielt Informatik-Student Benno Bielmeier am 28. April 2021 virtuell einen Gastvortrag an der University of Aizu (UoA). Mit der japanischen Hochschule hat die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) erst vor kurzem einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Bielmeiers Gastvortrag ist neben einem virtuellem Austausch mit der Fakultät Informatik und Mathematik (IM) eine der ersten gemeinsamen Aktivitäten dieser internationalen Zusammenarbeit, von der beide Hochschulen profitieren.

Mit Unterstützung von Prof. Dr. Markus Westner, Auslandsbeauftragter der Fakultät IM und Mitorganisator des Events, informierte Bielmeier im "Cultural Talk" Studierende und Mitarbeiter*innen der UoA über die OTH Regensburg, das deutsche Bildungssystem und die möglichen Modelle des dualen Studiums. Er zeigte den Zuhörer*innen Vor- und Nachteile eines dualen Studiums auf und betonte, dass für ihn die Vorteile eindeutig überwiegen. Da er für seinen Bachelorabschluss in Informatik selbst die Kombination von Studium und Arbeit in einer Firma im Rahmen eines dualen Studiums erlebt hat, konnte er sehr abwechslungsreich von seinen eigenen Erfahrungen erzählen.

Das japanische Publikum zeigte sich mit Fragen zu organisatorischen Aspekten, Bewerbungsprozessen bei deutschen Firmen und zu Bielmeiers Erfahrungen sehr interessiert und auch der Chat wurde während des Vortrags sehr intensiv für Fragen, Anmerkungen und Diskussionen genutzt. So äußerte ein japanischer Teilnehmer via Chat seine Begeisterung für das System des dualen Studiums in Deutschland, das Theorie und Praxis im fachlichen Arbeitsumfeld verbindet und das man sich auch in Japan vorstellen könne. Von japanischer Seite wurde betont, dass die Praxis- und Arbeitserfahrung während des Studiums eine große Rolle spielt und sehr wichtig sei. Für beide Hochschulen war der fachliche und interkulturelle Austausch zu diesem Thema sehr bereichernd. Bielmeier resümiert über die Veranstaltung: „Es war mir eine große Ehre, persönliche Eindrücke, Erfahrungen und Geschichten des dualen Studiums mit internationalen Studierenden sowie Dozierenden zu teilen. Ich bin sehr dankbar für die gebotene Möglichkeit und freue mich über das große Interesse und die positive Rückmeldung der japanischen Zuhörer*innen.“

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Nachrichten-Akademisches Auslandsamt Nachrichten-Fakultät-Informatik-und-Mathematik
news-15286 Thu, 06 May 2021 11:23:54 +0200 An der OTH Regensburg entsteht ein Wasserstoffatlas für Deutschland https://www.oth-regensburg.de/new-startpage/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/an-der-oth-regensburg-entsteht-ein-wasserstoffatlas-fuer-deutschland.html Die interaktive Datenbank wird unter Leitung von Prof. Dr. Michael Sterner entwickelt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Sie soll das Potenzial des Energieträgers der Zukunft aufzeigen. Wasserstoff kann als Stromspeicher und Energieträger genutzt werden; eine Möglichkeit, die Deutschland vorantreiben möchte, um die Pariser Klimaschutzziele zu erreichen. Dazu hat die Bundesregierung eine nationale Wasserstoffstrategie entwickelt, die flankiert wird von Projekten aus der Grundlagenforschung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Prof. Dr. Michael Sterner von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) leitet eines dieser Projekte, den Wasserstoffatlas Deutschland. Dabei handelt es sich um eine WebApp mit interaktiver Karte. Das dreijährige Projekt wird vom BMBF mit rund 700.000 Euro gefördert. Kooperationspartner sind der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) und renommierte Grafikdesigner und Webprogrammierer.

COVID-19-Dashboard als Vorbild

Vorbild für den Wasserstoffatlas ist unter anderem das COVID-19-Dashboard des Robert-Koch-Instituts. Wie auf diesem sollen ständig aktuell der Bestand aller Power-to-X-Anlagen sowie die Wertschöpfungsketten von grünem Wasserstoff in den einzelnen Regionen abrufbar sein. Wasserstoff wird gewonnen durch die Elektrolyse von Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff. Für diese Aufspaltung wird Ökostrom aus Wind- und Solarenergie benötigt. Wird der Wasserstoff über verschiedene Prozesse zu Wasserstoffderivaten wie Benzin, Diesel, Kerosin oder Ammoniak weiterverarbeitet, nennt man diese Technologien Power-to-X (PtX), wobei das X für Kraft- und Kunststoffe, Wärme, Gas oder chemische Rohstoffe steht. Der Begriff bedeutet vereinfacht gesagt die Wandlung von Ökostrom in Wasserstoff und dessen Folgeprodukte: „Elektronen zu Molekülen“. Die Wortschöpfung wurde erstmalig von Prof. Sterner in einer Studie für die Denkfabrik Agora Energiewende aus dem Jahr 2013 als Sammelbegriff aus Power-to-Gas, Power-to-Liquid und Power-to-Chemicals eingeführt.

