HS.R ist ihrem Wachstum gewachsen

27.04.2011
Von: Feuerer, Diana

Präsident Prof. Dr. Josef Eckstein informierte anlässlich einer Pressekonferenz über Profil und Zukunft der Hochschule Regensburg (HS.R) als führende „Technische Hochschule“ der Region.

Viel los ist immer bei der Erstsemesterbegrüßung an der HS.R in der Mensa – so wie hier im vergangenen Jahr.

Rede und Antwort stand HS.R-Präsident Prof. Dr. Josef Eckstein bei einer Pressekonferenz an der HS.R im Vorfeld der Erstsemesterbegrüßung und der offiziellen Einweihung des Neuen Hörsaalgebäudes. Fotos: Feuerer

„Wir haben unsere Hochschule auf Vordermann gebracht“, sagte Prof. Dr. Josef Eckstein, Präsident der Hochschule Regensburg (HS.R) anlässlich einer Pressekonferenz am 26. April 2011 an der HS.R. Am 2. Mai 2011 starten die Erstsemester ihr Studium an der HS.R, zeitgleich findet die offizielle Einweihung des Neuen Hörsaalgebäudes statt –  Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch ist Gast beider Veranstaltungen. Im Vorfeld dieses „Großen Tags“ hat HS.R-Präsident Prof. Dr. Eckstein die regionale Presse über die aktuellsten Entwicklungen an der HS.R informiert.  Er mahnte an, die Entwicklung der HS.R als  „führende Technische Hochschule in der Region Oberpfalz und Niederbayern“  auch in Zukunft im Auge zu behalten.

Mit 842 Erstsemesterstudierenden nimmt die HS.R in diesem Sommersemester mehr als doppelt so viele Studierende auf wie im vergangenen Sommer. 127 der „Neuen“ sind ehemalige G9-Schüler. „Es wird eng, aber es bleibt noch Luft zum Schnaufen", sagte Prof. Dr. Eckstein. Derzeit zählt die Hochschule insgesamt rund 7.000 Studierende, für das Jahr 2012 rechnet Prof. Dr. Eckstein mit 8.000 Studierenden. Die HS.R hat die anlässlich des doppelten Abiturjahrgangs mit dem Wissenschaftsministerium getroffenen Zielvereinbarungen mehr als erfüllt. „Wir haben die Studierenden aufgenommen, die bei uns studieren wollten“, so Prof. Dr. Eckstein. Um parallel die Qualität der Lehre zu sichern, hat die HS.R dazu seit 2008 allein in diesem Bereich 52,5 neue Stellen geschaffen.

Mit dem Neuen Hörsaalgebäude am HS.R-Standort in der Galgenbergstraße 30 - welches bereits seit 15. März 2011 in Betrieb ist - ist neuer Platz für rund 1.200 Studierende. „Großer Zeitdruck“ herrsche beim Bau zwei weiterer neuer Gebäude, so Eckstein. Erst Ende 2010 gab es „grünes Licht“ für den Neubau eines Laborgebäudes und den Bau eines Gebäudes für die Fakultät Informatik und Mathematik, die sich derzeit noch im Sammelgebäude der Universität Regensburg befindet. Bis spätestens 2015 sollten diese dringend notwendigen Bauten fertiggestellt sein, so Prof. Dr. Eckstein. Für den Bereich Forschung an der HS.R hofft er auf den Technologiecampus der Stadt Regensburg. Präsident Prof. Dr. Eckstein: „Wir würden morgen in den Technologiecampus einziehen.“

Hochschulpolitisch ist der HS.R-Präsident angesichts der Diskussion um die weitere „Regionalisierung der Hochschullandschaft“ derzeit „höchst sensibilisiert“. Er warnte vor einer eher „kleinräumlichen Verteilung von Mitteln im Hochschulbereich nach ausschließlich regionalpolitischen Kriterien“. Er forderte ein gemeinsames Entwicklungskonzept der Hochschulen im ostbayerischen Raum. „Es schließt sich nicht aus, dass Wettbewerber sich gemeinsame Ziele überlegen", so Prof. Dr. Eckstein. Damit einhergehend wünsche er sich eine noch intensivere Kooperation von Universität und Hochschulen und von der Stadt Regensburg einen noch stärkeren Einsatz für die Zukunft Regensburgs als Hochschulstandort.

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