Regensburg wird bayerische MINT-Region

30.08.2019
Von: Nicole Litzel

Mathematik und Informatik, Naturwissenschaft und Technik – um das Interesse von Jugendlichen an diesen Themen zu wecken und zu fördern, haben sich vor rund vier Jahren die OTH Regensburg, die Uni Regensburg und die Stadt Regensburg zusammengetan.

Von links: Philipp Berr, Abteilungsleiter Wissenschaft, Technologie und Cluster im Amt für Wirtschaft und Wissenschaft, Armin Gardeia, Junge Hochschule der OTH Regensburg, Nicole Litzel, Projektleiterin MINT-Labs Regensburg, Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg, Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Bügermeisterin der Stadt Regensburg, Prof. Dr. Nikolaus Korber, Vizepräsident für Studium, Lehre und Weiterbildung der Universität Regensburg, Dr. Stephan Giglberger, MINT-Beauftragter der Universität Regensburg, und Dr. Fabian Queck, MINT-Manager der MINT-Region Regensburg.

Von links: Philipp Berr, Abteilungsleiter Wissenschaft, Technologie und Cluster im Amt für Wirtschaft und Wissenschaft, Armin Gardeia, Junge Hochschule der OTH Regensburg, Nicole Litzel, Projektleiterin MINT-Labs Regensburg, Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg, Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Bügermeisterin der Stadt Regensburg, Prof. Dr. Nikolaus Korber, Vizepräsident für Studium, Lehre und Weiterbildung der Universität Regensburg, Dr. Stephan Giglberger, MINT-Beauftragter der Universität Regensburg, und Dr. Fabian Queck, MINT-Manager der MINT-Region Regensburg. Foto: Peter Ferstl, Stadt Regensburg

Nun werden die Anstrengungen der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH Regensburg), der Universität Regensburg und der Stadt Regensburg belohnt: Die Region Regensburg ist in das Förderprogramm „MINT-Netz Bayern“ aufgenommen und wird damit eine der nun elf bayerischen MINT-Regionen. Die Bayerische Staatsregierung unter Federführung des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus unterstützt damit die Bildung und den Ausbau regionaler MINT-Netzwerke und strebt eine Koordination und die Entwicklung entsprechender Angebote an. Ziel des Programms ist auch, mittelfristig ein Schülerlabor oder Schülerforschungszentrum einzurichten.

Regensburg ist auf dem Weg zu diesen Zielen schon große Schritte gegangen. Ende 2018 haben ein Dutzend Unternehmen und Institutionen, darunter die drei Initiatoren, den Verein MINT-Labs Regensburg e.V. gegründet mit dem Ziel, ein „MINT-Haus“ zu schaffen und zu betreiben. Hier sollen junge Leute ein einladendes, modernes Umfeld vorfinden, das sie zum Experimentieren, Erfinden, Machen oder Forschen einlädt.
Diese MINT-Labs, eine Kombination aus Schülerlabor und Schülerforschungszentrum,  werden als ein Mieter in das RUBINA-Gebäude einziehen, das in Holzbauweise auf dem TechCampus entsteht und für das der Spatenstich Anfang Juni gefeiert werden konnte.

„Die Aufnahme in das Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung ist ein wichtiger Impuls für unser Ziel, die Naturwissenschaften und die Technik stärker in den Fokus der jüngeren Generation zu rücken. Wir freuen uns auf den Austausch mit den acht bestehenden und zwei neuen bayerischen MINT-Regionen und den Einblick in deren Ansätze“, betont Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. Kürzlich waren die beiden MINT-Koordinatorinnen, die regionenübergreifend arbeiten und die Partner begleiten, in Regensburg und haben sich mit den hiesigen Akteuren abgestimmt.

Prof. Dr. Nikolaus Korber, Vizepräsident für Studium, Lehre und Weiterbildung der Universität Regensburg, betont einen weiteren Vorteil des Förderprogramms: „Für die MINT-Region Regensburg wird für die kommenden zwei Jahre die volle Stelle einer MINT-Managerin bzw. eines MINT-Managers finanziert, die dann im Rahmen der Förderung des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus noch weitere zwei Jahre aus unserem Bündnis getragen wird. Mit Dr. Fabian Queck haben wir kürzlich einen jungen Physiker gewinnen können, der Erfahrung in außerschulischen Lernorten und gutes Gespür dafür mitbringt, wie aktuelle wissenschaftliche und technische Themen einem fachfremden Publikum zugänglich gemacht werden können.“

„Diese lange Laufzeit von mindestens vier Jahren ermöglicht es uns, gemeinsam unsere bereits entwickelten Ideen in eine Strategie zu gießen und diese auch weiterhin konsequent umzusetzen, nun auch mit starker personeller Unterstützung“, unterstreicht Prof. Dr. Ralph Schneider, Vizepräsident der OTH Regensburg. „Dem Ziel, jungen Menschen einen Einblick in zukunftsweisende Studienfelder, interessante Ausbildungen und potenzielle Arbeitsplätze zu geben, kommen wir so ein gutes Stück näher.“

Das regionale Netzwerk steht im Zentrum der MINT-Region. Hier werden die schon zahlreichen und vielfältigen Ressourcen und Kompetenzen der Partner aus Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft gebündelt, um die MINT-Bildungskette vor Ort vom Kindergarten bis zum Übergang in eine berufliche Ausbildung oder ein Studium zu optimieren. „Die enge Abstimmung mit dem neugegründeten Verein MINT-Labs Regensburg und eine gute und fruchtbare Zusammenarbeit mit den bestehenden Initiativen und Einrichtungen ist mir sehr wichtig und wird einen großen Teil meiner Arbeit ausmachen“, so Dr. Fabian Queck, der neue MINT-Manager.

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