Den Einstieg in konkrete Planungen erleichtern

Die Bestandsanalyse des globalen PtX-Bestandes baut auf einer seit 2012 von der Forschungsstelle Energienetze und Energiespeicher (FENES) an der OTH Regensburg gepflegten Datenbank auf. Als Leiter der Forschungsstelle sieht Prof. Michael Sterner enormes Nutzungspotenzial für den Wasserstoffatlas Deutschland: „Der Wasserstoffatlas bietet Nutzer*innen die Möglichkeit, Potenzial, Verbrauch, Kosten und Emissionsminderungen auf regionaler Ebene einzuschätzen. Damit bekommen sie ein flächendeckendes Instrument an die Hand, welches den Einstieg in konkrete technische Planungen erleichtert.“ Mit einem entsprechenden Ausbau von PtX-Anlagen könnte Wasserstoff zukünftig in vielen Bereichen eine tragende Rolle im Klimaschutz spielen; beispielsweise für Prozesswärme in der Industrie, zur Herstellung von Rohstoffen für die Chemie- und Stahlindustrie sowie zur Gewinnung von synthetischen Kraftstoffen für Schiffe, Züge oder Flugzeuge.

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Elektro- und Informationstechnik (Fakultät EI) Nachrichten-Fakultät-Elektro-Informationstechnik
news-15266 Thu, 06 May 2021 08:30:00 +0200 Nur wer alle Beteiligten versteht, kann Personalabbau erfolgreich bewältigen https://www.oth-regensburg.de/new-startpage/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/nur-wer-alle-beteiligten-versteht-kann-personalabbau-erfolgreich-bewaeltigen.html Eine neue Studie der Fakultät Betriebswirtschaft setzt sich mit der Komplexität des Themas "Personalabbau" in der Berufspraxis auseinander. Personalabbau wird in der Fachliteratur meist aus der betrieblichen oder der sozialen Perspektive betrachtet. „Aber die Komplexität eines Personalabbaus erfordert eine kombinierte Betrachtung“, erklärt Prof. Dr. Carina Braun, Professorin für Personalmanagement an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) und wissenschaftliche Leiterin, in einer aktuell veröffentlichen Studie.

Die Studie "Professioneller Personalabbau unter Berücksichtigung der Perspektiven aller Beteiligten" beschreibt Ergebnisse, die die Erfahrungen und Ansichten aller an einem Personalabbau Beteiligten transparent machen. Sie ist eine Kooperation der OTH Regensburg und der stg – Newplacement GmbH, ein Unternehmen, das bei der Gründung von Transfergesellschaften und -agenturen unterstützt und Personen in der Bewerbungsphase nach einem Austritt begleitet.

Zwei Fragestellungen waren Kern der Studie, an der im Frühjahr 2021 mehr als 190 Personen teilgenommen haben:

  • Welche Instrumente und Maßnahmen haben sich in der Vergangenheit beim Personalabbau von mehr als fünf Prozent der Stammbelegschaft bewährt?
  • Was ist den Beteiligten (Mitarbeiter*innen, Betriebsrat, Personalabteilung, Geschäftsführung) bei einem Personalabbau jeweils wichtig und welche Unterschiede gibt es?

Die wichtigsten Ergebnisse sind:

  1. Individuelle Planung und freiwillige Programme: Wie man Personal abbaut, muss zum Unternehmen passen. So bevorzugen kleinere Betriebe teilweise andere Maßnahmen als größere Unternehmen. Bei konkretem Abbaubedarf präferieren die Befragten generell eher Austritte und Abfindungen, die individuell und freiwillig vereinbart werden.
  2. Zukunft hat Priorität: Alle Befragten können sich bei einem Personalabbau in die Ängste von Betroffenen und verbleibenden Mitarbeiter*innen hineindenken. Doch die Sorgen werden nicht "behandelt". Nur ein Teil der Unternehmen finanziert die psychologische Betreuung Betroffener oder ein Outplacement bzw. stellt ein Budget bereit, um zukünftige Leistungsträger*innen zu halten.
  3. Entscheider und Gestalter ergänzen sich: Personalabbauprogramme dienen aus Sicht der Geschäftsführungen der Zukunftssicherung des Unternehmens. Die wirtschaftliche Motivation für einen Personalabbau im Sinne von Kosteneinsparungen ist auch den Betriebsräten und Personalabteilungen bekannt. Personalabteilungen richten ihren strategischen Blick allerdings vor allem auf eine zukunftsgerichtete Gestaltung der Personalstruktur.

Bevorzugt: Individuelle Aufhebungsverträge

Rund die Hälfte (45 %) der Befragten sprechen sich dafür aus, individuelle Aufhebungsverträge zu vereinbaren, wenn mehr als fünf Prozent der Belegschaft abgebaut werden müssen. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer*innen (60 %) empfehlen, den Personalabbau mit einer Transfergesellschaft oder einer -agentur zu verbinden. „In der Praxis erleben wir, dass Beschäftigte leichter eine neue Stelle finden, wenn sie in einer Gruppe angeleitet werden“, erläutert Dr. Alexandra Gilde, geschäftsführende Gesellschafterin der stg – Newplacement GmbH. Deutlich abgelehnt werden betriebsbedingte Kündigungen oder Massenentlassungen. Lediglich rund 15 Prozent der Studienteilnehmer*innen wählten diese Optionen als bewährte Instrumente eines professionellen Personalabbaus.

