HS.R erhält 1,8 Millionen für Projekt „Evelin"

22.12.2011
Von: Prof. Dr. Jürgen Mottok, HS.R

Verbundprojekt der Hochschule Regensburg (HS.R) überzeugte beim Förderprogramm „Qualitätspakt Lehre" des Bundesbildungsministeriums. Die Ausbildung von Software-Entwicklern soll verbessert werden.

Die Beteiligten der HS.R am „Evelin" -Projekt: (von links) Prof. Dr. Jürgen Mottok, Prof. Dr. Irmgard Schroll-Decker, Prof. Dr. Ralph Schneider, Prof. Dr. Rudi Bierl, Prof. Dr. Michael Niemetz. Foto: Hochschule Regensburg

Informatik-Professoren an bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAWs) stellen seit Längerem fest, dass eine reine Vorlesung nicht in der Lage ist, Studierende optimal auf die Berufsanforderungen eines Software-Entwicklers vorzubereiten. Ziel der Wissenschaftler ist es, neue didaktische Methoden im Studium systematisch zu untersuchen. Dazu schlossen sich Informatiker der Hochschulen Regensburg (HS.R), Coburg, Kempten, Aschaffenburg, Landshut und Neu-Ulm zusammen. Sie reichten beim Förderprogramm „Qualitätspakt Lehre"' des Bundesministeriums für Bildung und Forschung den Verbundantrag „Evelin" ein (Experimentelle Verbesserung des Lernens von Software Engineering).

Für das Projekt erhalten die sechs beteiligten Hochschulen in den nächsten fünf Jahren ein Gesamtbudget von 6,42 Millionen Euro. Das „Evelin"-Team der Hochschule Regensburg (HS.R) um Prof. Dr. Jürgen Mottok (Fakultät Elektro- und Informationstechnik), Prof. Dr. Irmgard Schroll-Decker (Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften), Prof. Dr. Ralph Schneider (Fakultät Maschinenbau), Prof. Dr. Rudi Bierl (Fakultät Allgemeinwissenschaften und Mikrosystemtechnik), Prof. Dr. Michael Niemetz (Fakultät Elektro- und Informationstechnik) freut sich, dass der formlose Antrag im Rahmen des „Evelin"-Verbundes positiv begutachtet wurde. Für die HS.R ist eine Förderung über 1,8 Millionen Euro vorgesehen.

In dem Projekt „Evelin" sind von Seiten der HS.R gleichermaßen die Kompetenzen der technisch orientierten Softwareentwicklung in den Fakultäten Elektro- und Informationstechnik, Allgemeinwissenschaften und Mikrosystemtechnik und Maschinenbau, sowie der Pädagogik in der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften gefragt.

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