Prominenter Gastredner erfrischte mit „Mathematischen Experimenten“

31.10.2012
Von: Claudia Kulke

Publikumsmagnet Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher begeisterte zirka 350 Besucher in der Regensburger Hochschulbibliothek für die Mathematik.

Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher (links) bezog auch das Publikum in seinen Vortrag mit ein.

Rund 350 Gäste lockte der Vortrag von Prof. Dr. Beutelspacher in die Hochschulbibliothek.

Prof. Dr. Martin Pohl (rechts) und Dr. Michael Wackerbauer sorgten für ansprechende Musik.

Die Gastgeber Claus Kuttler, Leiter der Hochschulbibliothek, und Claudia Kulke, Öffentlichkeitsreferentin der Hochschulbibliothek, bedankten sich bei dem prominenten Redner. Fotos: Rieger

Am 24. Oktober 2012 konnte die Bibliothek der HS.R im Rahmen der bundesweiten Veranstaltungswoche „Treffpunkt Bibliothek“ mit einem besonderen Gast und dessen Paradevortrag aufwarten: Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher und seine „mathematischen Experimente“.

Mit dem Besuch von Prof. Dr. Beutelspacher zog in diesem Jahr ein  prominenter Gast in die Hochschulbibliothek ein: Der Gießener Mathematiker ist durch zahlreiche Buchpublikationen und Fernsehauftritte einem großen Publikum bekannt.

Der Grund für das große Interesse eines breit gefächerten Publikums an Prof. Dr. Beutelspacher liegt auf der Hand: Er spricht sie alle an, die Mathefreaks und Mathemuffel gleichermaßen und macht somit seine Disziplin auf breiter Ebene salonfähig. Somit war es auch nicht weiter verwunderlich, dass sich an diesem Abend die stattliche Zahl von 350 Besuchern in der Hochschulbibliothek einfand.

In der Hochschulbibliothek präsentierte Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher das Beste aus seinen Büchern und Fernsehauftritten. Mit Hilfe einfachster Materialien wie Papier führte er faszinierende Experimente vor und erklärte deren mathematische Bedeutung.

Zum Abschluss der Veranstaltung demonstrierte Prof. Dr. Beutelspacher einem begeisterten Publikum wie man – mit Hilfe einer Schere und eines Klebstifts  – aus zwei in sich gedrehten Kreisen aus Papier zwei ineinander verschlungene Herzen herstellen kann. In seiner humorvollen Art wies Beutelspacher jedoch darauf hin, dass dieses mathematische Experiment für den „Ernstfall“ zuvor ausreichend erprobt werden müsse.

Den musikalischen Rahmen boten Prof. Dr. Martin Pohl und Dr. Michael Wackerbauer mit einem witzigen Cellospiel der besonderen Art, bei dem sie teilweise zu zweit auf einem Instrument spielten.

Neben zahlreichen Fachbüchern hat Prof. Dr. Beutelspacher mindestens ebenso viele populärwissenschaftliche Titel veröffentlicht, in denen er mehr oder weniger alltäglichen Fragen auf den Grund geht wie zum Beispiel der Frage „Warum Kühe gern im Halbkreis grasen“. Mit dem Titel „In Mathe war ich immer schlecht…“ zeigte Prof. Dr. Beutelspacher, dass er sich auch in diejenigen hineinversetzen kann, die seiner Disziplin bislang weniger begeistert gegenüberstanden.

Die Veranstaltung ist ein großer Erfolg für die Hochschulbibliothek- Wiederholung nicht ausgeschlossen.

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