Bewährt: Vorruhestand und Überstundenabbau

Aus Sicht der Befragten haben sich vor allem (Vor-)Ruhestandsregelungen sowie kurzfristige Maßnahmen außerhalb der Stammbelegschaft wie z. B. das Auslaufenlassen von Befristungen, oder Einstellungsstopps bewährt, um einem Personalabbau entgegenzuwirken und die Härte für die Stammbelegschaft abzufedern.

stg-Geschäftsführerin Gilde unterscheidet: „Befragte kleiner Unternehmen (bis 500 Mitarbeiter*innen) bewerten den Überstundenabbau als beste Maßnahme. Große Unternehmen bevorzugen stattdessen Vorruhestandsregelungen.“ 

Beachten: Transparenz aller Bedürfnisse führt zum Erfolg

Der Betriebsrat möchte frühzeitig eingebunden werden, die Personalabteilung legt Wert auf die Belegschaft und deren Zukunftsfähigkeit und Betroffene haben existenzielle Ängste, keine vergleichbare Anstellung zu finden. Führungskräfte befürchten, dass ihr Team durch einen Personalabbau Leistungsträger verliert und die Mitarbeiter*innen, die im Unternehmen verbleiben, sind beunruhigt, ob und welche Zukunft sie im Unternehmen haben.

Ein Personalabbau ist so anspruchsvoll, weil er in der Regel zunächst wirtschaftlich motiviert ist, aber in der Umsetzung eine zukunftsfähige Belegschaftsstruktur sicherstellen und dabei gleichzeitig die Bedürfnisse von Betroffenen und Verbleibenden im Blick behalten muss. „Wenn man die verschiedenen Perspektiven versteht, erhöht das die Effizienz der Zusammenarbeit – Voraussetzung, um gemeinsam eine neue Perspektive für ein Unternehmen und die Menschen zu entwickeln“, so Prof. Dr. Braun.

Die gesamte Studie kann bei Prof. Dr. Carina Baun angefordert werden.

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Nachrichten-Fakultät-Betriebswirtschaft
news-15275 Thu, 06 May 2021 07:35:00 +0200 OTH Regensburg belegt wiederholt bundesweit Spitzenplätze https://www.oth-regensburg.de/new-startpage/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/oth-regensburg-belegt-wiederholt-bundesweit-spitzenplaetze.html Vom Lehrangebot bis hin zu Angeboten zur Berufsorientierung: Hervorragende Bewertungen für Informatik-Studiengänge durch die Studierenden sichern der Fakultät Informatik und Mathematik Platz 1 in Bayern. In der Informatik zählt die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) weiter zu den Top-Adressen in Deutschland. Das geht aus dem am 4. Mai 2021 veröffentlichten Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hervor. Demnach hat die Fakultät Informatik und Mathematik erneut hervorragende Bewertungen von Studierenden erhalten.

Im aktuellen CHE Hochschulranking wurden folgende Bachelorstudiengänge der OTH Regensburg gerankt: Informatik, Medizinische Informatik, Technische Informatik, Künstliche Intelligenz und Data Science. Dabei hat die OTH Regensburg viele überdurchschnittliche Bewertungen durch die Studierenden erhalten. 13 Indexe wurden bewertet – vom Lehrangebot, über das Studium im Ausland bis hin zu Angeboten zur Berufsorientierung – 11 Mal gab es Platzierungen in der Spitzengruppe. Das CHE hat zudem eine sehr gute Unterstützung am Studienanfang und einen sehr guten Kontakt zur Berufspraxis im Bachelorstudium ermittelt. Unter den Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern bedeutet dies Platz 1.

Die Spitzenposition in Bayern weiter ausbauen

Prof. Dr. Ralph Schneider, als Vizepräsident an der OTH Regensburg für Studium und Lehre zuständig, freut sich, dass im aktuellen CHE Ranking „in der Informatik die kontinuierlich sehr guten Ergebnisse aus den vergangenen Jahren erneut bestätigt worden sind“. Prof. Dr. Christoph Skornia, Dekan der Fakultät Informatik und Mathematik, will sich mit seinen Kolleg*innen nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Im Gegenteil: „Unser Ziel ist es, die Spitzenposition der größten Informatikfakultät aller Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern weiter auszubauen.“ Zuversichtlich stimmt ihn dabei, dass unter anderem die Qualität der Studienorganisation generell sowie die Praxisrelevanz der vermittelten Qualifikationen überdurchschnittlich gut bewertet wurden.

In der Pflegewissenschaft standen die Bachelorstudiengänge Pflege dual und Pflegemanagement im Fokus des CHE Rankings sowie der erste grundständige Studiengang Pflege in Bayern, der erst zu Beginn des Wintersemesters 2020/2021 an der OTH Regensburg gestartet war. Auf Anhieb gab es hier Bewertungen im guten Mittelfeld. Besonders erfreulich: Im Bachelorstudiengang Pflege ist die Unterstützung am Studienanfang groß, Bibliotheksausstattung und IT-Infrastruktur zählen zur Spitzengruppe in dem Ranking.

