Nachwuchspreis für Absolventin der Medizinischen Informatik

17.08.2015
Von: Sabrina Hildebrand, Prof. Dr. Christoph Palm

Eine Studierende der Medizinischen Informatik der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) setzt sich bei Europas größter Healthcare IT Messe conhIT in Berlin gegen Konkurrenz aus ganz Deutschland durch.

Elisabeth Hoppe referiert vor einer renommierten Fachjury über ihre Bachelorarbeit.

Elisabeth Hoppe referiert vor einer renommierten Fachjury über ihre Bachelorarbeit.

Elisabeth Hoppe von der OTH Regensburg (Mitte) mit den 2. und 3. platzierten sowie dem Preisträger für die beste Masterarbeit. Fotos: bvitg - Bundesverband Gesundheits-IT

Elisabeth Hoppe von der OTH Regensburg (Mitte) mit den 2. und 3. platzierten sowie dem Preisträger für die beste Masterarbeit. Fotos: bvitg - Bundesverband Gesundheits-IT

Eine Bachelorarbeit aus dem Regensburg Medical Image Computing (ReMIC) wurde im Rahmen der Messe conhIT in Berlin im April 2015 ausgezeichnet. Elisabeth Hoppe, Absolventin des Studiengangs Medizinische Informatik der OTH Regensburg, hat für ihre Bachelorarbeit den mit 750 Euro dotierten 1. Nachwuchspreis gewonnen.

Die Jury aus Vertretern und Vertreterinnen aller relevanten Organisationen im Bereich der Medizinischen Informatik (GMDS, BVMI, KH-IT, bvitg) würdigte ihre Arbeit als herausragende praxisorientierte Abschlussarbeit. 

Die conhIT ist europaweit die bedeutendste Veranstaltung rund um das Thema IT im Gesundheitswesen. Auf der Messe mit angebundenem Kongress treffen sich Hersteller, Anwender sowie Vertreter und Vertreterinnen aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung, um sich über aktuelle Entwicklungen in der Healthcare IT Branche zu informieren und auszutauschen. Großes Augenmerk legen die Messeveranstalter auf das Thema Nachwuchsförderung. In Netzwerk-Veranstaltungen und speziellen Karriere-Workshops treffen Studierende und Berufseinsteiger auf potentielle Arbeitgeber. 

Elisabeth Hoppe hat ihre Arbeit mit dem Titel "Semiautomatische Segmentierung von Drusen in Fundusbildern" im Bereich der Medizinischen Bildverarbeitung verfasst. Sie war in ein Forschungsprojekt der OTH Regensburg und der Universität Regensburg eingebunden: eine Kooperation des ReMIC mit dem Institut für Epidemiologie und Präventivmedizin, der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde sowie dem Institut für Humangenetik. Das Projekt wird durch das RCBE unterstützt, das die Forschung der Medizinischen Informatik und der Medizintechnik bündelt.

Professor Dr. Christoph Palm, Leiter des ReMIC und Betreuer der Abschlussarbeit lobt die Absolventin: „Ich freue mich sehr für Frau Hoppe, die tatsächlich eine hervorragende Abschlussarbeit abgeliefert hat. Der Preis zeigt aber auch, wie in der Medizinischen Informatik der OTH Regensburg die Studierenden in die aktuelle Forschung eingebunden sind. Praxisnähe und angewandte Forschung gehen hier Hand in Hand und führen zu national sichtbaren Erfolgen.“

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