OTH Regensburg https://www.oth-regensburg.de Aktuelles von der OTH Regensburg en-gb Tue, 07 Jul 2020 21:54:58 +0200 Tue, 07 Jul 2020 21:54:58 +0200 TYPO3 EXT:news news-14357 Mon, 06 Jul 2020 08:03:00 +0200 Logopädie ausbildungsintegrierend studieren https://www.oth-regensburg.de/new-startpage/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/logopaedie-ausbildungsintegrierend-studieren-2.html Professionalisierung durch Akademisierung: Bei einem virtuellen Infoabend im Juni 2020 informierte die Studiengangleiterin Prof. Dr. Norina Lauer über den ausbildungsintegrierenden Studiengang Logopädie. In anderen europäischen und außereuropäischen Ländern ist ein Logopädie-Studium schon üblich, die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) bietet den akademischen Abschluss im Rahmen eines ausbildungsintegrierenden Studiums an. „In der Logopädie haben bereits viele Personen einen akademischen Abschluss und es werden immer mehr“, so Studiengangleiterin Prof. Dr. Norina Lauer.

Ausbildung und Studium in einem

Während des Studiums lernen die angehenden Logopädinnen und Logopäden, evidenzbasiert zu handeln, wissenschaftlich zu arbeiten sowie Therapien und Methoden wissenschaftlich zu hinterfragen. Auch Gesprächs- und Führungskompetenzen werden den Studierenden vermittelt.

In den ersten sechs Semestern werden die Module blockweise an einzelnen Wochenenden parallel zum Besuch der Berufsschule absolviert. Während des anschließenden dreisemestrigen Vollzeitstudiums ist die Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit tagesweise möglich. Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums ist ein Ausbildungsplatz bei einer kooperierenden Berufsfachschule.

Professionalisierung durch Akademisierung

Die Akademisierung des Berufs trägt enorm zur Professionsentwicklung bei. So ermöglicht ein Studium der Logopädie weitere Spezialisierungen inform eines aufbauenden Masterstudiums und öffnet den Weg zur Promotion. Aktuelle und zukünftige Anforderungen durch Technisierung und Digitalisierung können nur noch zum Teil durch die Berufsfachschulen abgedeckt werden. 

Die Kooperation zwischen den Berufsfachschulen und der OTH Regensburg ist intensiv, die Lehrinhalte sind aufeinander abgestimmt und es findet ein regelmäßiger Austausch statt. So werden Praxiseinsätze im Rahmen von Lehrveranstaltungen an der OTH Regensburg begleitet. Der Studiengang Logopädie zeichnet sich vor allem durch kleine Lerngruppen und die Vernetzung zwischen den Studierenden aus.

Sich informieren & bewerben

Weitere Informationen zum Studiengang Logopädie finden sich auf den Seiten der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 20. August 2020.

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Nachrichten-Fakultät-Angewandte-Sozial-und-Gesundheitswissenschaften
news-14355 Fri, 03 Jul 2020 09:37:00 +0200 Mittelbayerischer Verlag spendet Rechner zugunsten von Studierenden https://www.oth-regensburg.de/new-startpage/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/mittelbayerischer-verlag-spendet-rechner-zugunsten-von-studierenden.html Der Mittelbayerische Verlag überlässt dem Verein der Freunde der OTH Regensburg e.V. rund 150 nicht mehr benötigte Rechner und Laptops. Die Studierendenvertretung der OTH Regensburg bereitete die Rechner für bedürftige Studierende auf. Ein besonderes Augenmerk liegt dem Verein der Freunde der OTH Regensburg e.V. auf der Zusammenarbeit mit den Studierenden und deren Förderung. Welche Früchte dieses Netzwerk tragen kann, zeigt eine gemeinsame Hilfsaktion des Vereins der Freunde zusammen mit dem Mittelbayerischen Verlag, langjähriges Mitglied des Vereins, und der Studierendenvertretung der OTH Regensburg.

