OTH Regensburg https://www.oth-regensburg.de Aktuelles von der OTH Regensburg en-gb Wed, 05 Oct 2022 20:18:36 +0200 Wed, 05 Oct 2022 20:18:36 +0200 TYPO3 EXT:news news-16897 Wed, 05 Oct 2022 11:55:31 +0200 Bundesweite BAföG-Info-Tour gestartet https://www.oth-regensburg.de/new-startpage/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/bundesweite-bafoeg-info-tour-gestartet.html Am ersten Vorlesungstag im Wintersemester 2022/2023 an der OTH Regensburg konnten sich Studierende am Stand des BAföG-Teams des Studentenwerks Niederbayern/Oberpfalz informieren. Hier war der Auftakt für die bundesweite BAföG-Informationstour des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Mit einem Infostand im Foyer der Mensa standen sowohl das BAföG-Team des Studentenwerks als auch Vertreterinnen und Vertreter des Bundesminstierums Rede und Antwort. In lockerer Atmosphäre hatten Studierende an diesem ersten Vorlesungstag die Gelegenheit mit den Beraterinnen und Beratern ins Gespräch zu kommen und Unsicherheiten in Bezug aufs BAföG auszuräumen. Dabei wurde klar, dass Informationskampagnen über Antragsstellung und Förderungsbedingungen nicht langweilig und trocken ablaufen müssen: Dieses Jahr lockte ein interaktiver Touchscreen mit einer dreidimensionalen Wortwolke Interessierte an den Informationstand. Darüber hinaus luden Sitzwürfel zu einem Austausch ein. Im besten Fall war der Tour-Stopp Anlass für die Studierenden, sich noch am selben Tag an ihren BAföG-Antrag zu setzen.

Eines der dringendsten Anliegen, das viele Studierende bewegt: Erfülle ich überhaupt die Voraussetzungen, um BAföG zu bekommen? Derzeit sollten sich Studierende genauer mit dieser Frage befassen und im Zweifelsfall einen Antrag stellen, denn wer bisher keine BAföG-Förderung erhalten hat, könnte ab dem Wintersemester 2022/2023 einen Anspruch geltend machen. Ab diesem Semester tritt das 27. BAföG-Änderungsgesetz (BAföGÄndG) in Kraft. Der Antrag könnte sich deshalb nun für viele Studierende lohnen, weil Neuerungen wie Anhebungen von Einkommens- und Vermögensfreibeträgen oder der BAföG-Altersgrenze bei Studienbeginn dafür sorgen, dass mehr Studierende eine Förderung erhalten können. Außerdem wird die digitale Antragsstellung vereinfacht. Nähere Informationen dazu gibt es auf den Internetseiten des Studentenwerks Niederbayern/Oberpfalz. 

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news-16880 Tue, 04 Oct 2022 11:18:44 +0200 Start für 2500 Erstsemesterstudierende https://www.oth-regensburg.de/new-startpage/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/start-fuer-2500-erstsemesterstudierende.html Für knapp 2500 Studienanfängerinnen und -anfänger hat heute an der OTH Regensburg das Abenteuer Studium begonnen. Das sind rund acht Prozent mehr als zu Beginn des Wintersemesters vor einem Jahr. Präsident Prof. Dr. Ralph Schneider begrüßte sie zusammen mit Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein sowie Elisabeth Hockemeyer und Paul Koperski von der Studierendenvertretung an ihrer neuen Hochschule. „Es gibt unzählige Möglichkeiten, wie Sie sich bei uns einbringen können“, sagte Schneider. Der Präsident ermunterte die neuen Studierenden, sich in studentischen Vereinen, Fachschaften und anderen Netzwerken zu engagieren und so die OTH Regensburg mitzugestalten.

