HS.R-Studierende legen erfolgreich Prüfung für Amateurfunk ab

16.09.2013
Von: Prof. Dr. Michael Niemetz

Nach Abschluss des Sommersemesters 2013 stellten sich Studierende im Rahmen des allgemeinwissenschaftlichen Wahlpflichtfachs Amateurfunk an der Hochschule Regensburg (HS.R) der anspruchsvollen Prüfung der Bundesnetzagentur für den Amateurfunkdienst.

Amateurfunkprüfung an der Hochschule Regensburg

Prüflinge der HS-Regensburg (v. l.) Sonja Bauer, Alexander Engert, Daniel Tatzel, Tobias Johnson mit Betreuer, Prof. Dr. Michael Niemetz sowie Prüfer, Markus Albertshofer und Prüferin, Marlis Pohl. (nicht im Bild: Robert Deibel)

24 Kandidaten und Kandidatinnen aus der Region stellten sich an der Hochschule Regensburg der Prüfung für den Amateurfunkdienst durch die Bundesnetzagentur. Fotos: Hochschule Regensburg

Alle Kandidaten und Kandidatinnen aus den Fakultäten Informatik und Mathematik sowie Elektro- und Informationstechnik bestanden die Prüfung, die die breites Fachwissen voraussetzt. Auch dieses Mal konnte diese mit Unterstützung durch die Bundesnetzagentur vor Ort an der Hochschule Regensburg durchgeführt werden.

Auch zahlreiche externe Gäste aus der Region - unter anderem aus Amberg, Straubing, Regensburg und Teisnach - nahmen an der Prüfung teil. Der Prüfer und die  Prüferin, Markus Albertshofer und Marlis Pohl, überreichten an die frischgebackenen Funkamateure ein entsprechendes Amateurfunkzeugnis.

Mit dem Zeugnis sind die Funkabmateure zur Zuteilung eines persönlichen Rufzeichens berechtigt. Dieses erlaubt ihnen die weltweite Kommunikation mit anderen Funkamateuren, beispielsweise mit Hilfe der Amateurfunkstation DK0PT der Hochschule Regensburg. Die Station steht allen Rufzeicheninhabern unter den Hochschulangehörigen zur Verfügung. Ansprechpartner für Interessierte für die Benutzung der Station ist Prof. Dr. Michael Niemetz von der Fakultät Elektro- und Informationstechnik.

Prof. Dr. Michael Niemetz erklärt: "Der Amateurfunkdienst verknüpft Begeisterung für Technik mit naturwissenschaftlichen Fragestellungen und der Freude an der Kommunikation. Das einzigartige Recht der Funkamateure, drahtlose Kommunikationsgeräte selbst zu entwickeln oder zu modifizieren bietet die äußerst wertvolle Möglichkeit, theoretisch erworbenes Wissen im praktischen Einsatz zu vertiefen."

Die dadurch erworbene Erfahrung im Bereich drahtloser Kommunikation ist für viele größere wie auch kleinere Unternehmen in der Region überlebensnotwendig und ist beispielsweise auch für die Übermittlung von Messdaten zur Steuerung der Energieversorgungsnetze oder zur Verwirklichung innovativer Verkehrskonzepte von zentraler Bedeutung.

Prof. Dr. Niemetz sagt: "Darüber hinaus leisten Funkamateure durch ihre internationale Kommunikation einen Beitrag zur Völkerverständigung und unterstützen durch ihre Unabhängigkeit von der öffentlichen Kommunikationsinfrastruktur weltweit Hilfsaktionen bei Not- und Katastrophenfällen."

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