Studieren zu Zeiten der COVID-19-Pandemie bedeutet eine besondere Herausforderung. Nicht alle Studierenden verfügen zuhause über die erforderliche technische Ausstattung, um problemlos an virtuellen Lehrveranstaltungen teilnehmen zu können. Im Mai 2020 gewährte der Verein der Freunde der OTH Regensburg e.V. gemeinsam mit der Stiftung zur Förderung der OTH Regensburg daher bedürftigen Studierenden Zuschüsse zur Anschaffung eines Laptops in Höhe von insgesamt 20.000 Euro.

Die Mittelbayerischer Verlag KG erfuhr von dieser Aktion und bot kurzerhand ihre Unterstützung an: Sie schenkte dem Verein der Freunde der OTH Regensburg e.V. rund 150 nicht mehr benötigte Rechner und Laptops. Im Anschluss legten fünf Studierende der Studierendenvertretung der OTH Regensburg Anfang Juni 2020 eine Tag- und Nachtschicht ein, um die Hardware zu sichten, gegebenenfalls zu reparieren und neu aufzusetzen. „Bis Mitternacht haben wir uns unter Hochdruck bemüht, für unsere Kommilitoninnen und Kommilitonen das Beste aus den Rechnern und Laptops herauszuholen. Hinter so einer Aktion steckt eine Menge Engagement. Ein großes Dankeschön geht daher an alle Unterstützer“, so Studierendenvertreter Liam McNeilly. Zu dem Unterstützerkreis zählt auch das Rechenzentrum der OTH Regensburg, das den Studierenden zusätzliches Equipment, wie Kabel und Tastaturen, zur Verfügung gestellt hat. Dem außerordentlichen Einsatz der Studierendenvertreterinnen und -vertreter ist es zu verdanken, dass die Rechner und Laptops bereits erfolgreich an bedürftige Studierende ausgegeben werden konnten.

Eduard B. Wagner, Vorstandsvorsitzender des Vereins der Freunde der OTH Regensburg e.V., freut sich über die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Studierenden der Hochschule: „Uns ist es wichtig, nah an den Studierenden dran zu sein. Nur so bleibt der Verein zukunftsfähig. Wir bemühen uns um ein lebendiges Netzwerk, das die Studierenden tatkräftig unterstützt, wenn es mal zwickt und zwackt.“

Verein der Freunde der OTH Regensburg e.V.

„Fördern. Vernetzen. Mitwirken.“ Unter diesem Motto arbeitet der Verein der Freunde der OTH Regensburg e.V. kontinuierlich daran, das Netzwerk zwischen Hochschule, Wirtschaft, Studierenden und Alumni zu stärken.

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Nachrichten (Studierendenvertretung) Nachrichten Verein der Freunde Nachrichten-Alumni
news-14345 Thu, 02 Jul 2020 09:41:00 +0200 Absolventin erhält DMEA-Nachwuchspreis für ihre Bachelorarbeit https://www.oth-regensburg.de/new-startpage/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/absolventin-erhaelt-dmea-nachwuchspreis-fuer-ihre-bachelorarbeit.html Eine Bachelorabsolventin des Studiengangs Medizinische Informatik erhält DMEA-Nachwuchspreis, mit dem jährlich die besten Abschlussarbeiten rund um die Zukunft der Gesundheitsversorgung ausgezeichnet werden. Mit ihrer Bachelorarbeit „Automatic Generation of 2D Medical Images Based on the Extraction of Statistical Information of Already Existing Datasets" hat die Bachelorabsolventin der Medizinischen Informatik an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) Luise Middel den zweiten Platz in der Kategorie Bachelorarbeiten des DMEA-Nachwuchspreises gewonnen. 

Die Arbeit wurde von Prof. Dr. Christoph Palm (Regensburg Medical Image Computing, ReMIC) betreut und bei Fraunhofer Singapur durchgeführt. Es geht dabei um die Generierung medizinischer Bilder durch Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI). Ziel ist es, die Zahl der öffentlich zugänglichen Trainingsdaten für KI-basierte computerunterstützte Diagnostik massiv zu erhöhen, ohne dabei personenbezogene medizinische Daten zugänglich machen zu müssen. Damit ist einerseits der Datenbedarf einer KI-gestützten medizinischen Bildverarbeitung befriedigt und gleichzeitig der notwendige Datenschutz gewährleistet. 

