Stadt Regensburg unterstützt Ausbaupläne der Hochschule Regensburg

24.07.2008
Von: Christian Schmalzl

„Die Stadt Regensburg ist an einem Ausbau der Hochschule Regensburg auf dem gemeinsamen Hochschulcampus sehr interessiert und unterstützt dies nachdrücklich.“ Mit diesen Worten bekräf­tigt Oberbürgermeister Schaidinger die Unterstützung der Hochschule durch die Stadt Regensburg. Vorangegangen war ein gemeinsames Gespräch mit dem bayerischen Wissenschaftsminister Goppel und dem Präsidenten der HS.R, Professor Dr. Josef Eckstein, im Bayerischen Landtag.

 

Hintergrund sind die Ausbaupläne der Hochschule Regensburg im Rahmen des Hochschulpaktes 2020. Bis zum Jahr 2013 wird die HS.R rund 1 800 zusätzliche Studienplätze schaffen.

 

Es ist allen Beteiligten bewusst, dass sich dieser Ausbau nicht ohne zusätzliche räumliche Kapazi­täten realisieren lässt. Dennoch: die Zeit drängt, zumal die ersten von 10 geplanten neuen Studiengängen bereits zum kommenden Wintersemester starten.

 

Gegenstand des Gesprächs waren die Planungen für den Neubau eines Technikgebäudes mit den entsprechenden Laboreinrichtungen für die zusätzlichen technischen Studiengänge sowie dringend benötigte Lehr-, Seminar- und Übungsräume. In diese Maßnahme soll auch die Verlagerung des Standortes Prüfeninger Straße eingebunden werden.

 

Diskutiert wurde auch der Neubau für die Fakultät Informatik und Mathematik, die derzeit noch im überfüllten Sammelgebäude der Univer­sität untergebracht ist.

 

Oberbürgermeister Schaidinger machte anhand konkreter Vorschläge das Interesse und die Unter­stützung dieser Maßnahmen durch die Stadt Regensburg deutlich. So will die Stadt die Vermark­tung des Grundstückes Prüfeninger Straße durch entsprechend gestaltetes Baurecht beschleunigen, auch die Baumaßnahmen am Campusgeländes sollen durch eine vorgezogene Erschließung ange­kurbelt werden. Auch bei der Suche nach Zwischennutzungen von Gebäuden und der Bereitstellung von Stellplätzen wird die Stadt behilflich sein.

 

Staatsminister Goppel freute sich über die zugesagte Unterstützung der Stadt, auch Präsident Eck­stein wertete dies als ausgesprochen positives Signal: „Wir sind auf einem guten Weg. Wir werden mit den neuen Studiengängen und den räumlichen Erweiterungen die Attraktivität unserer Hoch­schule für die Region weiter steigern. Die Nachfrage ist auf jeden Fall da. Das zeigen auch die gestiegenen Bewerberzahlen für das kommende Wintersemester.“

 

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