Das CHE Ranking ist mit rund 120.000 befragten Studierenden und mehr als 300 untersuchten Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen (HAW) sowie Dualen Hochschulen und Berufsakademien der umfassendste und detaillierteste Hochschulvergleich im deutschsprachigen Raum. Das Ranking ist online abrufbar.

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Informatik (Fakultät IM) Nachrichten-ZWW Nachrichten-Fakultät-Angewandte-Sozial-und-Gesundheitswissenschaften Nachrichten-Fakultät-Informatik-und-Mathematik
news-15274 Wed, 05 May 2021 07:15:00 +0200 Erstes virtuelles Social Event mit der Hong Kong Baptist University https://www.oth-regensburg.de/new-startpage/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/erstes-virtuelles-social-event-mit-der-hong-kong-baptist-university.html Gemeinsam mit Studierenden der Hong Kong Baptist University veranstalteten die Studierendenvertretung und der Sprecher*innenrat der OTH Regensburg erstmals ein Social Event per Videokonferenz. Mit einem "Call for Adventurers" luden die Studierendenvertretung (StuV) und der Sprecher*innenrat der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) zusammen mit Studierenden der Hong Kong Baptist University (HKBU) im April 2021 zu einem gemeinsamen virtuellen Social Event inklusive Spieleabend für Studierende beider Hochschulen ein. Die internationale und digitale Veranstaltung wurde in Abstimmung mit dem "Mini International Office", das aus HKBU-Studierenden besteht, und dem International Office der HKBU organisiert. Ziel der Veranstaltung war es, den bereits bestehenden akademischen Austausch zwischen den zwei Hochschulen um eine soziale und interkulturelle Komponente zu erweitern. So konnten die Teilnehmenden – noch mehr als in gemeinsamen Seminaren – persönlich ins Gespräch kommen und soziale Aspekte des virtuellen Studierendenaustauschs nutzen. Der Kerngedanke in der Planung der Veranstaltung wurde dementsprechend mehr auf ein lockeres und entspanntes Miteinander gelegt. Da die StuV bereits viel Erfahrung bei der Planung und Durchführung von OTH Regensburg-internen virtuellen Veranstaltungen dieser Art sammeln konnte, war sehr schnell entschieden, dass ein virtueller Spieleabend mit gemischten Teams bzw. ein "virtual game-filled exchange" – wie es das gemeinsame Ankündigungsposter verspricht – den besten Rahmen für die gemeinsame Aktion mit der HKBU bilden würde.

Um die Atmosphäre des virtuellen Treffens gleich in eine lockere Richtung zu lenken, begann das Event mit einer kurzen Talkshow, in der die Teilnehmenden beider Hochschulen motiviert wurden, ihre Erfahrungen mit der jeweils anderen Kultur zu teilen. Zur Freude der beiden Moderator*innen, Sophia Au Yan Tung (HKBU) und Florian Hollweg (OTH Regensburg), starteten die Studierenden der HKBU und OTH Regensburg sofort ein angeregtes Gespräch über kulturelle Eigenheiten des jeweiligen Landes. So wurden unter anderem Wahrzeichen aus Hong Kong gezeigt und die Frage diskutiert, wieso es in Deutschland eigentlich so viele verschiedene Wurstsorten gibt. Beim anschließenden virtuellen Spieleabend lieferten sich die insgesamt knapp 100 Studierenden in Spielen wie einem Pub-Quiz, "Vier Bilder, ein Wort" oder dem Erraten rückwärtsgespielter bekannter Musik ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Dabei lernten sich die Mitspieler*innen beider Länder immer besser kennen und schlossen sogar die ein oder andere internationale Freundschaft. Der Hauptteil des Events wurde durch etwas ruhigere Chit-Chat Sessions ergänzt. Hier wurden weitere kulturelle Informationen über Hong Kong und Regensburg ausgetauscht.

Viele Studierende klagten nach dem Event und den intensiven Gesprächen mit den Kommiliton*innen der jeweils anderen Hochschule über ein Gefühl des Fernwehs. Insgeheim hoffen alle Beteiligten, ihre neu geknüpften Bekanntschaften in weiteren Events und eventuell einem baldigen Treffen in Hong Kong oder Regensburg zu vertiefen. Da diese virtuelle Veranstaltung sehr erfolgreich war und insgesamt sehr gut angenommen wurde, wird überlegt, ein solches Event in Zukunft regelmäßig zu veranstalten.

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Nachrichten-Akademisches Auslandsamt
news-15271 Tue, 04 May 2021 09:23:48 +0200 OTH Regensburg und SSV Jahn starten Kooperation https://www.oth-regensburg.de/new-startpage/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/oth-regensburg-und-ssv-jahn-starten-kooperation.html Die OTH Regensburg geht mit dem SSV Jahn Regensburg eine langfristige Zusammenarbeit in den Themenfeldern Kommunikation, Forschung, Lehre, Veranstaltungen, Hochschulsport und Netzwerke ein. Mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) sowie dem Verein der Freunde der OTH Regensburg (VdF) hat der SSV Jahn ab sofort zwei neue Partner an seiner Seite. Die Kooperation wurde zunächst bis mindestens zum 30.06.2024 geschlossen. „Die OTH Regensburg gehört mit aktuell circa 11.000 Studierenden zu den größten Hochschulen für angewandte Wissenschaft in Bayern. Sie ist genauso in der Region Ostbayern verwurzelt wie der SSV Jahn. Deshalb freut es uns sehr, mit der OTH Regensburg und dem VdF zwei derart starke Partner ab sofort an unserer Seite zu wissen. Wir sind uns sicher, dass wir durch die Zusammenarbeit wechselseitig Mehrwerte generieren können“, sagt Dr. Christian Keller, Geschäftsführer Profifußball des SSV Jahn.

