Kulturpreis Bayern für Studentin der HS.R

29.10.2010
Von: E.ON Bayern

E.ON Bayern würdigt Ulrike Stumvoll für ihre hervorragende wissenschaftliche Leistung an der Hochschule Regensburg.

Bei der Preisverleihung: Ulrike Stumvoll mit HS.R-Präsident Prof. Dr. Josef Eckstein. Foto: altrofoto.de

Ulrike Stumvoll wurde für ihre Diplomarbeit mit dem Thema „Darstellung komplexer Prozesse und Prozessvarianten am Beispiel der Materialwirtschaft bei der BMW Group“ mit dem Kulturpreis der E.ON Bayern AG ausgezeichnet.

Immer mehr Unternehmen erkennen den hohen Stellenwert effizienter Geschäftsprozesse zur Erreichung ihrer Unternehmensziele. Die BMW Group hat bereits 2007 damit begonnen, ein konzernweites Prozessmodell zu erarbeiten, um Unternehmensprozesse zu optimieren. In Kooperation mit dieser Initiative hat das Kompetenzzentrum Materialwirtschaft, das sich aus IT-Sicht mit den übergreifenden Fragestellungen innerhalb der Materialwirtschaft befasst, die eigenen Prozesse detailliert und in einer sogenannten Prozesslandkarte erfasst. Ulrike Stumvoll hatte die Aufgabe, innerhalb des Kompetenzzentrums ein Konzept für diese Landkarte zu entwickeln. Sie musste darauf achten, dass das Projekt einerseits die Vorgaben des erwähnten BMW Group-Prozessmodells einhält und andererseits auch auf die spezifischen Anforderungen der Materialwirtschaft eingeht. Zudem sollte zwischen „notwendigen, zulässigen und tatsächlichen“ Prozessvarianten differenziert werden. Die entwickelte Darstellungsform ist für andere Bereiche der Automobilindustrie und auch für andere Branchen von Bedeutung bzw. auf diese übertragbar.

Ulrike Stumvoll gehört zu den 17 Preisträgern der Kategorie „Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen“; für ihre exzellente Diplomarbeit wurde sie mit einem Preisgeld von 2.500 Euro gewürdigt.

Den jährlich ausgelobten Kulturpreis Bayern erhalten außerdem Künstler aus Unter-, Mittel- und Oberfranken, Oberbayern, Niederbayern sowie Oberpfalz und Schwaben, die besten Doktoranden von zehn bayerischen Universitäten wie auch die herausragendsten Absolventen der fünf Kunsthochschulen im Freistaat. Die mit insgesamt 170.000 Euro dotierten Ehrungen wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst heuer zum fünften Mal verliehen. Mit dieser Auszeichnung leistet der Energieversorger E.ON Bayern einen Impuls zum Erhalt der kulturellen Vielfalt und bietet zugleich eine Bühne für Kunst und Wissenschaft in der Region.

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