Neue Material-Prüfanlage an der FH Regensburg

29.11.2006
Von: Traidl, Margit

Fakultät Bauingenieurwesen

Im Baustofflabor der Hochschule Regensburg wurde am 27. 11. 2006 eine neue kombinierte Druck-, Zug- und Biegezugprüfanlage in Betrieb genommen. Mit Materialentwicklungen und zerstörenden Baustoffprüfungen im Labor sowie statischen Berechnungen stellen die Bauingenieure sicher, dass unsere Bauwerke nicht versagen. Eine exakte Prüfdurchführung ist daher sehr wichtig.

Präsident Prof. Dr. Josef Eckstein und Dekan Prof. Dipl.-Ing. Andreas Bracher freuten sich mit dem Laborleiter Prof. Dipl.-Ing. Dr. habil. Wolfgang Kusterle von der Fakultät Bauingenieurwesen über die jüngste Neuanschaffung der FH. Finanziert wurden die rund 160.000 € teuren Großgeräte durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Hochschule und das Betonlabor. Die Anlage besteht aus zwei massiven Rahmen mit hydraulischen Zylindern, die 30 bzw. 500 to Maximallast aufbringen können und einer zentralen Steuereinheit. Damit lassen sich z. B. hochfeste Betonproben und großformatige Ziegel auf ihre Druckfestigkeit oder Stahlproben bis Durchmesser 26 mm auf Ihre Zugfestigkeit prüfen. Faserbetonbalken und – platten werden im Biegeversuch auf ihr Tragverhalten hin untersucht. Derzeit laufen dazu mehrere Diplomarbeiten an der Hochschule.

Dipl.-Ing. Clemens Hoberg, Leiter des technischen Verkaufs der Herstellfirma Toni Technik, Berlin, erläuterte die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten und das Potential der Anlage. Hauptwerkmeister Johann Stolz und Studierenden des Bauingenieurwesens führten eindrucksvolle Versuche auf den programmgesteuerten Prüfrahmen vor.

Durch diese Neuanschaffung kann die Fakultät Bauingenieurwesen ihre Studierenden mit modernsten Geräten in den faszinierenden Beruf des Bauingenieurs einzuführen und interessante Forschungs- und Drittmittelprojekte in Angriff zu nehmen.

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