OTH Regensburg ist offizieller Hochschulpartner des SSV Jahn

Im Zuge dieser Kooperation sichern sich die OTH Regensburg sowie der VdF unter anderem das exklusive Prädikat als offizielle Hochschulpartner des SSV Jahn. Zudem wird der SSV Jahn bei Forschungsprojekten im Bereich des Profi- oder Nachwuchsfußballs unterstützend tätig sein. Die Partner werden außerdem bei verschiedenen Veranstaltungen zusammenwirken. Zudem unterstützt der SSV Jahn die OTH Regensburg beispielsweise bei der Ausstattung der Hochschulsportmannschaften oder veranstaltet mit der Hochschule unterschiedliche Gewinnspiele für die Studierenden.

„Aus Ostbayern, gemeinsam für Ostbayern. Mit dem SSV Jahn sowie der OTH Regensburg und dem VdF arbeiten zukünftig drei starke Institutionen aus der Region Hand in Hand zusammen, um neue Mehrwerte durch die Zusammenführung unterschiedlicher Sphären zu schaffen. Wir freuen uns auf die Kooperation und die gemeinsamen Projekte in den kommenden Jahren“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Baier, der Präsident der OTH Regensburg. Daran anknüpfend betont Eduard B. Wagner, Vorstandsvorsitzender des VdF: „Durch die nun geschaffene Kooperation können wir vielschichtige Synergien zum Wohl aller Kooperationspartner und ihrer Anspruchsgruppen schaffen. Darauf und auf die aktive Rolle des VdF in der Kooperation freue ich mich außerordentlich.“

Interkulturelles Management im Profisport

An der OTH Regensburg wird Prof. Dr. Thomas Groll vom Fachbereich für Strategisches und Internationales Management der Fakultät Betriebswirtschaft ein zentraler Ansprechpartner für den SSV Jahn sein. Prof. Groll beschäftigt sich u.a. mit interkulturellem Management im Profisport. Maßgeblich beteiligt an der Ausarbeitung des Kooperationsvertrags war der Vizekanzler der OTH Regensburg, Utto Spielbauer.

Die OTH Regensburg wurde 1971 als Hochschule für Technik, Wirtschaft und Sozialwesen gegründet. Dynamisch wachsend, technisch fokussiert und qualitativ exzellent – die OTH Regensburg ist ein herausgehobener Standort für Lehre, Forschung und Weiterbildung. Die OTH Regensburg steht für eine praxisnahe wissenschaftliche Hochschulbildung, angewandte Forschung auf hohem Niveau und anspruchsvolle akademische Weiterbildung. Dabei nutzt die OTH Regensburg vielfältige Kooperationen zur Sicherung der Zukunft von Region, Land und Gesellschaft. Der Verein der Freunde der OTH engagiert sich seit vielen Jahrzehnten unter den drei Leitmotiven Fördern, Vernetzen und Mitwirken für die OTH Regensburg. Ziel des VdF ist es, ein starkes Netzwerk aus OTH Regensburg, ostbayerischer Wirtschaft, Studierenden und Alumni mit einem Synergiepotenzial für jedes einzelne Mitglied zu schaffen. In diesem Kontext fördert der VdF die Forschung, Lehre und Weiterbildung an der OTH Regensburg durch die Vergabe von Preisen und Auszeichnungen, die Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen sowie die Akquise von Sponsoren und Spenden.

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Nachrichten Verein der Freunde Nachrichten-Alumni Nachrichten-Fakultät-Betriebswirtschaft
news-15264 Tue, 04 May 2021 08:12:00 +0200 Alumna Franziska Weiß erhält den Wissenschaftspreis der Stiftung Leben pur 2021 https://www.oth-regensburg.de/new-startpage/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/alumna-franziska-weiss-erhaelt-den-wissenschaftspreis-der-stiftung-leben-pur-2021.html Mit Franziska Weiß geht der Wissenschaftspreis der Stiftung Leben pur in diesem Jahr an eine Absolventin der OTH Regensburg. Bei einer Online-Tagung präsentierte sie ihre prämierte Abschlussarbeit den Teilnehmer*innen. Die Absolventin des Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit und des Masterstudiengangs Soziale Arbeit – Inklusion und Exklusion der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften, Franziska Weiß, wurde für ihre Masterarbeit mit dem Titel "Citius – Altius – Fortius. Eine qualitative Studie zu den Barrieren der Teilhabe an der (digitalen) Gesellschaft für Menschen mit einer geistigen Behinderung" am 23. April 2021 mit dem 5.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis der Stiftung Leben pur ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Online-Tagung "Digitalisierung und Menschen mit Komplexer Behinderung" statt. Zugleich konnte sie ihre Masterarbeit als eingesprochenes Video den Tagungsteilnehmer*innen vorstellen.