Hohes Interesse an Studiengängen der Fakultät Informatik und Mathematik

Mit der Entwicklung der Studierendenzahlen ist der Präsident durchaus zufrieden: „Wir haben noch nicht ganz das Vor-Corona-Niveau erreicht. Aber es geht insgesamt betrachtet wieder aufwärts“, sagte Schneider. Aktuell studieren an der OTH Regensburg 10.654 junge Menschen, etwa 41 Prozent davon sind Frauen. Besonders auffällig ist in diesem Jahr das große Interesse an den Studiengängen der Fakultät Architektur sowie der Fakultät Informatik und Mathematik. Der Bachelor- und der Masterstudiengang Architektur sowie die Bachelorstudiengänge Bauklimatik und Industriedesign haben deutlich mehr Studierende als in den Vorjahren. 

Ebenso attraktiv sind die Studiengänge der Fakultät Informatik und Mathematik. Für sie sagt Prof. Dr. Christoph Skornia, bislang Dekan und seit heute Vizepräsident: „Wir freuen uns sehr, dass die Studiengänge der Informatik weiterhin hohe Attraktivität genießen und die neu geschaffenen Studienplätze in den Bereichen der Künstlichen Intelligenz und Medizinischen Informatik komplett gefüllt werden konnten. Die Digitalisierung als gesellschaftlicher Megatrend schlägt sich auch bei der Wahl des Studiengangs nieder, was wir aufgrund des Fachkräftemangels in diesem Bereich sehr begrüßen.“

Handlungsbedarf sieht der Präsident u.a. bei klassischen technischen Studiengängen wie Elektro- und Informationstechnik oder Maschinenbau. „Mit Angeboten wie dem Bachelor Regenerative Energietechnik und Energieeffizienz treffen wir den Nerv der jungen Generation, hier haben wir wieder mehr Studienanfängerinnen und -anfänger.“ Generell jedoch müsse man stagnierende und teils rückläufige Bewerberzahlen in technischen Studiengängen feststellen. Schneider sagt deutlich: „Klimaschutz, Energiewende, Versorgungssicherheit: Wer die Zukunft gestalten will, muss technische Studiengänge wählen.“ Der Präsident kommt selbst aus der Fakultät Maschinenbau und macht es an diesem Beispiel plastisch: „Irgendwer muss die Windräder ja konstruieren, bauen und betreiben.“ 

Eine Stadt mit 30000 Studierenden

Wie vielseitig technische Studiengänge seien, wie viel Digitalisierung darin stecke, wie viele Berufschancen sich daraus eröffnen – „das müssen wir der jungen Generation nicht zuletzt angesichts des Fachkräftemangels gemeinsam mit der Wirtschaft noch deutlicher machen“, so Schneider. Eine Gelegenheit dazu bietet Nacht.Schafft.Wissen am Freitag, 21. Oktober – die OTH Regensburg bietet dabei für alle Interessierten 80 Führungen, Vorträge und Experimente an.

„Die Stadt Regensburg ist stolz auf ihre mehr als 30.000 Studierenden an drei Hochschulen“, sagte Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein bei der Erstsemesterbegrüßung. Die Stadt sei „zutiefst studentisch geprägt“. Freudenstein ermunterte die Studierenden, Regensburg zu erkunden – von der Folterkammer unter dem alten Rathaus bis zum „schönsten Baseball-Stadion Europas“.  

Nachhaltigkeit und Diversität an der OTH Regensburg rückten Elisabeth Hockemeyer und Paul Koperski von der Studierendenvertretung in den Fokus. Sie warben für das Engagement in studentischen Vereinen und wiesen auf die vielfältigen Beratungsangebote hin, etwa bei Problemen während des Studiums oder auch psychischen Belastungen.

„Wir wollen Sie für die Zukunft fit machen“, betonte der Präsident. Die OTH Regensburg biete mehr als die bloße Vermittlung von Fachwissen. Die Hochschule wolle auch persönliche und soziale Kompetenzen ihrer Studierenden fördern und biete dafür sogenannte Allgemeinwissenschaftliche Module und Zusatzstudien an. Und wer im Laufe des Studiums eine Geschäftsidee entwickelt, darf auf umfassende Unterstützung des start-up-centers der OTH Regensburg bauen. „Nutzen Sie diese Angebote!“, wünschte sich Schneider. 

