Studierende nutzen Ferienprogramm der Hochschulbibliothek

28.09.2015
Von: Martina Lehnert

200 Studierende besuchten das Bibliotheks-Ferienprogramm "Fit für die Bachelorarbeit" der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg).

Nicht nur die Aussicht auf ein kühles Plätzchen lockte Studierende aller Fakultäten bei hochsommerlicher Hitze in die Hochschulbibliothek, sondern vor allem das Kursangebot „Fit für die Bachelorarbeit“. 

Wie finde ich wissenschaftliche Aufsätze, Normen und Statistiken zu meinem Thema? Kann ich gezielt nach E-Books suchen? Und was bewirkt das Sternchen hinter dem Suchbegriff? - Professionelle Tools und Strategien der Literatursuche standen im Mittelpunkt der zweistündigen Kurse zum Thema Fachdatenbanken, in denen die Bacheloranden die wichtigsten Rechercheinstrumente ihres Fachgebiets kennenlernen konnten. 

Dabei offenbarte auch der Regensburger Katalog bislang ungeahnte Möglichkeiten: Wer im Bestand der Regensburger Bibliotheken zu seinem Thema nicht fündig wird, kann die Suche auf sämtliche wissenschaftliche Bibliotheken in Deutschland ausdehnen und kostenlos über Fernleihe Bücher aus anderen Universitäts- und Hochschulbibliotheken bestellen.

„In zwei Stunden vom Thema zur fertigen Bachelorarbeit“ war das ehrgeizige Motto der Citavi-Kurse.  Anhand eines selbst erstellten Beispielprojekts konnte sich jede/r Kursteilnehmer/in mit den wichtigsten Funktionen der campusweit lizensierten Software vertraut machen: 

Das Literaturverwaltungsprogramm hilft dabei, Literatur ohne Zettelchaos zu sammeln, Exzerpte übersichtlich zu verwalten und unterstützt auch beim Schreiben der Bachelorarbeit. Per Mausklick können Literaturbelege im gewünschten Zitierstil in den Text eingefügt werden. Das Literaturverzeichnis am Ende der Bachelorarbeit erstellt Citavi dabei automatisch.

Ein summa cum laude hätten die in Rekordzeit fabrizierten „Bachelorarbeiten“ zwar nicht erzielt, das schmälerte die Begeisterung über das Literaturverwaltungsprogramm Citavi aber in keiner Weise, waren sich die Kursteilnehmer/innen doch einig, dass Citavi das wissenschaftliche Arbeiten ganz deutlich erleichtert.

Michael Krämer, Student der Betriebswirtschaft und Studierendenvertreter an der OTH, hat beide Kurse besucht. Sein Fazit: „In der Schulung Fachdatenbanken wurden verschiedene Datenbanken wie Google Scholar, WISO  oder Web of Science präsentiert und gezeigt, wie man dort zum eigenen Thema recherchiert. Der Citavi-Kurs zeigte die Funktionsweise der Software auf, die Literaturquellen speichert und leicht in den Text integrieren kann. Ich als 'Wissenschafts-Neuling' habe sehr viel dazugelernt und kann die Inhalte direkt anwenden. Auch die Gruppengröße zwischen fünf und  15 Personen war sehr angenehm, was auch zwischenzeitliches Fragestellen ermöglichte. Alles in allem waren meine Kommilitonen und ich von beiden Kursen begeistert und können diese allen Studierenden weiterempfehlen, die vor der Aufgabe stehen, eine wissenschaftliche Arbeit zu verfassen.“

Wer es im Sommer nicht mehr geschafft hat, einen der begehrten Plätze im Kurs zu ergattern, bekommt ab Oktober eine neue Chance. Die Hochschulbibliothek bietet auch im Wintersemester zahlreiche Kurse zur Literaturrecherche und Literaturverwaltung an.

Zurück