Preis europaweit für die besten Bachelor- und Masterarbeiten

Mit dem Nachwuchspreis der DMEA, Europas größter Veranstaltung zur Health-IT, werden jährlich die besten Bachelor- und Masterarbeiten rund um die Zukunft der Gesundheitsversorgung ausgezeichnet. Bei der DMEA treffen IT-Fachleute, Ärztinnen und Ärzte, Führungskräfte aus Krankenhaus und Pflege bis hin zu Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Forschung aufeinander, um mehr über aktuelle Entwicklungen und Produkte zu erfahren, sich fortzubilden und wichtige Kontakte in die Branche zu knüpfen. Die diesjährige DMEA fand virtuell vom 16. bis zum 18. Juni 2020 statt. Themen waren unter anderem künstliche Intelligenz, Innovationen in der Health-IT und die Digitalisierung pflegerischer Versorgungsprozesse. 

Zur Entscheidungsfindung des Nachwuchspreises wurde unter anderem auch ein Video produziert, in dem Luise Middel in fünf Minuten über ihre Arbeit spricht und diese noch einmal erläutert.

Bereits 2015 eine Preisträgerin von der OTH Regensburg

Die Preise der Jury sind mit 1.500 Euro für den ersten Platz, 1.000 Euro für den zweiten und 500 Euro für den dritten Platz dotiert. Bereits 2015 konnte Elisabeth Hoppe den Preis schon einmal für die OTH Regensburg gewinnen. Sie ist inzwischen Doktorandin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und als KI-Newcomerin im Bereich Lebenswissenschaften ausgezeichnet.

Das Regensburg Medical Image Computing

Das Regensburg Medical Image Computing (ReMIC) ist ein Labor der Medizinischen Informatik und an der Fakultät Informatik und Mathematik der OTH Regensburg angesiedelt. Die Forschung des ReMIC konzentriert sich auf die medizinische Bildanalyse, insbesondere maschinelles Lernen ("Deep Learning") zur computerunterstützten Diagnostik. 

Das ReMIC ist Mitglied im Regensburg Center of Health Sciences and Technology (RCHST), im Regensburg Center of Biomedical Engineering (RCBE) und im Regensburg Center for Artificial Intelligence (RCAI).

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Nachrichten-Fakultät-Informatik-und-Mathematik
news-14346 Wed, 01 Jul 2020 08:07:00 +0200 FLÜGGE-Stipendium "LipoPro" an der OTH Regensburg https://www.oth-regensburg.de/new-startpage/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/fluegge-stipendium-lipopro-an-der-oth-regensburg.html Doktorand Andreas Eigenberger entwickelt ein Produkt zur Eigenfetttransplantation. Für sein Projekt, das in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Regensburg durchgeführt wird, erhält er ein FLÜGGE-Stipendium. In Kooperation mit der Abteilung für Plastische Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Regensburg konnte das start-up center der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) für das Sommersemester 2020 erfolgreich ein FLÜGGE-Stipendium einwerben. Im Mittelpunkt des Stipendiums LipoPro steht die Entwicklung eines Komplettsystems zur mechanischen Aufbereitung von Eigenfetttransplantaten. Dieses Projekt führt der Stipendiat Andreas Eigenberger derzeit durch – mit dem Ziel einer späteren Unternehmensgründung.

Stipendiat Andreas Eigenberger hat an der OTH Regensburg Medizintechnik an der Fakultät Maschinenbau studiert und arbeitet derzeit an seiner Doktorarbeit im Bereich „autologer Fetttransfer mit mechanischer Aufbereitung“. „Ich habe schon mehrere Gründungsideen beim start-up center vorgestellt und wurde dabei immer bestmöglich unterstützt. Umso mehr freut es mich, dass die Zusammenarbeit im Rahmen des FLÜGGE-Stipendiums LipoPro weitergeht“, so Eigenberger. Als Doktorand der Plastischen Chirurgie unter Leitung von Prof. Dr. Dr. Lukas Prantl am Universitätsklinikum Regensburg ist er für die Versuchsplanung zu autologen Fetttransfers zuständig.