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news-16852 Fri, 30 Sep 2022 10:47:19 +0200 BayZiel - Zentrum für Innovative Lehre https://www.oth-regensburg.de/new-startpage/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/bayziel-zentrum-fuer-innovative-lehre.html Neu in München: In der bayerischen Landeshauptstadt wurde das Bayerische Zentrum für Innovative Lehre, kurz BayZiel, eingeweiht. Das Zentrum soll innovative Lehre als Profilmerkmal der Hochschulen für angewandte Wissenschaften stärken.  Das im Jahr 2021 gegründete Zentrum kann dabei auf die langjährige Erfahrung des DiZ – Hochschulzentrum für Didaktik - in der Qualifizierung und didaktischen Weiterbildung aufbauen. Dies gilt auch für die Geschäftsstelle von hochschule dual, die mit dem dualen Studium ein stark nachgefragtes Studienformat der Theorie-Praxis-Verzahnung geschaffen hat. Beide Einrichtungen wurden in das BayZiel überführt und um die neuen Bereiche Lehr- und Lernforschung sowie die Aufgabenfelder akademische Weiterbildung und Entrepreneurship in der Lehre erweitert.

Promotionsrecht bringt neue Aufgaben für die HAW 

Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume betonte: „Innovation beginnt mit guter Lehre. Exzellente Ausbildung liefert Strahlkraft und ist ein echter Standortfaktor. Unsere Lehrenden sind Botschafter Bayerns! Herzlichen Dank an die Technischen Hochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften für ihren Pioniergeist und ihr großartiges Engagement in auf diesem Feld.“ 
Die bayerischen Hochschulen stehen vor einer Vielzahl neuer Aufgaben, bei deren Bewältigung das BayZiel hilft. Eine wachsende Zahl von Professorinnen und Professoren und Dozierenden  muss qualifiziert werden, durch das Promotionsrecht kommen als neue Zielgruppe Doktorandinnen und Doktoranden hinzu. Mit dem neuen Hochschulinnovationsgesetz ergeben sich weitere Aufgaben wie die wissenschaftliche Weiterbildung und lehrbezogene Gründungsförderung.

Flächendeckend zukunftsfähig 

Ein wichtiges Fundament für den Ausbau innovativer Lehr- und Lernformate ist die Lehr- und Lernforschung des BayZiel. Eine der Kernaufgaben besteht darin, die Formate der Hochschullehre an gesellschaftspolitische und technologische Entwicklungen wie die digitale Transformation anzupassen und Lehre und Studienformate entsprechend zu gestalten, flächendeckend innovativ und zukunftsweisend. 
„Das BayZiel befördert Innovationen und setzt neue Impulse, indem es Professorinnen und Professoren, Dozierenden und auch Unternehmensvertreterinnen und -vertreter zusammenbringt, um sich über Lehre auszutauschen, neue Formate zu entwickeln und ein Mindset zu etablieren, bei dem die Entwicklung des Menschen im Vordergrund steht", sagt Prof. Dr. Peter Riegler, Geschäftsführer und gesamtwissenschaftlicher Leiter des BayZiel.

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news-16845 Fri, 30 Sep 2022 09:48:53 +0200 Karrierewege an die Hochschule https://www.oth-regensburg.de/new-startpage/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/karrierewege-an-die-hochschule.html Auf der 17. Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung (GfHf) in Wien referierten Prof. Dr. Carina Braun und Dr. Edith Wilson über den Forschungsstand zur Berufswahl Professur an einer HAW.  Prof. Dr. Carina Braun und Dr. Edith Wilson, beide Mitglied der GfHf, referierten zum Thema „Berufswahl Professur an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften - Forschungsstand und Forschungsagenda“. Dabei präsentierten sie Ergebnisse einer umfangreichen Literaturrecherche zu den Karrierewegen in eine HAW und setzten bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit einer Forschungsagenda Impulse, sich vermehrt den HAW zu widmen, da diese im Kontext der Hochschulforschung noch wenig Berücksichtigung findet. Besonders betonten Prof. Braun und Dr. Wilson dabei die möglichen theoretischen Einbettungen in bestehende, relevante Karrieretheorien. Ebenso wurde der Blick auf die internationale Literatur der „Practitioner-Academics“ oder „Pracademics“ ausgeweitet und erstmals ein Vergleich dieses Ansatzes zu den Karrierewegen von HAW-Professorinnen und -Professoren angestellt. 
Dr. Kolja Briedis, Projektleiter für die National Academics Panel Study (Nacaps) am Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), moderierte die Session. Die Jahrestagung der GfHf regte zum Austausch mit engagierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf dem Gebiet der Hochschulforschung im In- und Ausland an. 
Die Forschung von Prof. Dr. Braun und Dr. Wilson ist Teil des Projekts Zukunft akademisches Personal an der OTH Regensburg (ZAP.OTHR), welches vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Bund-Länder-Programms „FH-Personal“ gefördert wird.

