Regensburger Doktoranden zu Gast in Brünn

14.11.2019
Von: Dominik Berndt

Um die Forschungskooperation zu vertiefen und einen gemeinsamen Projektantrag vorzubereiten, war Prof. Dr. Rupert Schreiner mit einer Doktorandin und vier Doktoranden zu Gast am Institute of Scientific Instruments (ISI) in Brünn.

Prof. Dr. Rupert Schreiner (3. v. l.) von der OTH Regensburg mit seinen Doktoranden und einer Doktorandin vor dem Central European Institute for Technology (CEITEC) in Brünn.

Prof. Dr. Rupert Schreiner (3. v. l.) von der OTH Regensburg mit seinen Doktoranden und einer Doktorandin vor dem Central European Institute for Technology (CEITEC) in Brünn. Foto: Dr. Alexandr Knapek

Zusammen mit Prof. Dr. Rupert Schreiner von der Fakultät Angewandte Natur- und Kulturwissenschaften der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) folgten eine Doktorandin und vier Doktoranden Anfang September 2019 der Einladung von Dr. Alexandr Knapek nach Brünn, um dort die bestehende Zusammenarbeit zu vertiefen. Nach der Anreise am Vortag wurde die Regensburger Delegation am ersten Besuchstag von Dr. Knapek persönlich am Hotel abgeholt. Von dort ging es direkt zum Central European Institute for Technology (CEITEC)

Dieses Forschungsinstitut wurde zu Teilen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und tschechischen Staatsmitteln finanziert. Die exzellente Ausstattung mit einem der größten Reinräume in Europa wurde vor Ort von Dr. Miroslav Kolibal präsentiert. Dr. Kolibal ist einer der Mitarbeitenden von Prof. Dr. Sikola, der im Oktober 2019 zu einem Gegenbesuch nach Regensburg gekommen war. 

Auslotung von Kooperationsmöglichkeiten

In Brünn konnten unter anderem ein Nanoindenter und ein Transmissionselektronenmikroskop mit einer Auflösung von weniger als einem Nanometer besichtigt werden. Nach einer kurzen Vorstellung des Institute of Scientific Instruments (ISI) wurden Gespräche zur Kooperation geführt und potenzielle Fördermöglichkeiten sondiert. Im Anschluss an die Diskussion erhielten die Teilnehmenden noch eine Führung durch die Labore des ISI, das sich unter anderem mit Elektronenstrahllithografie beschäftigt.

Vorstellung von Fakultät und aktueller Forschung

Am nächsten Tag stellte Prof. Dr. Schreiner den Mitgliedern des ISI in einem kurzen Überblick die OTH Regensburg und die Fakultät Angewandte Natur- und Kulturwissenschaften sowie deren Studiengänge vor. Anschließend präsentierten die Doktorandin und die vier Doktoranden in je eigenen Kurzvorträgen die Resultate ihrer bisherigen Forschungsarbeit. So konnte ein Eindruck über die in Regensburg bearbeiteten Themengebiete bereitgestellt werden.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurde die weitere Vorgehensweise besprochen. Am letzten Besuchstag stand die eindrucksvolle Umgebung Brünns auf dem Programm, darunter auch das spätgotische Schloss Lednice, in dem auch Elisabeth (Sissi) von Österreich-Ungarn regelmäßig verkehrte. Nach einem Mittagessen in der südmährischen Stadt Mikolov wurde schließlich die Heimreise nach Regensburg angetreten. Gefördert mit sogenannten „Mobilitätsbeihilfen“ wurde die Reise von der Bayerisch-Tschechischen Hochschulagentur (BTHA).

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