Hochschulrat fordert zügigen räumlichen Ausbau der Hochschule Regensburg

30.07.2008
Von: Schmalzl, Christian

 

„Die Ausbaupläne der Hochschule Regensburg sind zukunftsweisend für die Stadt und die gesamte Region Regensburgs", resümiert Hans-Jürgen Thaus die vergangene Sitzung des Hochschulrates der HS.R. Dass diese Pläne, die bis zum Jahr 2013 rund 1.800 zusätzliche Studienplätze vorsehen, möglichst zügig umgesetzt werden, liegt ihm nicht nur als Vorsitzender dieses Gremiums, sondern auch als stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Krones AG am Herzen. „Für den Wirtschaftsstandort Regensburg ist der geplante Ausbau der Hochschule Regensburg enorm wichtig, da dadurch der zukünftige Bedarf an exzellent ausgebildeten Arbeitskräften gedeckt wird", so Thaus.

 

Der Präsident der Hochschule Regensburg, Professor Dr. Josef Eckstein, hatte dem Hochschulrat in seiner Sitzung den Rechenschaftsbericht der Hochschulleitung für das Jahr 2007 vorgelegt und dabei die im Rahmen des Hochschulpakts 2020 vereinbarten Planungen erläutert. Seitens der Hochschule sind die Weichen bereits gestellt. So werden die bestehenden Studiengänge im Bereich der Ingenieurwissenschaften bereits weiter ausgebaut und zugleich auch neue innovative Studiengänge eingeführt. Insgesamt umfasst das Ausbauprogramm 10 neue Studiengänge, die zum Teil bereits gestartet sind.

 

„Was nun folgen muss, ist der zügige räumliche Ausbau der Hochschule", fordert Thaus im Namen der Hochschulräte. Dem Gremium gehören neben dem Senat der Hochschule als externe Mitglieder der BMW-Werkleiter Dr. Anton Heiss, der REWAG-Vorstandsvorsitzende Norbert Breidenbach, die Personalleiterin der Infineon Technologies AG Dr. Susanne Hartmann, der Vorstandsvorsitzende der Dömges Architekten AG Robert Fischer, der Werkleiter der Continental Babenhausen Reinhard Scheid, der Geschäftsführer der Hanauer GmbH Co. KG Thomas Hanauer sowie der Domprobst des Bischöflichen Ordinariats Regensburg Dr. Wilhelm Gegenfurtner an.

 

Sie alle stufen die Notwendigkeit der räumlichen Erweiterung unisono als Aufgabe mit höchster Priorität ein: „Das bereits zugesagte Hörsaalgebäude ist lediglich ein erster Schritt. Nun muss schleunigst der Neubau für das notwendige Technikgebäude realisiert werden. In diesem Zuge muss auch die unverzichtbare Verlagerung des Standortes Prüfeninger Straße auf den Campus erfolgen. Weitere Investitionen in den alten Standort sind absolut unrentabel, das hat sogar der Oberste Bayerische Rechnungshof konstatiert. Ebenso brisant ist der Neubau für die Fakultät Informatik und Mathematik, die derzeit noch im Sammelgebäude der Universität untergebracht ist."

 

Sollten diese Maßnahmen nicht schleunigst realisiert werden, fürchtet der Hochschulrat, dass der mit dem Ministerium vereinbarte Studierendenzuwachs zu kostspieligen Zwischenlösungen mit Containern führt: „Das wäre nicht nur uneffektiv und teuer, sondern ginge auch zu Lasten guter Studien- und Arbeitsbedingungen."

 

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