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Nachrichten-Forschung Nachrichten-Fakultät-Betriebswirtschaft
news-16830 Thu, 29 Sep 2022 12:15:00 +0200 Ingenieursdiplom anno 1992 https://www.oth-regensburg.de/new-startpage/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/ingenieursdiplom-anno-1992.html Vor 30 Jahren haben sie an der damaligen Fachhochschule Regensburg ihr Studium der elektrischen Energietechnik erfolgreich absolviert. Jetzt besuchten zehn Diplom-Ingenieure die OTH Regensburg von heute und speziell „ihre“ Fakultät Elektro- und Informationstechnik. Prof. Dr. Rainer Holmer begrüßte die Besucher im Namen der OTH Regensburg und der Fakultät Elektro- und Informationstechnik und skizzierte die dynamische Entwicklung der Hochschule. Anfang der 1990er Jahre studierten an der damaligen FH Regensburg noch knapp über 6000 junge Menschen. Heute gehört die OTH Regensburg mit mehr als 10.000 Studierenden zu den großen Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Deutschland. Allein die Fakultät Elektro- und Informationstechnik hat derzeit rund 1200 Studierende. In 33 Laboren auf über 4000 Quadratmetern Fläche können die Studentinnen und Studenten der Fakultät praxisnah arbeiten und an Forschungsprojekten mitwirken. 

In die Zukunft mit Halbleiter, Chips und Sensoren

Von regenerativer Energietechnik bis Elektromobilität, vom smarten Intelligent Systems Engineering bis zur klassischen Elektro- und Informationstechnik: Die Fakultät bietet aktuell acht Bachelor- und Masterstudiengänge an und eröffnet Studierenden somit vielfältige Berufsperspektiven. Ein wichtiges Zukunftsthema dabei sind Halbleiter, Chips und Sensoren, ohne die in zahlreichen Lebens- und Arbeitsbereichen quasi nichts mehr geht. Prof. Dr. Rainer Holmer selbst leitet das Labor für Dickschicht- und Halbleiter-Test-Technik und hat als Sprecher der Fachgruppe „Testequipment und -verfahren“ der VDE/VDI-Gesellschaft Mikroelektronik, Mikrosystem- und Feinwerktechnik erst jüngst in Erfurt an einem Mikroelektronik-Expertenforum teilgenommen. Klare Botschaft: Der Bedarf an Fachkräften der Halbleiterindustrie steigt zunehmend.
Prof. Holmer führte die Alumni des Abschlusssemesters E8 von 1992 über den Campus, der sich seitdem enorm entwickelt und vergrößert hat. Die Besuchergruppe zeigte sich beeindruckt von den vielen neuen Gebäuden und dem schönen Campusgelände, das den Studierenden eine hohe Aufenthaltsqualität bietet.

Laborrundgang weckte Erinnerungen

Höhepunkt des Besuches war schließlich der Rundgang durch einige Labore der Fakultät Elektro- und Informationstechnik mit einem Fokus auf Themen der Energietechnik – mit diesem Schwerpunkt hatten die Alumni von 1992 alle ihren Abschluss gemacht. Es wurden u.a. die Labore für Elektrische Maschinen und Antriebstechnik, Elektrische Anlagen und Hochspannungstechnik besichtigt. Hier wurden viele Erinnerungen an die Studienzeit wach und so manches Neue entdeckt.
Eine enge Verbindung zu den Alumni zu halten und zur pflegen ist ein wichtiges Anliegen der OTH Regensburg. „Wir sind stolz auf unsere Alumni. Sie sind wichtige Botschafter unserer Hochschule und stärken unser Netzwerk in Industrie, Behörden und Institutionen“, sagte Prof. Holmer, der sich über das große Interesse der Besuchergruppe sehr freute.