Behandlung mit körpereigenen Stoffen im Trend

In der modernen Medizin liegt diese Behandlung mit körpereigenen Stoffen im Trend. Dieses Verfahren, auch Lipofilling genannt, kann man zur Behandlung von krankheitsbedingten Volumendefekten als auch zur Behandlung von Arthrose befallenen Gelenken einsetzen. Obwohl eine der häufigsten plastischen Operationen, benötigt Lipofilling eine Vielzahl an Arbeitsschritten, bis das entnommene Fettgewebe intraoperativ aufbereitet erneut in die Patientin oder in den Patienten injiziert werden kann. 

Diese Aufbereitung möchte das Team, bestehend aus Prof. Dr. Dr. Lukas Prantl, Dr. Thomas Felthaus und Andreas Eigenberger, optimieren. Dabei legen sie den Fokus nicht nur auf das Verkürzen der Aufbereitungszeit, sondern auch auf eine maximale Transplantatqualität.

Bereits 2019 „start-up Ideenpreis“ für diese Gründungsidee

Das bayerische Förderprogramm FLÜGGE – kurz für „Förderung des leichteren Übergangs in eine Gründerexistenz“ – ist bei dem geplanten Ausgründungsvorhaben ein wichtiger Schritt. Im start-up center hatte man das Potenzial der Gründungsidee LipoPro schon vor Längerem erkannt und 2019 dafür einen "start-up Ideenpreis" verliehen. 

„Im Rahmen der finanziellen Förderung des Projekts werden jetzt schutzrechtliche Fragen geklärt und die Produktidee weiter vorangebracht“, so Brigitte Kauer vom start-up center, die das FLÜGGE-Programm betreut. Fachlicher Mentor ist bei diesem Projekt Prof. Dr. Thomas Schratzenstaller von der Fakultät Maschinenbau der OTH Regensburg.

Genauere Informationen rund um das Förderprogramm FLÜGGE kann man auf der Website von „Bayern innovativ“ in Erfahrung bringen. Der aktuelle Förderaufruf ist noch bis zum 19. August 2020 geöffnet. Bis dahin ist eine Bewerbung möglich. Ein Förderbeginn ist dann voraussichtlich ab dem 1. März 2021 möglich.

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Nachrichten-Fakultät-Maschinenbau
news-14342 Tue, 30 Jun 2020 08:24:00 +0200 Best-Practice-Veranstaltung zum ersten Mal online https://www.oth-regensburg.de/new-startpage/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/best-practice-veranstaltung-zum-ersten-mal-online.html Wie vielfältig die Online-Lehre an der OTH Regensburg ist, zeigte sich erneut bei der inzwischen zehnten Veranstaltung von InnovativeLehre@OTH. Lehrende aus allen Fakultäten nahmen am virtuellen Austausch teil. Am 23. Juni 2020 fand zum zehnten Mal die Veranstaltung "InnovativeLehre@OTH" statt. Knapp 100 Personen aus allen Fakultäten der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) nahmen an dem Best-Practice-Austausch teil. Je eine Lehrperson der acht Fakultäten berichtete über ihre Erfahrungen in diesem außergewöhnlichen Semester. 

Online-Lehre ist äußerst vielfältig

Dabei zeigten die Lehrenden, wie vielfältig die Online-Lehre an der OTH Regensburg ist. Von Videokonferenzen zu H5P-Quizzen war und ist alles vertreten. Einige Lehrende streamen ihre Veranstaltung live, andere bieten "Videos on Demand" und unterstützend virtuelle Sprechstunden an.  

Bei einem Thema waren sich aber alle einig. Sie vermissen den direkten Austausch mit den Studierenden im Hörsaal oder Seminarraum.

Neu: Förderpreis für Innovation und Qualität in der Lehre

Zudem wurde zum ersten Mal der Förderpreis für Innovation und Qualität in der Lehre vergeben. Dieser ging an Prof. Dr. Jürgen Frikel und Dr. Doris Augustin aus der Fakultät Informatik und Mathematik. Sie überzeugten die Jury mit ihrer Idee "Mathe digital: Grundlagen und Vertiefung der Ingenieursmathematik".

Der Förderpreis für Innovation und Qualität in der Lehre ist mit 10.000 Euro dotiert und wird ab jetzt jedes Semester vergeben. Bewerben können sich Professorinnen und Professoren auch gerne im Verbund mit Studierenden und Lehrbeauftragten.

