Kooperationen zwischen Hochschulen in Bayern und Nordamerika angebahnt

24.04.2019
Von: Kathrin Gallitz, Pressesprecherin, Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst; Diana Feuerer, OTH Regensburg

Bei einer Delegationsreise in die USA und nach Kanada mit Wissenschaftsminister Bernd Sibler konnten Hochschulpräsident Prof. Dr. Wolfgang Baier und seine Kolleginnen und Kollegen Möglichkeiten neuer Kooperationen ausloten.

Von links: Staatsminister Bernd Sibler und der Präsident der OTH Regensburg Prof. Dr. Wolfgang Baier vor dem Kapitol in Washington, USA.

Von links: Staatsminister Bernd Sibler und der Präsident der OTH Regensburg Prof. Dr. Wolfgang Baier vor dem Kapitol in Washington, USA.

Gruppenbild vor der Georgia Tech in den USA

Gruppenbild vor der Georgia Tech in den USA: Mit dabei Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden (2. Person links neben Sibler), Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg, (links neben Sibler), Prof. Dr. Nikolaus Korber, Vizepräsident für Studium, Lehre und Weiterbildung der Universität Regensburg (6. von links), mit Wissenschaftsminister Bernd Sibler (7. von links).

Vertreterinnen und Vertreter bayerischer Hochschulen zusammen mit Wissenschaftsminister Bernd Sibler (vordere Reihe, 3. von links) bei ihrer Delegationsreise in die USA und nach Kanada im April 2019. Fotos: Maria Karl, Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Vertreterinnen und Vertreter bayerischer Hochschulen zusammen mit Wissenschaftsminister Bernd Sibler (vordere Reihe, 3. von links) bei ihrer Delegationsreise in die USA und nach Kanada im April 2019. Fotos: Maria Karl, Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Die Delegationsreise nach USA und Kanada unter der Leitung von Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler geht mit einer positiven Bilanz zu Ende: Von den 19 mitgereisten Hochschulvertreterinnen und -vertretern – darunter Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg, Prof. Dr. Nikolaus Korber, Vizepräsident für Studium, Lehre und Weiterbildung der Universität Regensburg, und Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden - kehren viele mit einem konkreten Kooperationsvorhaben nach Bayern zurück. Zudem verständigten sich die teilnehmenden Hochschulen darauf, die geknüpften Kontakte zu intensivieren, um beispielsweise den Austausch von Studentinnen und Studenten, Doktoranden oder Dozenten zu organisieren oder auch gemeinsame Forschungs- und Projektkooperationen durchzuführen.

Im Fokus der Reise stand das Thema Künstliche Intelligenz, welches bei vielen der von der Delegation besuchten Hochschulen von großer Bedeutung ist, zum Beispiel ist die Stadt Montreal weltweit eines der bedeutendsten Zentren für Künstliche Intelligenz. Für Präsident Prof. Dr. Baier, Präsidentin Prof. Dr. Klug und Vizepräsident Prof. Dr. Korber gab es bei der Reise vielfältige Möglichkeiten, sich vor allem auch im Bereich Künstliche Intelligenz mit den Hochschulen in den USA und Kanada auszutauschen.

Das Thema Künstliche Intelligenz findet derzeit in allen Lehr- und Forschungsbereichen auch an der OTH Regensburg, der Universität Regensburg und der OTH Amberg-Weiden Anwendung, sei es im technischen und wirtschaftlichen Bereich, als auch unter ethischen Gesichtspunkten. Präsident Prof. Dr. Baier, Präsidentin Prof. Dr. Klug und Vizepräsident Prof. Dr. Korber fühlen sich nach der Delegationsreise darin bestätigt, das Thema Künstliche Intelligenz auch an ihren Hochschulen schon seit einiger Zeit intensiv zu bearbeiten und auch weiter voranzutreiben.

Bei Zukunftsthemen international mitspielen

„Ich freue mich sehr, dass unsere Besuche bei renommierten Hochschulen in USA und Kanada so fruchtbringend waren und etliche neue Anknüpfungspunkte für Kooperationen ergeben haben. Der Austausch über aktuelle Forschungsthemen wie Künstliche Intelligenz oder Digitalisierung hat gezeigt, dass unsere Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften auch bei Zukunftsthemen international mitspielen! Das Interesse an einer Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung war jenseits des großen Teichs groß“, fasste Sibler das Ergebnis der einwöchigen Rundreise zusammen. Sie habe die Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika und mit der Partnerregion Québec im Bereich von Wissenschaft und Forschung weiter stärken können.

Bestehende Kooperationen vertiefen, neue Möglichkeiten ausloten

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Universitäten in Bamberg, Bayreuth, Eichstätt-Ingolstadt, Erlangen-Nürnberg, München (TU und Hochschule für Philosophie), Passau, Regensburg und Würzburg sowie der Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Amberg-Weiden, Aschaffenburg, Coburg, Hof, Ingolstadt, Neu-Ulm, Nürnberg, Landshut, Regensburg und Rosenheim hatte der Wissenschaftsminister Hochschulen in Washington, Atlanta und Montréal besucht, darunter das Georgia Institute of Technology und die Georgetown University. Bei verschiedenen Netzwerkveranstaltungen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestehende Kooperationen zwischen bayerischen und nordamerikanischen Hochschulen vertiefen und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausloten.

Kooperation und Austausch stärkt den Wissenschaftsstandort Bayern

„Die internationale Vernetzung bayerischer Hochschulen ist ein wichtiges politisches Ziel, dem wir uns verstärkt verschrieben haben. Der persönliche Kontakt ist dazu sehr hilfreich“, betonte der Wissenschaftsminister, der auch verschiedene Vertreter des Repräsentantenhauses des Bundesstaates Georgia sowie den Minister für Wirtschaft und Innovation Pierre Fitzgibbon in Québec getroffen hatte. In Montréal hatte er zudem eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Freistaat Bayern und zwei Stiftungen für Forschungsförderung von Québec unterzeichnet, die die Zusammenarbeit von

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bei den Themenkomplexen Gesundheit sowie Natur und Technologie erleichtern soll. Kooperation und Austausch mit leistungsstarken Hochschulen im Ausland stärke, so ist Sibler überzeugt, den Forschungs- und Wissenschaftsstandort Bayern. Gleichzeitig trage sie zu besseren Zukunftschancen junger Menschen im internationalen Umfeld bei.

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