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Nachrichten-Alumni Nachrichten-Fakultät-Elektro-Informationstechnik
news-16831 Thu, 29 Sep 2022 10:54:58 +0200 Projekt TRIO nähert sich seinem Ende  https://www.oth-regensburg.de/new-startpage/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/projekt-trio-naehert-sich-seinem-ende.html Transfer und Innovation in Ostbayern gehen weiter - darin waren sich die Vertreterinnen und Vertreter der sechs am Verbund TRIO beteiligten Hochschulen auf der Konferenz TRIOKON 2022 einig. Das Projekt nähert sich mit Jahresschluss seinem Ende. Wie stellen sich die Menschen die Gesundheitsversorgung, Mobilität, Arbeitswelt und Energieversorgung der Zukunft vor? Welche neuen Perspektiven bietet Ostbayern? Wie können wir gemeinsam handeln? Und welche Rolle spielen die Hochschulen dabei? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt der TRIOKON 2022, die im Rahmen des ostbayerischen Hochschulverbundes TRIO am 22. September 2022 an der Universität Passau stattgefunden hat. Auch ein Bilanzgespräch "5 Jahre TRIO" stand auf dem Programm.

„Progressive Provinz – Mutige Menschen und zukunftsweisende Projekte in Ostbayern“ lautete der Titel der diesjährigen Transferkonferenz TRIOKON. „Wer meint, dass ‚Progressive Provinz‘ ein Widerspruch wäre, kennt Ostbayern nicht“, ist Prof. Dr. Sauer, wissenschaftlicher Leiter des ostbayerischen Hochschulverbunds TRIO, überzeugt. So zeige auch die TRIOKON, dass sich zukunftsweisende Forschung, Innovation und Transfer keineswegs auf Städte und Ballungsräume beschränken, sondern vielmehr Begriffe sind, die auch an den ostbayerischen Hochschulen und Unternehmen gelebt werden. Auch Markus Blume, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, betonte, dass sich Ostbayern in den letzten Jahren zu einer führenden High-Tech-Region entwickelt habe. 

Die 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz erhielten in vier Konferenzpanels zu den Themen „Energieversorgung der Zukunft“, „Progressive Gesundheitsversorgung“, „Mobilität im ländlichen Raum“ und „Nachhaltigkeit in der Arbeitswelt“ zahlreiche Impulse aus aktuellen, praxisbezogenen Forschungsprojekten und innovativen Ansätzen aus den ostbayerischen Hochschulen und Unternehmen. In den sich anschließenden Diskussionsrunden stellten sich Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik den Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und diskutieren gemeinsam Herausforderungen und Lösungsansätze.

Beim „5 Jahre TRIO Bilanzgespräch“ waren sich Prof. Dr. Ulrich Bartosch (Präsident der Universität Passau), Prof. Dr. Clemens Bulitta (Präsident der OTH Amberg-Weiden), Prof. Dr. Susanne Leist (Vizepräsidentin der Universität Regensburg), Prof. Dr. Fritz Pörnbacher (Präsident der Hochschule Landshut), Prof. Dr. Peter Sperber (Präsident der TH Deggendorf) und Prof. Dr. Oliver Steffens (Vizepräsident der OTH Regensburg) einig, dass eine noch größere Sichtbarkeit der Hochschulen nach außen sowie eine noch bessere Kommunikation zwischen den Hochschulen zu den zentralen Verdiensten von TRIO gehören. Auch nach dem Projektende wolle man im Netzwerk INDIGO weiter kooperieren und die geknüpften Kontakte nicht einschlafen lassen. „Auch wenn das Projekt TRIO zuende geht, Transfer und Innovation in Ostbayern gehen weiter“, ist sich auch Tomas Sauer sicher.

