Labor LaS³: 1. abgeschlossene Promotionsprüfung

30.11.2011
Von: Dipl.-Ing. (FH) Michael Deubzer, Prof. Dr. Jürgen Mottok

Das 2006 gegründete Laboratory for Safe and Secure Systems (LaS³, www.las3.de) an der Hochschule Regensburg (HS.R) hat aus dem BMBF-Forschungsprojekt DynaS³ die erste Doktorarbeit vorzuweisen.

Promotionsfeier an der TU München: (von links) Prof. Dr. Lüth, Dr. Deubzer, Prof. Dr. Vogel-Heuser, Prof. Dr. Jürgen Mottok von der HS.R, Prof. Dr. Markus Siegle. Foto: Fakultät Eektro- und Informationstechnik

Michael Deubzer (Dipl.-Ing. (FH) Mechatronik) hat am 20. Oktober 2011 nach dreijähriger Forschungsarbeit seine Doktorprüfung erfolgreich abgelegt. Als Absolvent der Hochschule Regensburg (HS.R) verfasste er seine Doktorarbeit zum Thema „Robustes Scheduling von Multicore Prozessoren in effizienten eingebetteten Systemen“ an der Technischen Universität München.  Inzwischen ist Michael Deubzer mit seinem Forschungskollegen Martin Hobelsberger zum Entrepreneur geworden, indem die Ex-Forscher das Spin-Off Timing-Architects Embedded Systems GmbH (www.timing-architects.com) gründeten.

Die Doktorarbeit wurde als kooperatives Promotionsverfahren zwischen der  Hochschule Regensburg, mit Prof. Dr. rer. nat. Jürgen Mottok als Betreuer und Gutachter, und der Technischen Universität München, betreut durch Univ. Prof. Dr.-Ing. Vogel-Heuser, ausgestaltet. Zudem begleiteten Univ. Prof. Dr.-Ing. Frank Schiller der TU München und Univ. Prof. Dr.-Ing. Markus Siegle der Bundeswehruniversität München in quartalsmäßigen Treffen die Arbeit. Industrieseitig unterstützten Dr. rer. nat. Ulrich Margull und Prof. Dr. rer. nat. Michael Niemetz, mittlerweile Professor an der Hochschule Regensburg.

Das Konsortium des Forschungsprojektes DynaS³ des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) setzte sich aus der HS.R, Continental Automotive GmbH, der Technischen Universität München, der Bundeswehruniversität München und der Universität Magdeburg zusammen. Behandelt wurde darin die Untersuchung und Verbesserung des zeitlichen Verhaltens der Software in sicherheitskritischen eingebetteten Systemen, wie zum Beispiel Steuergeräte im Automobil. 

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