Anfang 2020 hat Weiß ihr Masterstudium an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) abgeschlossen. Seither ist sie als Geschäftsführerin und Wohnstättenleitung der Jura-Wohnstätten e.V. tätig. In ihrer wissenschaftlichen Abschlussarbeit hat sie Interviews mit Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen verschiedener Einrichtungen geführt, welche Barrieren der Teilhabe an der Digitalisierung und damit auch an einer digitalen Gesellschaft für Menschen mit geistigen Behinderungen bestehen. Aufgrund einer pädagogisch begründeten, oft großen Skepsis von Betreuer*innen davor, was „im Internet“ passieren könnte, werden die Teilhabemöglichkeiten, die das Medium Internet und die Geräte bieten, überschattet. Weiß verfolgt mit ihrem Konzept einen offensiven Ansatz und setzt sich auch für die Umsetzung ein. „Wenn bei überschaubarem Risiko einmal eine unbeabsichtigte Bestellung getätigt wird, dann muss sie bezahlt werden. Das gehört zum Lernprozess, bei Menschen mit wie bei Menschen ohne geistige Behinderung,“ so die Wohnstättenleiterin.

Eine Zusammenfassung des Beitrags von Weiß wird im Sommer 2021 in der Buchreihe Leben pur mit dem gleichnamigen Titel der Tagung "Digitalisierung und Menschen mit Komplexer Behinderung" erscheinen. Die Laudatio auf den Wissenschaftspreis hielt Prof. Dr. Klaus Miesenberger von der Johannes Kepler Universität Linz. Als besonderes Verdienst stellte er die innovativen Erkenntnisse sowohl für die Wissenschaft als auch für die Praxis und den partizipativen Forschungsansatz heraus.

Die Studiengangleitung des Masterstudiengangs Soziale Arbeit – Inklusion und Exklusion, Prof. Dr. Sonja Haug, freut sich über die Auszeichnung mit einem so hoch dotierten Preis. „Dies spricht auch dafür, dass die wissenschaftliche Qualität des Studiengangs sehr solide ist und die Studierenden gleichzeitig auf die Praxis vorbereitet werden“. Betreut wurde die Masterarbeit von Prof. Dr. Irmgard Schroll-Decker, die auch die Bewerbung um den Preis initiiert hat.

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Nachrichten-Alumni Nachrichten-Fakultät-Angewandte-Sozial-und-Gesundheitswissenschaften
news-15253 Mon, 03 May 2021 08:29:29 +0200 Virtuell zu Gast in Regensburg https://www.oth-regensburg.de/new-startpage/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/virtuell-zu-gast-in-regensburg.html Die Study Abroad Fair der Fakultät Informatik und Mathematik fand erstmals in virtueller Form statt und bot Studierenden die Möglichkeit, sich über die Austauschmöglichkeiten an der OTH Regensburg zu informieren. Studierende der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) informierten sich am 28. April 2021 bei der ersten virtuellen Study Abroad Fair der Fakultät Informatik und Mathematik (Fakultät IM) über Austauschmöglichkeiten und konnten internationale Partnerhochschulen der OTH Regensburg persönlich kennenlernen. Virtuell zu Gast waren Partnerhochschulen der Fakultät aus Estland, Finnland, Frankreich, Irland, Kanada, Tschechien und den USA. Unter den Teilnehmenden waren vorrangig Studierende der Fakultät IM. Aber auch Studierende anderer Fakultäten hatten die Möglichkeit, Informationen von internationalen Partnern zu erhalten, die zusätzlich zur Vereinbarung mit der Fakultät IM auch eine Kooperation mit weiteren Fakultäten und Studiengängen der OTH Regensburg haben.

Prof. Dr. Markus Westner, Auslandsbeauftragter der Fakultät IM, organisierte die Online-Messe mit Unterstützung des Akademischen Auslandsamts. Zusammen mit Janina Scheidl, Ansprechpartnerin für das Auslandsstudium im Akademischen Auslandsamt, hieß er die teilnehmenden Partnerhochschulen und OTH Regensburg-Studierenden herzlich willkommen. Nach einer kurzen Einführung stellten sich die Hochschulen in jeweils 5-minütigen Präsentationen vor. Gleichzeitig hatten die Studierenden in Breakout-Sessions die Möglichkeit, den jeweiligen Ansprechpartner*innen in einem persönlichen Gespräch Fragen zu stellen und sich so noch intensiver über die Partnerhochschulen und deren Angebote zu informieren. Durch das digitale Format konnten sich die internationalen Gäste und die Studierenden problemlos über Austauschmöglichkeiten, Forschungsschwerpunkte, Voraussetzungen und Wünsche austauschen. Eine Schnitzeljagd mit Fragen zu den Hochschulen, die nur durch eine Teilnahme an den Breakout-Sessions beantwortet werden konnten, und damit verbundene Preise lieferten einen zusätzlichen Anreiz für die Studierenden, die internationalen Partner direkt anzusprechen.