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Nachrichten-Forschung Nachrichten-Alumni Nachrichten-IAFW
news-16823 Wed, 28 Sep 2022 09:30:50 +0200 Per Drohne, Lastenrad oder via Packstation? https://www.oth-regensburg.de/new-startpage/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/per-drohne-lastenrad-oder-via-packstation.html Welche Paketzustellungsart ist wirklich nachhaltig? Eine Bachelorarbeit zur Umweltfreundlichkeit auf der letzten Meile hat überraschende Ergebnisse geliefert. Vor Ort Einkaufen ist wieder möglich, doch die COVID-19-Pandemie hat dem Online-Handel einen Boom beschert. Entsprechend ist auch das Paketvolumen in Deutschland stark angestiegen: So gab es im Jahr 2020 ein Sendungswachstum von 10,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Was das für unsere Umwelt bedeutet, wollte Magdalena Reininger, die an der OTH Regensburg Betriebswirtschaft studierte, dann doch genauer wissen wollen. Deshalb hat sich die 25-Jährige in ihrer Bachelorarbeit mit dem Thema „Letzte Meile – Umweltfreundlichkeit innovativer Zustellkonzepte und Bewertung aus Konsumentensicht“ befasst. 

Ihre Ergebnisse bergen die ein oder andere Überraschung. „Meine Umfrage hat zum Beispiel ergeben, dass die Menschen ein herkömmliches Diesel-Zustellfahrzeug als besonders schlecht einschätzen, was die Treibhausgasemissionen angeht. Im Vergleich mit anderen Methoden nimmt das Dieselfahrzeug aber immerhin eine mittlere Position bei den tatsächlichen Emissionen ein“, sagt Magdalena Reininger. „Man sieht, dass sich Konsumenten schwertun, die Umweltfreundlichkeit unterschiedlicher Verfahren auf der letzten Meile der Paket-Zustellung richtig einzuschätzen“, ergänzt Prof. Dr. Christian Dach, Professor für Vertriebsmanagement und -logistik an der Fakultät Betriebswirtschaft, der die Arbeit mit der Note 1,0 bewertet hat.    

Einschätzung oft anders als die Realität  

Um die Einschätzung der Konsumentinnen und Konsumenten zu ermitteln, hat Magdalena Reininger einen Fragebogen erstellt, den sie per Facebook, WhatsApp und Instagram versendet hat. 115 gültige Umfragen erhielt sie dadurch; die meisten Teilnehmer*innen, nämlich 44 Prozent, waren der Altersgruppe der 24-29-Jährigen zuzuordnen. Insgesamt bewerteten die Befragten das Diesel-Zustellfahrzeug auf einer Skala von 1 für „nicht umweltfreundlich“ bis 5 für „sehr umweltfreundlich“ mit einer 1,74, im Gegensatz zum E-Transporter, der eine 3,45 erhielt. Die Drohne schnitt mit einer 3,46 ab, ebenso wie der Bürgersteigroboter. Die Abholung am Paketshop wurde mit 3,49 bewertet, die am Paketautomaten mit 3,52. Das Lastenfahrrad wurde mit 4,2 als am umweltfreundlichsten gesehen. 

Letzteres stimmt mit der Realität überein: Tatsächlich verursacht die Auslieferung per Lastenrad die wenigsten Treibhausgasemissionen, wenn der Standort des Paketdienstleisters nicht weit von der Zustellroute entfernt liegt. Ähnlich gut schneiden die elektrobetriebenen Transporter ab. Aber eine Drohne verursacht tatsächlich in etwa das 6,5-Fache an Treibhausgasemissionen wie ein Diesel-Fahrzeug. Damit ist sie die umweltschädlichste Zustellvariante überhaupt. „Relativ schlecht schneiden auch Paketautomaten und Paketshops ab“, sagt Magdalena Reininger. Hier seien die Methoden erst dann als umweltfreundlich einzustufen, wenn das Paket zu Fuß oder mit dem Rad von der Paketstation abgeholt wird. 

