Schüler und Schülerinnen testen selbstgebaute Flugobjekte

22.07.2016
Von: Dr. Dagmar Stark, Dipl. Päd. Univ. Armin Gardeia

Im Rahmen des Natur- und Technik-Unterrichts besuchen Schüler und Schülerinnen das Labor Windkanal und Strömungsmesstechnik der OTH Regensburg. Ein Testflug mit selbstgebauten Flugzeugen ist ein Highlight für die Kinder der sechsten Klasse des Privatgymnasiums Pindl.

Im Labor Windkanal und Strömungsmesstechnik besprechen die Kinder mit Laboringenieur Siegfried Schrammel die Theorie des Fliegens.

Im Labor Windkanal und Strömungsmesstechnik besprechen die Kinder mit Laboringenieur Siegfried Schrammel die Theorie des Fliegens.

Schüler stoppen mit Lehrerin Dr. Dagmar Stark die Zeit ihrer Flugzeuge.

Schüler notieren mit Lehrerin Dr. Dagmar Stark die Flugdaten ihrer selbstgebauten Flugzeuge.

Schüler messen die Sinkgeschwindigkeit ihrer Flugobjekte von der höchsten Brücke im Foyer des Hörsaalgebäudes am Forum.

Schüler messen die Sinkgeschwindigkeit ihrer Flugobjekte von der höchsten Brücke im Foyer des Hörsaalgebäudes am Forum. Fotos: Junge Hochschule

Beim ersten Termin im Labor Windkanal und Strömungsmesstechnik informierten Prof. Dr. Stephan Lämmlein und Laboringenieur Siegfried Schrammel über die Theorie des Fliegens und welche Prinzipien dahinter stecken, damit ein Flugobjekt vom Boden abhebt. Einige Experimente im Windkanal verdeutlichten den Besucherinnen und Besuchern die theoretischen Vorstellungen. Mit der Hausaufgabe, Flugobjekte selbst zu bauen um sie dann an der OTH Regensburg zu testen, verließen die Kinder die Hochschule.


Beim zweiten Termin ihres Natur und Technik-Themas „Flugtechniken“ hatten die Schülerinnen und Schüler ihre selbstgebastelten Modellflugzeuge dabei, die im Foyer getestet wurden. In einem ersten Durchgang ging es darum, die von den Flugzeugen benötigte Zeit zum Durchfliegen zweier Messpunkte zu stoppen, um damit die Datengrundlage für spätere Geschwindigkeitsberechnungen zu erhalten. Im zweiten Durchgang wurde aus lichter Höhe die Datengrundlage zur Ermittlung der Sinkgeschwindigkeit festgehalten.

Anschließend werteten die Kinder im Hörsaal gemeinsam ihre Daten aus. Die mitgebrachten Modellflugzeuge zeigten nennenswerte Geschwindigkeitsunterschiede auf der kurzen Messstrecke. Am Ende des Tages gab es aber nur Gewinner – alle Schülerinnen und Schüler bekamen zum Abschied von der „Jungen Hochschule“ eine Teilnehmerurkunde und Taschen mit kleinen Geschenken.

„Ein frühzeitiges Heranführen an MINT-Studiengänge, wie zum Beispiel hier im Natur und Technik-Unterricht, zur Studien- und Berufsorientierung ist Ziel dieser Projekte“, erklärt Armin Gardeia von der Jungen Hochschule. Auch wenn die Schüler und Schülerinnen noch weit entfernt sind von einem Studium, so ist eine praxisorientierte Hinführung nachhaltig und informiert über das Studieren an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften.

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