Studentin schafft 4. Platz beim KPMG-Business Game

17.06.2010
Von: Hanna Gieffers

Elisabeth Halbritter von der Fakultät Betriebswirtschaft der Hochschule Regensburg betätigte sich als Wirtschaftsprüferin eines Profi-Fußballvereins – mit hervorragendem Ergebnis!

Was, wenn sich ein Starstürmer ein Bein bricht? Was kostet das den Fußballverein? Elisabeth Halbritter, Studentin der Fakultät Betriebswirtschaft an der HS.R weiß das jetzt! Drei Wochen lang „spielte“ sie beim Business Game 2010 des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG Wirtschaftsprüferin des imaginären Vereins „FC Ruhr 1910“. Mit großem Erfolg. Sie belegte mit ihrem Team den vierten Platz  –  unter 3.000 Teilnehmern.   

Ziel der virtuellen Businesssimulation von KMPG war es, den Verein in zwei Jahren aus der zweiten Bundesliga in die Champions League aufsteigen zu lassen. Elisabeth Halbritter hat dafür einen Blick hinter die Kulissen des Profifußballs geworfen. Sie wollte immer schon mal den Beruf der Wirtschaftprüferin näher kennenlernen. Ausschlaggebend für ihre Teilnahme an dem Business Game war auch der attraktive Hauptpreis: eine Reise zum Eröffnungsspiel der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika. Die Studentin der European Business Studies der HS.R kennt das Land bereits durch ein Praktikum und wollte unbedingt wieder hin.
          
Dafür prüfte sie fleißig den Jahresabschluss, ermittelte Unternehmensrisiken, kontrollierte die langfristige Planung des Vereins und führte auch mal ein Telefongespräch mit angeblichen Journalisten. „Die ganze Simulation war sehr realitätsnah und unheimlich gut organisiert“, sagt sie. Es gab sogar ein Intranet, über das sie sich mit ihren neuen „Kollegen“ unterhalten konnte und einen Speiseplan für die nicht vorhandene Kantine. Alles wie in einer richtigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

„Ich habe unheimlich viel gelernt, aber es war auch eine sehr arbeitsintensive Aufgabe. Kein Tag ohne eine E-Mail, auf die man antworten musste“, erinnert sich Elisabeth Halbritter. Doch die Anstrengungen haben sich gelohnt. Sie ist unter die besten 20 Teilnehmer gekommen und konnte beim großen Finale von 4. bis 6. Juni 2010 in Schleiden, Nordrhein-Westfalen, nochmal persönlich ihre Fähigkeiten als angehende Wirtschaftsprüferin unter Beweis stellen. An diesem Wochenende mussten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen einen weiteren Verein prüfen und sich den Fragen der imaginären Geschäftsleitung und der Investoren stellen. Neben der Arbeit gab es auch Highlights wie ein „Krimi-Dinner“ und Seminare zur Teambildung und zur Stressbewältigung. Am Ende stand für Elisabeth Halbritter und ihr Team der ausgezeichnete vierte Platz zu Buche. „Leider hat es nicht für die Reise nach Südafrika gereicht. Aber dafür nehme ich viele Erfahrungen mit“, sagt Halbritter Das Eröffnungsspiel hat sie sich im Fernsehen angeschaut. Und gehofft, dass sich kein Spieler verletzt.  
 

Bild: Vom Hörsaal zum Profi-Fußball: Elisabeth Halbritter (24) hält das Trikot „ihres“ Vereins „Ruhr 1910“ in die Höhe. Foto: Gieffers

Zurück