Den für ihre Bachelorarbeit eingeschlagenen Weg möchte Magdalena Reininger auf jeden Fall auch jetzt nach Abschluss ihres Studiums beibehalten: Derzeit ist sie auf der Suche nach einem Job, bei dem sie ihren Studienschwerpunkt Logistik mit dem Thema Nachhaltigkeit kombinieren kann.

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Nachrichten-Alumni Nachrichten-Fakultät-Betriebswirtschaft
news-16822 Wed, 28 Sep 2022 09:07:05 +0200 In den Startlöchern https://www.oth-regensburg.de/new-startpage/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/in-den-startloechern.html Rund 120  Studierende haben sich diesmal für die Vorkurse Mathematik und Informatik angemeldet. Sie werden von zwölf Tutorinnen und Tutoren auf ihr im Wintersemester 2022/2023 beginnendes Studium vorbereitet. Am 1. Oktober 2022 beginnt das neue Wintersemester und die Studierenden der Fakultät Infomatik und Mathematik werden in den Vorkursen auf dieses Studium vorbereitet.
Die Teilnehmenden kommen aus den Studiengängen
    • Mathematik
    • Informatik
    • Medizinische Informatik
    • Wirtschaftsinformatik
    • Technische Informatik
    • Künstliche Intelligenz und Data Science
    • Bauklimatik (Fakultät Architektur)


In diesen Fachgebieten spielen die Fächer Mathematik und Informatik eine besonders wichtige Rolle. Deshalb wird in den Vorkursen versucht, die Studierenden auf einen möglichst gleichen Wissenstand zu bringen, da sie mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen an die Hochschule kommen.
Durchgeführt werden die Vorkurse in zwölf Kleingruppen mit je ca.15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, sechs Gruppen für Informatik und sechs für Mathematik - geleitet von zwölf Tutoren. Für den Informatik-Vorkurs stehen den Teilnehmenden modernste Computer mit den Betriebssystemen Windows und Linux zur Verfügung.
Die Fachschaft der Fakultät, bestehend aus gewählten Studierendenvertretern und vielen Freiwilligen hilft den anderen Studierenden bei allen Fragen rund ums Studium und vertritt sie auch im Fakultätsrat. Auf diesem Wege nochmal herzlichen Dank an alle Helfer!

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Nachrichten-Fakultät-Informatik-und-Mathematik
news-16805 Thu, 22 Sep 2022 10:23:30 +0200 Stadtbahn: Frankreich als Vorbild? https://www.oth-regensburg.de/new-startpage/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/stadtbahn-frankreich-als-vorbild.html Der Verband Deutscher Eisenbahn-Ingenieure veranstaltet am 13. Oktober 2022 ein Expertenforum an der OTH Regensburg. Im Mittelpunkt stehen die Planungen für eine Stadtbahn in Regensburg. In Frankreich erleben Straßenbahnen seit vielen Jahren eine Renaissance. In Deutschland dagegen – nicht nur in Regensburg – regt sich oft Widerstand gegen Stadtbahn-Projekte. Beispiele aus beiden Ländern beleuchtet ein prominent besetztes Expertenforum des Verbands Deutscher Eisenbahn-Ingenieure (VDEI) am Donnerstag, 13. Oktober 2022, ab 18 Uhr an der OTH Regensburg. Im Mittelpunkt stehen die Planungen für eine Stadtbahn in Regensburg. Interessierte können an der Veranstaltung teilnehmen.

„Französische Planungsleitbilder für Straßenbahnsysteme im Vergleich zu Deutschland“ lautete 2007 das Thema der Dissertation von Dr.-Ing. Christoph Groneck. Er spricht beim Expertenforum der OTH Regensburg über „Erfolgsfaktoren der rezenten Stadtbahnneubauprojekte in Frankreich“. Ob Lyon, Straßburg, Orléans oder Bordeaux: Dort wurden moderne Straßen- und Stadtbahnen erfolgreich ins historische Stadtbild integriert.

In Tübingen votierte 2021 in einem Bürgerentscheid die Mehrheit gegen den Bau einer Innenstadtstrecke, die dort im Zuge der geplanten und teilweise bereits realisierten Regionalstadtbahn Neckar-Alb entstehen sollte. Einer „Rück- und Vorschau“ der Projektkommunikation dazu widmet sich Jochen Gewecke, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Vereins Pro RegioStadtbahn.

