Spatenstich an der HS.R: "Der Campus wächst"

07.06.2013
Von: Diana Feuerer

Startschuss für den Neubau der Fakultät Informatik und Mathematik (IM) der Hochschule Regensburg (HS.R). Der Neubau der Fakultät ist ein wichtiger Entwicklungsschritt.

Spatenstich

Der Spatenstich: (von links) Karl Stock, Baudirektor des Staatlichen Bauamts Regensburg, HS.R-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Baier, Regensburgs Oberbürgermeister Hans Schaidinger, Thomas Fischer, Atelier 30 Architekten GmbH, und Prof. Dr. Markus Kucera, Dekan der Fakultät Informatik und Mathematik. Foto: Peter Ferstl

HS.R-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Baier

HS.R-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Baier bedankte sich bei allen Wegbereitern der Baumaßnahme, allen voran Dr. Wolfgang Heubisch, Staatsminister des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Foto: Peter Ferstl

OB Hans Schaidinger

Oberbürgermeister Hans Schaidinger betonte die Bedeutung der Hochschule für die Stadt Regensburg. Foto: Peter Ferstl

Karl Stock, Baudirektor

Karl Stock, Baudirektor des Staatlichen Bauamts Regensburg, Bereich Hochschulbau, stellte das Bauvorhaben genauer vor. Foto: Peter Ferstl

Übergabe der Hausnummer an Dekan, Prof. Dr. Kucera

Oberbürgermeister Hans Schaidinger überreicht symbolisch die künftige Hausnummer an Prof. Dr. Markus Kucera (rechts), Dekan der Fakultät Informatik und Mathematik. Foto: Peter Ferstl

Spatenstich, Publikum

Spatenstich bei sonnigem Wetter, im Hintergrund das Gelände an dem das neue Gebäude der Fakultät IM entsteht. Foto: Peter Ferstl

Grafik von dem neuen Gebäude der Fakultät Informatik und Mathematik

So wird das neue Gebäude der Fakultät Informatik und Mathematik der Hochschule Regensburg (HS.R) aussehen. Grafik: Atelier 30 Architekten GmbH

Zum Spatenstich am Freitag, 7. Juni 2013 kamen zirka 130 Gäste aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft an den HS.R-Standort in der Galgenbergstraße. Dr. Wolfgang Heubisch, Staatsminister des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, musste seine Teilnahme kurzfristig absagen. Aufgrund der Hochwasserkatastrophe war seine Anwesenheit in Passau erforderlich.

HS.R-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Baier und Oberbürgermeister der Stadt Regensburg, Hans Schaidinger, begrüßten die Gäste zu der feierlichen Veranstaltung auf dem Baufeld. Karl Stock, Baudirektor des Staatlichen Bauamts Regensburg, Bereich Hochschulbau, stellte den Anwesenden das Bauvorhaben vor.

"Der Campus wächst. Freuen wir uns gemeinsam, dass es sichtbar vorangeht – auch, aber nicht nur mit dem räumlichen Ausbau unserer Hochschule", sagte HS.R-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Baier in seiner Begrüßung. Die Fakultät Informatik und Mathematik kehrt mit dem Neubau auf den Campus zurück. Seit 1988 ist sie als Übergangslösung im Sammelgebäude der Universität untergebracht.

"Der Neubau ist ein großer Schritt nach vorne, ein motivierendes Signal für die gesamte Hochschule Regensburg", sagte Prof. Dr. Baier. Er bedankte sich ausdrücklich für die großartige Unterstützung des Wissenschaftsministers Dr. Wolfgang Heubisch, ebenso bei allen anderen Wegbereitern, allen voran HS.R-Präsident a.D. Prof. Dr. Josef Eckstein und Hans-Jürgen Thaus, Vorsitzender des Hochschulrates der Hochschule Regensburg (HS.R).