Mehr zur Veranstaltung "InnovativeLehre@OTH", den Beitragenden und zum Förderpreis sowie die Aufzeichnung der Veranstaltung ist in einem eigenen Blogbeitrag zusammengestellt.

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news-14336 Mon, 29 Jun 2020 08:04:00 +0200 Pionierarbeit als Pflegeexpertin https://www.oth-regensburg.de/new-startpage/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/pionierarbeit-als-pflegeexpertin.html Die ersten Studierenden des Studiengangs Advanced Nursing Practice schlossen ihren Master im Wintersemester 2019/2020 ab. Eine von ihnen ist Kirsten Dotzauer: „Pionierin“ in einem neuartigen Berufsfeld. Der Masterstudiengang Advanced Nursing Practice (ANP) an der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) ist ein wissenschaftlicher Master mit konkreten Praxisbezügen. Er startete im Sommersemester 2018 in Kooperation mit der Evangelischen Hochschule Nürnberg. Die Studierenden werden auf komplexe und anspruchsvolle Versorgungsbedürfnisse und eine evidenzbasierte Pflegepraxis vorbereitet. 

Nun haben die ersten Studierenden des Masterstudiengangs ihr Studium im Wintersemester 2019/2020 erfolgreich abgeschlossen. Eine davon ist Kirsten Dotzauer, für die der Studiengang und der von ihr gewählte Studienschwerpunkt „Psychiatrische Pflege“ eine willkommene Bereicherung ihrer beruflichen Laufbahn und auch ihrer persönlichen Entwicklung waren. 

Sich neue Perspektiven erschließen

Zwar arbeitet Kirsten Dotzauer momentan als Pflegeexpertin in der Urologie einer Klinik in Nürnberg und nicht in der Psychiatrie. „Ich kann aber mein Wissen nutzen und ganzheitlich arbeiten“, so Dotzauer. „Ich wollte mich mit meinem Studium nicht auf ein bestimmtes Berufsbild wie beispielsweise das einer Pflegepädagogin oder einer Pflegedienstleitung festlegen“, sagt die 30-Jährige. Perspektivisch wird sie gegebenenfalls eine Promotion anschließen.

Im Rückblick beurteilt Kirsten Dotzauer, die eine Studentin der „ersten Kohorte“ war, ihr Studium positiv. Es gab „neue Reize“ und neue Perspektiven in ihrem erlernten Beruf als Psychiatrische Krankenschwester. „Ich habe mich auch persönlich weiterentwickelt“, sagt Dotzauer. Positiv sieht sie zudem, dass die Erfahrungen aus der Praxis regelmäßig im Studium einflossen.

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Nachrichten-Fakultät-Angewandte-Sozial-und-Gesundheitswissenschaften
news-14334 Fri, 26 Jun 2020 08:20:00 +0200 Erfolgreiche Influencerin studiert an der OTH Regensburg https://www.oth-regensburg.de/new-startpage/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/erfolgreiche-influencerin-studiert-an-der-oth-regensburg.html Neben dem Studium unternehmerisch tätig sein? Influencerin Anna Scherg, die an der OTH Regensburg Betriebswirtschaft studiert, berichtet darüber in ihrem virtuellen Gastvortrag zum Thema „Influencer Marketing“. Am 16. Juni 2020 hielt Anna Scherg in einer Lehrveranstaltung von Prof. Dr. Christian Dach im Masterstudiengang Betriebswirtschaft (Schwerpunkt Marketing) an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) einen virtuellen Gastvortrag zum Thema Influencer Marketing.

Anna Scherg studiert selbst an der Fakultät Betriebswirtschaft im vierten Semester des Bachelorstudiengangs Betriebswirtschaft. Neben dem Studium ist sie als Influencerin auch unternehmerisch tätig. Und das sehr erfolgreich. Ihrem Instagram-Account „Anpaulinas“ folgen über 157.000 Userinnen und User.

Werbekooperationen mit Unternehmen

Der Schwerpunkt ihrer Instagram-Beiträge liegt in den Bereichen Fashion, Schmuck, Travel und Cars. In aller Regel kommen die Unternehmen auf Anna Scherg zu, um eine Werbekooperation zu vereinbaren, die oft über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten ausgelegt ist. Häufig werden die beworbenen Artikel direkt mit dem Online-Shop des jeweiligen Unternehmens verlinkt.

