Studierende erfolgreich in höchster Amateurfunkklasse

13.08.2012
Von: Prof. Dr. Michael Niemetz

Alle Teilnehmer des Allgemeinwissenschaftlichen Wahlpflichtfaches

Amateurfunk an der Hochschule Regensburg (HS.R) schließen die Prüfung in der höchsten Amateurfunkklasse erfolgreich ab.

Prüflinge, Betreuer und Prüfer

Die geprüften Funkamateure (v.l.) Sebastian Wagner, Daniel Dragoi, Michael Lux, Michael Farmbauer, Gerhard Hansch, Jan Benz, Alfons Steinkirchner, Michael Boiger, Florian Olbrich. (v.r.) Prüferin Marlis Pohl, Prüfer Markus Albertshofer und Betreuer Prof. Dr. Michael Niemetz. Foto: Hochschule Regensburg

Neun Studierende der HS.R stellten sich am Dienstag, 31. Juli 2012, der Prüfung zum Amateurfunker. Die Prüfung wurde im Rahmen des Allgemeinwissenschaftlichen Wahlpflichtfachs Amateurfunk durchgeführt. Die Teilnehmer aus den Fakultäten Informatik und Mathematik, Elektro- und Informationstechnik sowie Maschinenbau bewältigten die anspruchsvolle Herausforderung mit Bravour.

Durch die Unterstützung der Bundesnetzagentur konnte die Prüfung vor Ort an der Hochschule Regensburg durchgeführt werden. Die beiden Prüfer Marlis Pohl und Markus Albertshofer überreichten den Studierenden zum Abschluss des Kurses die Amateurfunkzeugnisse der höchsten Klasse A.

Die notwendigen sowie breit gefächerten Kompetenzen müssen in einer Prüfung der Bundesnetzagentur nachgewiesen werden, bevor diese das Amateurfunkzeugnis ausstellt. Dieses Zeugnis zeichnet zum Funkamateur aus und berechtigt zur Zulassung zum Amateurfunkdienst. Damit steht das Tor zur drahtlosen und weltweiten Kommunikation mit Funkamateuren unter Verwendung selbst entwickelter Geräte und Antennen offen.

Als einzige Privatpersonen dürfen Funkamateure Geräte, Antennen und Hilfsmittel eigenständig entwickeln und betreiben, die für die drahtlose Kommunikation im Rahmen des Amateurfunkdienstes erforderlich sind. In Deutschland sind derzeit rund 78.000 sogenannte Rufzeichen - die individuelle Kennung jedes einzelnen Funkamateurs - zugewiesen.

Funkamateure leisten durch ihre internationale Kommunikation einen Beitrag zur Völkerverständigung. Durch ihre Unabhängigkeit von der öffentlichen Kommunikationsinfrastruktur unterstützen sie Hilfsaktionen bei Not- und Katastrophenfällen und entwickeln darüber hinaus die Funktechnik weiter.

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