Das Gebäude würde dringend benötigt, denn die Studierendenzahlen der HS.R sind im Vergleich zum Wintersemester 2007/2008 um 50 Prozent auf derzeit rund 8.900 Studierende angewachsen. "Wir haben als Hochschule Regensburg damit die Zielvereinbarung mehr als erfüllt", sagte HS.R-Präsident Prof. Dr. Baier.

Der Präsident sprach auch die nächsten großen Ereignisse der HS.R an: die Grundsteinlegung für das Haus der Technik am 25. Juni 2013, der geplante Spatenstich für das "Haus der Studierenden" 2013 und dann der Start für die Restverlagerung des HS.R-Standorts Prüfening an den Campus, der Planungsauftrag hierzu soll noch im Sommersemester 2013 erteilt werden. Alle Ereignisse fügen sich laut HS.R-Präsident Prof. Dr. Baier  in das Entwicklungskonzept der "Technischen Hochschule" ein.

Ein Standbein der "Technischen Hochschule" ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der Hochschule, aber auch die Zusammenarbeit am Campus mit der Universität, dem Universitätsklinikum sowie mit dem von der Stadt Regensburg geplanten TechCampus.

Oberbürgermeister Regensburgs, Hans Schaidinger nannte den Neubau der Fakultät Informatik und Mathematik in seinem Grußwort einen weiteren wichtigen Meilenstein beim Ausbau des Hochschulstandorts Regensburg. Er betonte, wie wichtig die Hochschulen für die Entwicklung der Stadt sind. "Ohne die Hochschulen wäre Regensburg nicht das Regensburg, welches es heute ist", sagte Oberbürgermeister Hans Schaidinger.

Die Stadt brauche das Innovationspotenzial und die hochqualifizierten Absolventen der Hochschulen. Mit diesem Schritt sieht Oberbürgermeister Hans Schaidinger auch ein Stück weit die Ergebnisse des MINT-Gutachtens der Stadt berücksichtigt, welches den Ausbau von weiteren Kapazitäten in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik erforderlich deutlich gemacht hat.

"Mit der Entwicklung ist die Zukunft der Stadt und der Region, der Wirtschaft und der Wissenschaft gesichert", sagte Oberbürgermeister Hans Schaidinger. Eine Investition wie in den Neubau der Fakultät Informatik und Mathematik in Regensburg sei gut angelegtes Geld, richtete er abschließend seinen Dank an das Ministerium.

Karl Stock, Baudirektor des Staatlichen Bauamts Regensburg, Bereich Hochschulbau, stellte abschließend das Bauvorhaben genauer vor. Insgesamt habe es 140 Bewerbungen für die Planungen des Gebäudes gegeben, letztlich wurden 30 Architekturbüros zugelassen. Den Zuschlag für das 5.100 Quadratmeter (Nutzfläche) große Gebäude hat das Architekturbüro Atelier 30 Architekten GmbH in Kassel bekommen.

Der Neubau der Fakultät Informatik und Mathematik kostet 26,3 Millionen Euro und soll bis spätestens 2016 fertiggestellt sein. Er beherbergt Seminarräume, Hörsäle, Büros und Laborflächen. Zu guter Letzt trug Karl Stock drei Wünsche vor: Zum einen bat er bei den Hochschulangehörigen um Verständnis und Geduld ob dem Baulärm. Man versuche ihn auf ein Mindestmaß zu reduzieren, so Stock. Zum zweiten wünsche er sich einen unfallfreien und zügigen Bauverlauf. "Ich wünsche mir, dass wir uns alle am Richtfest wiedersehen", lautete der dritte Wunsch Stocks.

Zum Schluss griffen HS.R-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Baier, Regensburgs Oberbürgermeister Hans Schaidinger, Karl Stock, Baudirektor des Staatlichen Bauamts Regensburg, Prof. Dr. Markus Kucera, Dekan der Fakultät Informatik und Mathematik, und Thomas Fischer, Atelier 30 Architekten GmbH, zu den Spaten und schaufelten symbolisch Sand in einen bereitgestellten Schubkarren.

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