"Jetzt red i - Europa" mit Studierenden der OTH Regensburg

22.05.2014
Von: Diana Feuerer

Bei der Bürgersendung "Jetzt red i - Europa" erhielten die Studierenden die Chance, den fünf bayerischen Spitzenkandidaten für das Europäische Parlament Fragen zu stellen. Die Sendung wurde live aus dem Fürstlichen Brauhaus ins Bayerische Fernsehen übertragen.

Carolin Junghans (am Tisch), Anil Yildirim (Tisch, 2. von rechts) und Hannes Wirth (Tisch, rechts) vom Studiengang International Relations and Management der OTH Regensburg waren bei der Live-Ausstrahlung der Sendung "Jetzt red i - Europa" im Fürstlichen Brauhaus in Regensburg dabei. Foto: OTH Regensburg.

Endspurt beim Europawahlkampf in Regensburg: Im Fürstlichen Brauhaus war am 21. Mai die Sendung "Jetzt red i - Europa" des Bayerischen Fernsehens zu Gast. Mit dabei auch Studierende der OTH Regensburg. Den Bürgern und Bürgerinnen Regensburgs stellten sich bei der Live-Sendung des Bayerischen Fernsehens die fünf bayerischen Spitzenkandidaten und -kandidatinnen für das Europäische Parlament vor: Markus Ferber (CSU), Kerstin Westphal (SPD), Nadja Hirsch (Die Liberalen), Barbara Lochbihler (Grüne) und Thomas Händel (Europäische Linke). Themen der Sendung waren das Freihandelsabkommen, die EU-Flüchtlingspolitik und Sozialleistungen für Saisonarbeiter.

Anil Yildirim, Student des Studiengangs International Relations and Management an der OTH Regensburg, wollte von den Spitzenkandidaten- und kandidatinnen wissen, ob die Politiker den Beitritt der Türkei in die EU befürworten würden und wann mit einer Entscheidung zu rechnen sei. Während sich Ferber (CSU) für eine priviligierte Partnerschaft aussprach, waren sich die übrigen Politiker weitgehend einig, dass derzeit ein Beitritt der Türkei aufgrund der mangelnden Demokratie im Lande unwahrscheinlich sei, jedoch die Tür für einen Beitritt offen stehen bleiben sollte.

Moderator Tilmann Schöberl fragte abschließend noch einmal in die Runde der Erstwähler von der OTH Regensburg, was sie denn von den bisherigen Statements der Kandidaten halten würden. Die Studierenden wünschen sich mehr Themen für junge Menschen, zum Beispiel die Jugendarbeitslosigkeit oder das Wahlalter. In ihren Schlussstatements formulierten die Politiker, warum es wichtig ist, am Sonntag, 25. Mai, zur Wahl zu gehen. Eine hohe Wahlbeteiligung schütze vor einem Einzug von rechtspopulisistischen oder rechtsextremen Parteien in das europäische Parlament.

Hier geht es zur Sendung.

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