Virtuell ging es nach der Messe für die Partnerhochschulen weiter: Um die internationalen Gäste nicht nur mit der OTH Regensburg und ihren Studierenden bekannt zu machen, sondern ihnen auch die Stadt zu zeigen, fand im Anschluss an die Veranstaltung eine virtuelle Führung durch Regensburg statt, die einen schönen Abschluss der Veranstaltung darstellte.

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Nachrichten-Akademisches Auslandsamt Nachrichten-Fakultät-Informatik-und-Mathematik
news-15247 Fri, 30 Apr 2021 08:15:00 +0200 Digitalministerin Gerlach startet Regionalzentrum für Künstliche Intelligenz an der OTH Regensburg https://www.oth-regensburg.de/new-startpage/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/digitalministerin-gerlach-startet-regionalzentrum-fuer-kuenstliche-intelligenz-an-der-oth-regensburg.html Wie kleine und mittlere Unternehmen in Ostbayern von KI profitieren können, soll ein Modellprojekt in Regensburg mit Betrieben aus der Region aufzeigen. Ob automatisierter Wareneingang im Handel oder einfachere Mitarbeitereinsatzplanung: Künstliche Intelligenz (KI) kann auch für mittelständische Unternehmen bahnbrechende Vorteile bieten. Wie können gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dabei am besten unterstützt werden, KI für ihren Betrieb konkret nutzbar zu machen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Modellprojekts "KI-Transfer Plus – Regionalzentren für Bayerns Mittelstand", das die bayerische Digitalministerin Judith Gerlach zusammen mit der appliedAI Initiative des Gründungs- und Innovationszentrums UnternehmerTUM gestartet hat. Im Rahmen des einjährigen Modellversuchs an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regenburg) soll in der Region Oberpfalz ein Modell für "KI-Regionalzentren" untersucht werden.

Gerlach erklärte: „Von der Optimierung von Lieferrouten bis zum Vergleich tausender unterschiedlicher Bauteile – viele Unternehmen kämpfen mit hochkomplexen Problemen, für die Künstliche Intelligenz passende Lösungen bieten kann. Gerade kleinere Betriebe tun sich aber oft schwer, einen Zugang zu dieser Zukunftstechnologie zu finden. Mit dem Modellprojekt 'KI-Transfer Plus' wollen wir untersuchen, wie diese Betriebe auf das große Knowhow vieler bayerischer Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen zugreifen können.“

Basierend auf einem von der appliedAI Initiative konzipierten Programm, wird die OTH Regensburg mit dem Regensburg Center for Artificial Intelligence (RCAI) dazu als Pilot-Regionalzentrum in einem ersten Schritt drei Unternehmen bei der Bewältigung ihrer jeweiligen Herausforderungen beraten. In der Region Oberpfalz werden vom RCAI die folgenden Unternehmen begleitet:

  • Die Horsch Maschinen GmbH in Schwandorf produziert Maschinen für die Landwirtschaft. Das Unternehmen muss mit einer großen Heterogenität in den Materialstammdaten und vielen ähnlichen Bauteile umgehen. KI-gestützt sollen hier Konsolidierungs- und Einsparpotenziale identifiziert werden.
  • Die FIT AG in Lupburg ist in der Additiven Fertigung tätig. Hier wird das KI-Potenzial in der Produktionsplanung im Fokus stehen. Intelligente Algorithmen können beispielsweise bei der optimalen Planung von 3D-Druckvorgängen hel-fen und so die Abschätzung der Produktionskosten erleichtern.
  • Die emz - Hanauer GmbH & Co KGaA in Nabburg produziert im Bereich En-vironmental Technology unter anderem Abfallbehälter mit automatischer Füll-standerkennung. Die erzeugten Daten dienen der Routenplanung von Abfallun-ternehmen. KI-Technologie kann dabei helfen, die Touren zu optimieren.

Die Unternehmen erhalten mit der Unterstützung durch die Regionalzentren die Möglichkeit zum Aufbau einer passenden technischen KI-Infrastruktur, der Entwicklung einer langfristigen KI-Vision sowie der Verankerung von KI in den Prozessen und der Organisation des Unternehmens.

Prof. Dr. Wolfgang Baier, der Präsident der OTH Regensburg, erläuterte: „Angewandte Forschung ist typisch für unsere Hochschulart, die immer auch den Transfer im Blick hat, also den Weg von der Forschung hin zur Applikation, zur Anwendung in der Praxis. In diesem Sinne verstehen wir uns als Partner für die Region Ostbayern und arbeiten daher mit vielen Firmen und Unternehmen in ganz Ostbayern zusammen. Gerade im Bereich der KI können wir mit unserem Regensburg Center for Artificial Intelligence, in dem wir alle Forschungsaktivitäten der OTH Regensburg im Bereich der Künstlichen Intelligenz bündeln, die beteiligten Unternehmen mit unseren Kompetenzen effektiv unterstützen.“