Neben diesen Kooperationen bietet die Influencerin Anna Scherg gemeinsam mit ihrem Geschäftspartner auch Dienstleistungen im Bereich Social Media an. – Eine der größten Herausforderungen für eine Influencerin sei es, dass nahezu täglich Inhalte gepostet werden müssen, um das hohe Rating beim Instagram-Algorithmus aufrechtzuerhalten.

Noch herausfordernder aber ist es, gleichzeitig ein Vollzeitstudium zu verfolgen. Bislang gelingt ihr dieser Spagat sehr gut.

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Nachrichten-Fakultät-Betriebswirtschaft
news-14338 Fri, 26 Jun 2020 08:17:00 +0200 Brandneues Studium „Künstliche Intelligenz und Data Science“ startet im Wintersemester https://www.oth-regensburg.de/new-startpage/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/brandneues-studium-kuenstliche-intelligenz-und-data-science-startet-im-wintersemester.html Der praxisorientierte Studiengang an der OTH Regensburg wird tief in die informatischen und mathematischen Grundlagen der KI eintauchen. Ab dem 1. Juli 2020 können sich Interessierte bewerben. Das Forschungsfeld der künstlichen Intelligenz, ein Teilgebiet der Informatik, birgt Potenzial, unsere Welt grundlegend zu verändern: Von Produktionsabläufen und digitalen Dienstleistungen bis zu der Art und Weise, wie wir kommunizieren, wie kaum ein anderer Forschungszweig inspiriert die KI und regt zu kühnen Visionen einer vernetzten Zukunft an.

Ab dem kommenden Wintersemester haben angehende Studierende an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) die Möglichkeit, Teil dieser spannenden Entwicklung zu werden. Im Spätherbst 2020 startet der neue Bachelorstudiengang Künstliche Intelligenz und Data Science der Fakultät Informatik und Mathematik. Das praxisbezogene Studium baut auf Grundlagen der Informatik auf und taucht tief in die Spezialgebiete der Datenverarbeitung ein. Es bricht neuronale Netze in ihre Grundbausteine herunter, entzaubert komplexe Statistik und erklärt, wie Maschinen lernen können. Immer auf das Ziel gerichtet, dieses Wissen praktisch in Unternehmen und Industrie anwenden zu können.

Studium mit Perspektive

„Das Interesse der Wirtschaft an Hochschulabsolventeninnen und -absolventen mit Kenntnissen in Datenwissenschaft und Künstlicher Intelligenz steigt seit Jahren stark an“, betont der Dekan der Fakultät Informatik und Mathematik, Prof. Dr. Christoph Skornia. „Manche neuen Entwicklungen sind nur Trends, bei anderen sind wir überzeugt, dass sie langfristig ein Feld verändern können“, erklärt Prof. Dr. Skornia die Entscheidung, den komplett neuen Studiengang einzurichten. „Und wir sind ab dem ersten Tag hervorragend aufgestellt. Wir konnten mit unserer engen Industriekooperation schon in den vergangenen Jahren große Kompetenzen in der KI herausbilden, mit vielen Professoren, über viele Labore hinweg.“

Einer dieser Professoren ist Prof. Dr. Christoph Palm. Mit dem Labor Regensburg Medical Image Computing (ReMIC) erarbeitete Prof. Dr. Palm sich längst Renommee in der Entwicklung von KI-Medizinsoftware. „Diese Arbeiten werden auch in die Lehre im neuen Studiengang einfließen und stellen eines von vielen spannenden KI-Anwendungsfeldern dar, die wir in der Fakultät bieten können“, stellt Prof. Dr. Palm in Aussicht. Neben dem medizinischen Anwendungsfeld existieren durch Größe und Vielfalt der Fakultät für Mathematik und Informatik ein enormes Angebot an weiteren fachübergreifenden Synergien.

