MR ist Partner eines Forschungsprojekts der HS.R

31.05.2011
Von: Feuerer, Diana

Das Unternehmen finanziert ein Projekt im Laboratory for Safe and Secure Systems (LaS³) der Hochschule Regensburg (HS.R) mit 27.000,- Euro. Es soll "intelligenten Energienetzen der Zukunft" den Weg bereiten.

Zusammenarbeit in Sachen Forschung und Entwicklung: (von links) Jürgen Schimbera, Projektleiter der Maschinenfabrik Reinhausen (MR), Dr. Dieter Dohnal, Leiter Technik MR, HS.R-Präsident Prof. Dr. Josef Eckstein, Michael Rohde, Geschäftsführer MR, und Prof. Dr. Jürgen Mottok von der HS.R nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags. Foto: Feuerer

Einen neuen starken Partner hat die Hochschule Regensburg (HS.R) für ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt der Fakultät Elektro- und Informationstechnik gewinnen können. Am 30. Mai 2011 unterzeichneten Michael Rohde, Geschäftsführer der Maschinenfabrik Reinhausen (MR), und HS.R-Präsident Prof. Dr. Josef Eckstein dazu einen Kooperationsvertrag.

Anlass ist ein konkretes Projekt im Laboratory for Safe and Secure Systems (LaS³) der HS.R. Thema der Arbeit sind „Dezentrale Input/Output- und Kommunikationssysteme (Feldbussysteme) für Regelungs- und Steuerungssysteme“. Bearbeitet wird das Projekt von Bernhard Heitzer, Student des Masterstudiengangs „Applied Research“ und wissenschaftlicher Mitarbeiter der HS.R, unter Leitung von Prof. Dr. Jürgen Mottok. Projektleiter auf Seiten der MR ist Jürgen Schimbera. Die Maschinenfabrik Reinhausen unterstützt das Projekt mit insgesamt 27.000, - Euro über den Vertragszeitraum von 1. April 2011 bis 30. September 2012 hinweg.

„Wir sind um diese Zusammenarbeit sehr glücklich. Für den neuen Master Applied Research ist diese Kooperation ein gelungener Auftakt. Sie ermöglicht einem qualifizierten Absolventen der HS.R, über einen längeren Zeitraum an einem Projekt zu arbeiten“, sagt Präsident Prof. Dr. Eckstein. MR-Geschäftsführer Rohde: „Zunehmend speisen zahlreiche dezentrale regenerative Energiequellen in die Stromverteilungsnetze ein, deren Stabilität trotzdem gewährleistet sein muss.  Dies erfordert die schnelle, sichere und fehlerfreie Verarbeitung sensibler Daten. Mit diesem Projekt schaffen wir gemeinsam Voraussetzungen für intelligente Energienetze der Zukunft. “

Das Laboratory for Safe and Secure Systems (LaS³) der HS.R ist Mediator zwischen Wissenschaft und Anwendung mit dem Ziel der besseren Verzahnung anwendungsorientierter Forschung im Bereich der Softwareentwicklung. In industrienaher Forschung werden insbesondere Architekturanalysen an softwareintensiven Systemen durchgeführt, um die Software-Architektur in Automotive Embedded Systems hinsichtlich Leistung, funktionaler Sicherheit, Datensicherheit und Verfügbarkeit optimal zu entwickeln.

Die Maschinenfabrik Reinhausen (MR)  ist mit 22 Tochtergesellschaften weltweit in der Energietechnik tätig. Kerngeschäft ist die Regelung von Leistungstransformatoren. Dies erfolgt vor allem mit Hilfe von Stufenschaltern und Umstellern, die das Übersetzungsverhältnis der Primär- zur Sekundärwicklung an wechselnde Lastverhältnisse anpassen und zusammen mit weiteren innovativen Produkten und Dienstleistungen eine störungsfreie Stromversorgung sicherstellen. MR ist daran interessiert, das besondere Know-How des LaS³ der HS.R zu nutzen. Ziel des konkreten gemeinsamen Projekts ist die Realisierung sicherer Systeme für dezentrale Kommunikation. Im Zuge des Projekts wird auch ein Hardwareprüfstand für den Nachweis der Funktionsfähigkeit aufgebaut. 

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