Prof. Dr. Wolfgang Mauerer, Vorsitzender Direktor des RCAI, betont: „Das RCAI adressiert Fragestellungen zur KI aus einer diversen Sichtweise, die um unterschiedliche Kompetenzen, Fähigkeiten und Interessen zentriert sind und auf dem wesentlichen Fortschritt in Informatik und Mathematik des vergangenen Jahrzehnts basieren. Es bearbeitet Fragestellungen von hoher akademischer Relevanz. Das vorhandene hohe Domänen- und Anwendungswissen ist eine hervorragende Voraussetzung für die Zusammenarbeit mit den am Projekt beteiligten Firmen, die ja konkrete, reale Probleme lösen müssen.“

Dr. Andreas Liebl, Managing Director appliedAI Initiative, ergänzte: „Mit der appliedAI Initiative unterstützten wir seit Jahren sehr erfolgreich große und kleine Unter-nehmen bei der Adoption von KI-Technologien. Der Auftrag des Staatsministeriums für Digitales ist ein wichtiger Schritt, die breite und systematische Unterstützung des Mittelstands zu untersuchen und unsere Methoden und Erfahrungen über KI-Regionalzentren noch vielen weiteren Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Mit die-sem weltweit einzigartigen Konzept können wir es schaffen, KI nachhaltig im Mittelstand zu verankern.“

Die Erfahrungen des Modellprojekts werden wissenschaftlich begleitet vom Lehrstuhl für Strategic Entrepreneurship der Technischen Universität München. Besonders im Fokus steht dabei die Untersuchung organisatorischer Veränderungen in den teilnehmenden Unternehmen. Aufgrund der Erfahrungen soll dann über eine mögliche Ausweitung des Programms und den Aufbau weiterer KI-Regionalzentren entschieden werden, um künftig noch mehr Unternehmen den Einstieg in die Welt der KI zu vereinfachen.

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news-15249 Fri, 30 Apr 2021 07:55:00 +0200 Virtueller Infoabend für angehende Absolvent*innen der Sozialen Arbeit https://www.oth-regensburg.de/new-startpage/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/virtueller-infoabend-fuer-angehende-absolventinnen-der-sozialen-arbeit.html Bei einem gemeinsamen Vortragsabend informierten die Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften und der Career Service Studierende der Sozialen Arbeit über deren Möglichkeiten nach dem Studium. Ziel der Informationsveranstaltung "Mein Weg in den Job" war es, angehende Absolvent*innen der Studiengänge Soziale Arbeit sowie Musik- und bewegungsorientierte Soziale Arbeit optimal auf ihren Start ins Berufsleben vorzubereiten.

Insgesamt verfolgten über hundert Studierende die dreistündige Veranstaltung. Nach der Begrüßung des Dekans der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften, Prof. Dr. Carl Heese, startete Claudia Werner mit der Vorstellung der Angebote des Career Service. Dieser unterstützt Studierende mit individuellen Beratungen und zahlreichen Veranstaltungen auf ihrem Weg ins Berufsleben.

Der restliche Abend spiegelte den typischen Verlauf einer Jobsuche wider. Zunächst präsentierte Werner hilfreiche Links und Tipps zum Thema Stellensuche. Im Anschluss stellten Matthias Ihnenfeldt und Helmut Wolfrath, akademische Studien- und Berufsberater der Agentur für Arbeit Regensburg, die Themen Bewerbungsunterlagen und Vorstellungsgespräch vor.

Matthias Ihnenfeldt gab nicht nur formale Hinweise rund um das Anschreiben und den Lebenslauf. Er betonte, dass eine Fokussierung auf die eigenen Stärken und Vorzüge bedeutsam ist. „Bewerben Sie sich – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes“ so Ihnenfeldt. Dieser Punkt ist auch im Vorstellungsgespräch wichtig. „Die Selbstpräsentation ist die zentrale Aufgabe im Vorstellungsgespräch, für die eine gute Vorbereitung wichtig ist“, betont Wolfrath. Die wichtigsten Aspekte zur Vorbereitung ergänzte er mit wertvollen Ratschlägen zum Umgang mit unerwarteten und unliebsamen Fragen.

Gehaltsbezogene Aspekte werden üblicherweise am Ende eines Vorstellungsgesprächs thematisiert. Daher wurde der Abend durch einen Beitrag zur tariflichen Landschaft in der Sozialen Arbeit von Kathrin Birner, Geschäftssekretärin von ver.di Bezirk Oberpfalz, abgerundet. Unterstützung bekam sie von Andrea Huber, Jugendsekretärin des DGB für die Oberpfalz. Huber ist selbst Alumna der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) und ergänzte Birner mit ihren hilfreichen Erfahrungen aus der Praxis. Birner erläuterte ausführlich, was es mit Entgeltgruppen, Erfahrungsstufen und Tarifverträgen auf sich hat. Sie gab den Studierenden hilfreiche Tipps zur Einordnung: Vorhandene Berufserfahrung sowie die Tätigkeitsmerkmale können dafür Anhaltspunkte sein. Birner betonte, dass eine Auseinandersetzung mit dem Thema Tarifvertrag sehr wichtig ist. „Man kann nur gut für andere sorgen, wenn man gut für sich selbst sorgt“, so Birner.

Die angehenden Absolvent*innen stellten zahlreiche Nachfragen zu den Beiträgen und berichteten teils von eigenen Erfahrungen. Die rege Beteiligung und hohe Teilnehmendenanzahl verdeutlichen die Relevanz der Themenbereiche.

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