Das Projekt Stadtbahn Regensburg stellt Dipl.-Ing. Thomas Feig, Leiter des Amts für Stadtbahnneubau der Stadt Regensburg vor. Dipl.-Geogr. Frank Steinwede, Leiter Strategische ÖPNV Planung und Projektleiter Stadtbahn bei der das Stadtwerk Regensburg.Mobilität GmbH, widmet sich danach dem Thema „Fahrzeugkonzepte für die Stadtbahn Regensburg“. Dipl.-Verkehrswirtin Sandra Schönherr, Prokuristin und Betriebsleiterin der das Stadtwerk Regensburg.Mobilität GmbH, beleuchtet schließlich die „Netzkonzeption Busverkehre im Rahmen des Projekts Stadtbahn Regensburg“.

Prof. Dr. Ralph Schneider, Präsident der OTH Regensburg, und die Planungs- und Baureferentin der Stadt Regensburg, Dipl.-Ing. Christine Schimpfermann, begrüßen die Teilnehmenden und Gäste des Expertenforums. Die Vorstellung der Arbeit des VDEI übernimmt Dipl.-Ing. Klaus Dürnhofer, Sprecher des Fachbereichs Fahrzeuge in dem Verband. 

Interessierte können an der Veranstaltung an der OTH Regensburg (Fakultät Bauingenieurwesen, Galgenbergstraße 30, Gebäude D, Raum D 002) in Präsenz oder per Zoom teilnehmen, eine Anmeldung ist erforderlich. Direkt-Link zur Veranstaltung: www.oth-regensburg.de/de/hochschule/aktuelles/veranstaltungen/einzelansicht/news/vdei-expertenforum-schwerpunktthema-stadtbahn-neubau.html

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news-16801 Thu, 22 Sep 2022 09:12:37 +0200 Neuer Name an der Stele https://www.oth-regensburg.de/new-startpage/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/neuer-name-an-der-stele.html Mehr als 160 Namen prangen bereits an den Stelen vor dem Eingang zum Bibliotheks- bzw. Mensagebäude der OTH Regensburg. Kürzlich kam mit der Framos Holding GmbH aus Ingolstadt ein neuer Name hinzu.  Einen freut es besonders, dass es auch in Krisenzeiten Unterstützung für die OTH Regensburg gibt: Gert Wölfel, Gründer und Vorsitzender der Stiftung zur Förderung der OTH Regensburg, ist seit 22 Jahren unermüdlich im Einsatz, um neue Förderer für die Hochschule einzuwerben. Bei der Firma Framos Holding GmbH ist ihm dies erneut gelungen: Mit einem Betrag von 5000 Euro darf sich das Ingolstädter Unternehmen auf den Stelen vor dem Eingang zur Bibliothek bzw. Mensa verewigen.
Die Framos Holding GmbH fungiert als Mutterunternehmen der Franz Schabmüller Firmengruppe, die vor allem als Hersteller von Serienteilen für die Automobil- und Motorradindustrie bekannt ist. Geschäftsführender Gesellschafter ist Franz Schabmüller junior, der sich bereits seit etlichen Jahren in der ostbayerischen Hochschullandschaft engagiert: er ist beim Verein der Freunde und im Förderverein Internationalität der TH Ingolstadt aktiv und erweitert jetzt durch das Engagement an der OTH Regensburg seinen Radius. 

Das Geld für die Stiftung zur Förderung der OTH Regensburg kommt direkt den Studierenden zugute: Mehr als 250 Stipendien und Praktika von Studierenden ausländischer Hochschulen wurden  bisher gefördert, außerdem jährlich sieben Stipendien im Rahmen des Deutschlandstipendiums vergeben. Desweiteren lobt die Stiftung eine Vielzahl von Preisen aus: beste Bachelor und Master werden ausgezeichnet, es gibt den Preis für gute Lehre, den Preis für besondere Leistungen bei der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft und einen Preis für Doktorand*innen. 

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Nachrichten-Alumni