Staatsministerin Müller zählt die FH Regensburg - Hochschule für angewandte Wissenschaften - zu den tragenden Säulen in der bayerischen Hochschullandschaft

14.12.2007
Von: Prof. Dr. Christine Süß-Gebhard

Müller betont die große Bedeutung der Hochschulen für die wirtschaftliche Entwicklung in Bayern

Auf der Akademischen Jahresfeier 2007 der Hochschule Regensburg unterstrich die Bayerische Staatsministerin Müller für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie die Bedeutung der Hochschulen für die wirtschaftliche Entwicklung in Bayern. Sie stellte fest: „Hochschulen und Universitäten ergänzen sich in hervorragender Weise: Die Hochschulen lehren und forschen anwendungsorientiert, während die Universitäten eher grundlagenorientiert arbeiten. Somit können wir in bayerischen Hochschulen den Rohstoff „Wissen“ auf breiter Front schöpfen, veredeln und weitergeben.“ Die Konzentration der Regensburger Hochschule und Universität auf den Wissenschaftscampus Regensburg bezeichnete sie als vorbildlich.

Bürgermeisterin Betz stellt in ihrem Grußwort fest, dass die Region Regensburg ihre wirtschaftliche Entwicklung ohne den Input der Hochschulen so nicht hätte nehmen können. Sie appellierte an die Absolventinnen und Absolventen der FH Regensburg, die hervorragenden Chancen des Arbeitsmarktes in der Region zu nutzen und der Stadt und Region treu zu bleiben. Sie unterstrich die guten Beziehungen einerseits der Stadt Regensburg zu ihren Hochschulen und andererseits der Hochschulen untereinander. Dieser Standortvorteil beinhaltet ein hohes Potential für die Stadt und die gesamte Region.

FH-Präsident Eckstein blickte auf erfolgreiches und arbeitsreiches Jahr zurück. Eine wesentliche Rolle spielten dabei die Ausbauplanungen für die bayerischen Hochschulen. Eckstein stellte seinen Jahresrückblick unter das Motto „ Modernisieren – Erproben – Starten“. Der Modernisierungsprozess erfasst alle Aufgabengebiete der Hochschule. So sind z. B. sämtliche Diplomstudiengänge auf Bachelorstudiengänge umgestellt und zusätzlich gibt es ein differenziertes Angebot an Masterstudiengängen und Studienbeiträge. Auch Eckstein betonte die gute Kooperation mit der Universität Regensburg und den anderen Nachbarhochschulen. Er hob besonders die Gründung der W3-Akademie Wissen Weitblick Weiterbildung hervor, in der die Hochschulen Amberg-Weiden, Deggendorf, Ingolstadt, Landshut und Regensburg und die Universitäten Regensburg und Passau ihr wissenschaftliches Weiterbildungsangebot auf einen gemeinsamen QuaIitätsstandard koordinieren.

FH-Präsident Eckstein bedankte sich bei allen Spenderinnen und Spendern für die Gesamtsumme von 60.000 €, die im letzten Jahr in Form von Preisen und Stipendien an Studierende und Lehrende der Hochschule Regensburg ausgelobt und vergeben wurden. Im Rahmen der Akademischen Jahresfeier 2007 wurden noch der Preis des Soroptimist International Club Regensburg, der Otto und Alice Eckl Stiftung, der Christa-Lindner-Stiftung, des DAAD und der Mittelbayerischen Treuhand Gesellschaft vergeben. Außerdem ehrte die Hochschule Regensburg die Jahrgangsbesten aller Studiengänge.

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