Die Vielzahl an herausragenden Dozenteninnen und Dozenten ist nur einer der Vorteile, mit denen der neue Studiengang Künstliche Intelligenz und Data Science punktet. Im sehr modernen, 2017 eröffneten Fakultätsgebäude steht neueste technische Infrastruktur zur Verfügung. Die OTH Regensburg ist durch ihr reges Campus-Leben bekannt. Studierende profitieren durch die enge Vernetzung mit der regionalen Wirtschaft. Außerdem bescheinigten Studierende der OTH Regensburg zuletzt wieder Spitzenwerte im deutschlandweiten CHE-Ranking unter Hochschulen. Für Absolventinnen und Absolventen des neuen Bachelorstudiengangs steht außerdem die Möglichkeit eines weiterführenden Masters in der Informatik offen. „Besonders bemerkenswert an unserem neuen KI-Studiengang finde ich zudem die Symbiose aus mathematischen und informatischen Studieninhalten“, betont Professor Dr. Jürgen Frikel, der Fachberater des neuen Studiengangs.

Auch die Ethik findet Platz im Lehrplan. Denn bei den schier grenzenlosen Möglichkeiten, die KI und komplexe Datenverarbeitung versprechen, sollen die Studierenden nie deren Auswirkungen auf die Gesellschaft aus dem Blick verlieren. Damit am Ende das gewaltige positive Potenzial dieser Technologie im besten Interesse für die Menschheit eingesetzt wird.

Studieninteressierte können sich ab dem 1. Juli 2020 für den Studienbeginn im Wintersemester 2020/2021 online bewerben.

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Nachrichten-Fakultät-Informatik-und-Mathematik
news-14330 Tue, 23 Jun 2020 08:45:48 +0200 Betriebswirtschaft der OTH Regensburg ist spitze https://www.oth-regensburg.de/new-startpage/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/betriebswirtschaft-der-oth-regensburg-ist-spitze.html Die Betriebswirtschaft der OTH Regensburg ist die beste Betriebswirtschaft-Fakultät an bayerischen Hochschulen. Das bescheinigt das aktuelle CHE Hochschulranking. Studierende bewerten die Fakultät Betriebswirtschaft der OTH Regensburg im CHE-Ranking mit Top-Noten. Die grundständigen Bachelorstudiengänge Betriebswirtschaft und Europäische Betriebswirtschaft konnten sich im Vergleich zum vorangegangenen Ranking im Jahr 2017 erneut leicht verbessern. Als Fachgruppe belegt die OTH Regensburg mit dem im Mai 2020 veröffentlichten Ergebnis somit den Spitzenplatz als beste bayerische Hochschule unter den entsprechenden Fachbereichen aller bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften.

Prof. Dr. Thomas Liebetruth, Dekan der Fakultät Betriebswirtschaft, sagt: „Die Fakultät Betriebswirtschaft freut sich sehr über die hervorragenden Rankingergebnisse im aktuellen CHE-Ranking. Für uns ist dieses Ergebnis Bestätigung aber auch Ansporn.“ Ganz besonders freue sich die Fakultät über die Spitzenwerte in den Bereichen Lehrangebot, Betreuung, Praxisbezug und Unterstützung im Studium. Die Ergebnisse in diesen Kategorien spiegeln nach Prof. Dr. Liebetruth ganz besonders die gute Arbeit aller Mitglieder der Fakultät wider.

Die Betriebswirtschaft hat es im aktuellen CHE Hochschulranking in allen zwölf bewerteten Indexen in die Spitzengruppe geschafft. Die Studierenden haben durchgängig hervorragende Noten für die Indexe „Allgemeine Studiensituation“, „Lehrangebot“, „Studienorganisation“, „Betreuung durch Lehrende“, „Auslandsaufenthalte“, „Bibliotheken“, „IT-Ausstattung“, „Räume“, „Praxisbezug“, „Unterstützung im Studium“, „Prüfungen“ und „Angebote zur Berufsorientierung“ vergeben.

Prof. Dr. Liebetruth bedankt sich im Namen der Fakultät bei allen Studierenden für die Teilnahme und die sehr positiven Bewertungen. In Zusammenhang mit den Spitzenergebnissen in den Bereichen der Infrastruktur gelte Dank der gesamten OTH Regensburg sowie insbesondere dem Rechenzentrum und der Bibliothek.

