Neujahrskonzert: Klassisch, rockig und mitreißend

20.01.2010
Von: Feuerer, Diana

Die Studierenden der Musik- und Bewegungserziehung der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften präsentierten wieder eindrucksvoll das breite Spektrum ihres Könnens.

Bunt, frech und überzeugend war auch das diesjährige Programm des Neujahrskonzerts der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften der HS.R am Freitag, 15. Januar 2010. Bereits zum achten Mal präsentierte sich der Studienbereich Musik- und Bewegungserziehung (MuB) musikalisch der Öffentlichkeit. Rund 200 Gäste genossen den kurzweiligen Abend, denn es war für jeden Geschmack etwas dabei!

„Vor einem Jahr haben wir den neuen MuB-Raum eröffnet“, sagte die Verantwortliche Prof. Dr. Renate Kühnel eingangs. Es sei wohltuend für die Arbeit der Studierenden zwei Räume zum Proben nutzen zu können. Das Ergebnis des Engagements der Studierenden konnte sich sehen lassen: Los ging es mit einer musikalisch-kabarettistischen Eigenkomposition dreier Studentinnen, gefolgt von brasilianischen Percussion-Klängen, die richtig Schwung aufkommen ließen. Die Band von fünf Studentinnen mit Namen „Sell me your pea sea!“ stellten mit Saxophon, Klavier, Gitarre, Bass und ebenfalls Percussion ihr Können unter Beweis. Der Chor der Hochschule überzeugte dann mit gleich drei vorgetragenen Stücken, darunter „Money, money, money“ und „In the bleak mid-winter“ Prof. Dr. Renate Kühnel dirigierte nicht nur den Chor, sondern ließ bei „Evening rise“ auch das Publikum mitsummen. Es folgte das Stück „Silence“ – die Sängerin Christina Burger wurde von Querflöte und Klavier begleitet. Viel Spaß hatte die Gitarrengruppe unter Leitung von Hans Wax, das Gelernte auf ihren Instrumenten vorzutragen. Am Klavier gab dann Susanne Drude die Sarabande (+ Variation) zum Besten und richtig Stimmung kam auf, als Johannes Ries mit seiner Band das Stück „Alles wird anders“ spielte.

Die Bluesimprovisation „Black-Blues“ leitete den zweiten Teil der Veranstaltung ein. Bei Schwarzlicht beobachteten die Zuschauer sich nach der Musik bewegende neonpinke, neongrüne und neongelbe Farbelemente. Weiter ging es mit Katharina Schromek (Stimme und Klavier) und Michael Krein (Stimme und Gitarre) im Duett, gefolgt von Obertongesang  der Gruppe namens „Fistulae“ und nochmal Percussion, diesmal jedoch mit Cubanischen Klängen. „The little Bigband“ präsentierte zwei Stücke, bevor drei Studentinnen die Eigenkomposition „Was soll nur aus mir werden?“ zeigten. Zum Abschluss gab es eine Performance der Studierenden des siebten Semesters – ganz im Sinne der gesamten Veranstaltung: Musik und viel Bewegung!

Wer noch nicht genug von dem gut eineinhalbstündigen Programm hatte, war im Anschluss daran zur Jam-Session eingeladen! Auch in diesem Jahr wurde das Neujahrskonzert seinem sehr guten Ruf gerecht – der Abend war ein vollends gelungener Einstieg in ein spannendes „bewegtes“ Jahr 2010!

 

 

Bild: Trommeln lässt es sich auch auf einem Eimer: Im Stück „Wartezimmer“ zeigten Daniela Richter (Bild), Angelika Rosel und Carmen Walczuch eine erfrischende, musikalisch-kabarettistische Eigenkomposition. Foto: Feuerer

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