Steigende Studierendenzahlen

30.01.2007
Von: Präsident Prof. Dr. Josef Eckstein

Hochschulen für angewandte Wissenschaften legen Handlungsangebot vor

FH Regensburg will Studienplätze ausbauen

Bis zu 75 000 Studierende werden in den nächsten Jahren in Bayerns Hochschulen strömen und qualitativ hochwertige und international attraktive Studienbedingungen verlangen.

Um möglichst vielen Schülerinnen und Schülern in den Jahren bis 2012 eine akademische Ausbildung und damit einen hervorragenden Start ins Arbeitsleben zu ermöglichen, hat die bayerische Staatsregierung die Schaffung von bis zu 38 000 zusätzlichen Studienplätzen beschlossen.

Ausgehend vom Finanzrahmen des Hochschulpakts 2020 und einem zusätzlichen Sachmittelanteil von 20 % sind die bayerischen Hochschulen – Hochschulen für angewandte Wissenschaften – schon ab dem Wintersemester 2007/2008 bereit, 1 200 zusätzliche Studienanfängerinnen und –anfänger aufzunehmen. Dabei liegen die Wachstumsfelder vor allem in den Bereichen, die ihren Absolventinnen und Absolventen sehr gute Arbeitsmarkt- und Karrierechancen bieten, z. B. Informatik und Multimedia, Ingenieurwissenschaften, Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften.

Gleichzeitig kann mit der Stärkung anwendungsorientierter Studiengänge an den Hochschulen die Stellung Bayerns als eine der führenden Industrie-, Innovations- und Wissenschaftsregionen in Europa dauerhaft gefestigt werden.

Die FH Regensburg ist bereit, zum Wintersemester 2007/08 bis zu 170 zusätzliche Studienanfänger aufzunehmen. In den Folgejahren sollen weitere innovative Studienangebote gestartet werden, wie z. B. Sensorik und Analytik, Gebäudetechnik und –management, IT-Sicherheit, Medizinische Informationstechnik, Interkulturelle Bildungsarbeit oder Bioengineering. Insgesamt würde das eine Steigerung um 2000 Studierende bedeuten.
Präsident Eckstein: "Wir stehen in den Startblöcken, um unser Potenzial, das in der Zusammenarbeit zwischen unseren Fakultäten liegt zu nutzen. Wenn man uns die Mittel aus dem von Bund und Land gefüllten Topf gibt, können wir an die Arbeit gehen und unsere Verantwortung für die Zukunft der Jugend und der Region wahrnehmen".

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