Umwelttechniken waren Themen eines HS.R-Managementprogramms

30.11.2012
Von: Alisa Vogt

24 Fach- und Führungskräfte aus Südafrika, Lesotho, Peru und Kolumbien absolvierten das Programm. Das Zentrum für Weiterbildung und Wissensmanagement der Hochschule Regensburg (HS.R) und die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) haben es organisiert.

Bei der Abschlussveranstaltung: Vertreter und Vertreterinnen des Wirtschaftsministeriums, der Hochschule Regensburg und der Firmen mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen aus Peru und Kolumbien. Foto: Hochschule Regensburg

In Kooperation mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat das Zentrum für Weiterbildung und Wissensmanagement (ZWW) der HS.R im Rahmen der Internationalisierung dieses Jahr schon zum vierten Mal ein Management- und Traineeprogramm für Fach- und Führungskräfte aus Entwicklungs- und Schwellenländern organisiert. Das im Auftrag des bayerischen Wirtschaftsministeriums organisierte Programm behandelte in diesem Jahr schwerpunktmäßig erneuerbare Energien und Umwelttechniken.

Die ersten vier Wochen ihres Aufenthalts verbrachten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Südafrika, Lesotho, Peru und Kolumbien im Seminarzentrum der GIZ in Feldafing bei Starnberg. Ein Team aus fachkundigen Professoren und Professorinnen der Hochschule Regensburg, sowie erfahrener externer Dozenten und Dozentinnen, wie zum Beispiel Robert Beckenbauer (Bruder von Fußballlegende Franz Beckenbauer), sorgten für das notwendige Basiswissen - von den Rahmenbedingungen für wirtschaftliches Handeln über moderne Technologien bis zu rechtlichen Grundlagen und interkulturellen Kompetenzen.

Am Wochenende standen neben Fachexkursionen, wie ins Energiedorf Wildpoldsried oder zum Walchenseekraftwerk, auch Ausflüge zu deutschen Kulturgütern, wie Schloss Neuschwanstein oder Kloster Andechs auf dem Programm. Im Anschluss an den Theorieteil begann die siebenwöchige Traineephase in  bayerischen Unternehmen. Die Hochschule hatte, abgestimmt auf den jeweiligen Berufshintergrund, in Unternehmen in ganz Bayern Praktikumsplätze organisiert.

Nach Ende der Traineephase kehrten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen nach Feldafing zurück und konnten dort in einer einwöchigen Abschlussphase ihre Erfahrungen austauschen und reflektieren. Im Rahmen der beiden  Abschlussveranstaltungen stellten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ihre im Praktikum geleistete Arbeit vor und gaben einen Ausblick, wie die Zusammenarbeit in Zukunft geplant ist. Man merkte Teilnehmern, Teilnehmerinnen und Arbeitgebern an, dass der bevorstehende Abschied nicht leicht fallen würde.

Die Management- und Traineeprogramme zielen in zwei Richtungen: Zum einen sollen positive Effekte für die bayerische Exportwirtschaft erreicht, zum anderen im jeweiligen Partnerland Entwicklungsprozesse vorangebracht werden. Dies wird als Beitrag zur Nachhaltigkeit verstanden, im Sinn einer gerechten Globalisierung mit einem Wissenstransfer, der von wirtschaftlichen bis zu ökologischen Themen reicht.

Zum anderen leistet das Projekt einen Beitrag zur Völkerverständigung: Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen lernen in den drei Monaten nicht nur Deutschland kennen, sondern lernen im Seminarzentrum der GIZ Freunde aus aller Welt kennen. Die Hochschule Regensburg ist stolz darauf, mit der Unterstützung dieses internationalen Projekts dazu beizutragen.

Kontakt:
Hochschule Regensburg
Zentrum für Weiterbildung und Wissensmanagement (ZWW)
Telefon: 0171 1828520 / 0941 943- 9715
E-Mail: zww(at)hs-regensburg.de

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