Das CHE Hochschulranking ist das umfassendste und detaillierteste Ranking im deutschsprachigen Raum. Mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen hat das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) untersucht. Neben Fakten zu Studium, Lehre und Forschung umfasst das Ranking Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule.

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Nachrichten-Fakultät-Betriebswirtschaft
news-14328 Tue, 23 Jun 2020 08:02:00 +0200 Ein Fahrrad aus Grashalmen https://www.oth-regensburg.de/new-startpage/hochschule/aktuelles/einzelansicht/news/ein-fahrrad-aus-grashalmen.html Nachhaltig, DIN-Norm-geprüft und in ausgefallenem, ansprechendem Design: Studierende der OTH Regensburg haben ein Fahrrad aus Bambus und faserverstärktem Kunststoff entwickelt. Im Sommersemester 2019 und im Wintersemester 2019/2020 haben Studierende der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) an der Fakultät Maschinenbau im Labor für Faserverbundtechnik unter Leitung von Prof. Dr. Ingo Ehrlich im Rahmen von Projektarbeiten ein Fahrrad aus Bambus entwickelt, gefertigt und unter anderem nach DIN 4210 zyklisch geprüft. Ziel war es, ein Fahrrad aus dem schnell nachwachsenden Rohstoff Bambus in Verbindung mit faserverstärkten Kunststoffen in ausgefallenem und ansprechendem Design zu fertigen, das den Fahrradprüfnormen entspricht und in den Fahreigenschaften einem handelsüblichen Modell in nichts nachsteht.

Nach ausgiebiger Recherche von geeigneten Bambussorten über verschiedene Rahmengeometrien bis hin zur Berechnung der auftretenden Kräfte im Fahrradrahmen wurde zunächst eine Rahmenlehre konstruiert, die es ermöglicht den Fahrradrahmen in Größe und Geometrie individuell an die persönlichen Anforderungen anzupassen. Um ein geeignetes Verfahren zum Laminieren der Einzelteile zu finden, wurden Probekörper unter Anwendung unterschiedlicher Fertigungsverfahren von Faserverbundwerkstoffen angefertigt und in einer Zugprüfanlage auf das elastische Verhalten und die Festigkeit geprüft.

Gebrauchte Teile komplettieren die Herstellung

Die Fertigung des vollständigen Rahmens wurde mittels einer Kombination von Glasfaser-Prepregs im hochindustriellen Autoklav-Verfahren und dem manuellen Wickeln von Kohlenstofffaser-Rovings im Handlaminatverfahren realisiert. Anschließend wurde der Rahmen mit Klarlack versiegelt, um diesen vor Umwelteinflüssen zu schützen und eine Hochglanzoptik zu erzeugen. In Zusammenarbeit mit der ortsansässigen Feine Räder GmbH wurde das Fahrrad überwiegend mit gebrauchten Anbauteilen komplettiert und einer ausgiebigen Testfahrt unterzogen. Hierbei zeigten sich die positiven Dämpfungseigenschaften des Bambusrahmens deutlich.

Testverfahren und Optimierung des Prototyps

Das Projektteam im Wintersemester befasste sich mit der Optimierung des Prototyps und den erforderlichen Fahrradprüfnormen, die für eine Markteinführung benötigt werden. Hierzu wurden sowohl ein zweiter Rahmen als auch mehrere Prüfvorrichtungen konstruiert und gefertigt. Mithilfe des Labors Maschinendynamik und Strukturanalyse unter Prof. Dr. Marcus Wagner und dessen Mitarbeiter Thomas Greß konnte der Fahrradrahmen in Dauerversuchen 50.000 Lastzyklen ausgesetzt werden. Im Ergebnis zeigte sich, dass der Rahmen den Anforderungen konventioneller Modelle standhält und keinerlei Schäden aufweist.

Als nächste Weiterentwicklung wäre eine Konstruktion aus 100 Prozent natürlichen Werkstoffen denkbar, wobei die belastungsrelevanten Verbindungsstellen durch Verwendung von Naturfasern wie Bambus-, Hanf- oder Jutefasern und ökologischen Epoxidharzen realisiert werden könnten. Somit wäre der Fahrradrahmen eine nachhaltige Alternative für den Alltag.

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Nachrichten-Fakultät-Maschinenbau