Pflege-Professorin besucht die Nursing & Health Care School der Universität Glasgow

15.06.2016
Von: Prof. Dr. Annette Meussling-Sentpali

Prof. Dr. Annette Meussling-Sentpali besuchte im Zuge der Entwicklung eines Masterstudiengangs für klinische Pflege an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) die Universität Glasgow.

Besuch der Nursing and Health Care School in Glasgow

Prof. Dr. Meussling-Sentpali vor dem Büro der Programmdirektorin und Leiterin des Departments "Nursing & Health Care" Anna ONeill.

Universität Glasgow

Pflege-Professorin der OTH Regensburg besucht die Nursing & Health Care School der Universität Glasgow. Fotos: OTH Regensburg

Masterstudiengänge in klinischer Pflege werden zwar in Deutschland als innovativ und neuartig angesehen, international sind sie aber längst etabliert. Im Zuge der Entwicklung eines solchen Masterstudiengangs an der OTH Regensburg besuchte Prof. Dr. Annette Meussling-Sentpali die Universität Glasgow, tauschte sich mit der Msc Programmdirektorin und Leiterin des Departments Nursing & Health Care Dr. Anna O`Neill aus. Außerdem lernte sie den für Spiritual and Religious Care verantwortlichen Kollegen David Mitchell kennen. 

Im Mittelpunkt standen dabei Aufbau und Schwerpunkte der Masterprogramme, aber auch die zukünftigen Aufgabenbereiche der Absolventen und Absolventinnen, Forschungsschwerpunkte und das dortige Postgraduiertenprogramm. Die gesellschaftlichen Herausforderungen und die damit einhergehenden Qualifikations- und Forschungsbedarfe können in Schottland und Deutschland als durchaus ähnlich angesehen werden. Beeindruckend waren für Prof. Dr. Meussling-Sentpali allerdings die viel weiter fortgeschrittene Akademisierung der Pflege, das starke Interesse der Berufspraxis an pflegewissenschaftlich ausgebildeten Fachkräften auf Bachelor -und Masterniveau und die interdisziplinär angelegten Masterprogramme. 

Es lohnt sich also, neben den Entwicklungen im deutschsprachigen Raum auch über den Tellerrand zu schauen und von den Erfahrungen beispielsweise in Großbritannien zu lernen. Wenn man den fachlichen Austausch dann noch mit einer Schottland-Rundreise verbindet, dem schottischen Wetter tapfer trotzt und zufällig bei einer Gastgeberin landet, die als Mental health nurse die Bewohner der Isle of Skye versorgt, sind sowohl die schönen, wie auch die nützlichen Aspekte nicht zu kurz gekommen.

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