Hochschule Regensburg will Kooperation mit den Landkreisen Regensburg und Straubing-Bogen sowie mit der Stadt Straubing stärken

11.08.2009
Von: Schmalzl, Christian

Straubings Oberbürgermeister Pannermayr , Landrat Mirbeth und Landrat Reisinger zu Gast an der HS.R

 

„Wir kooperieren mit vielen Unternehmen im ostbayerischen Raum sehr erfolgreich. Gleichzeitig stellen wir aber fest, dass gerade die kleinen und mittelständischen Unternehmen gewisse Berührungsängste haben, mit einer Hochschule zu kooperieren. Dabei haben wir als Hochschule für angewandte Wissenschaften das Know-How, um die KMUs bei der Lösung technischer Probleme und bei der Umsetzung von Innovationen  zu unterstützen. Um diese Hemmschwelle abzubauen, brauchen wir Ihre Unterstützung“, appellierte HS.R-Präsident Josef Eckstein an die beiden Landräte Herbert Mirbeth und Alfred Reisinger sowie an den Straubinger Oberbürgermeister Markus Pannermayr.

Die drei Kommunalpolitiker hatten sich ausgiebig Zeit genommen, um sich vor Ort ein Bild von der Leistungsstärke der HS.R in Forschung und Lehre zu machen. Dass dabei bereits zahlreiche Kooperationen über die Landkreisgrenzen hinweg existieren, machte Professor Eckstein am Lehrangebot deutlich. So werden eine Reihe von Studiengängen gemeinsam mit anderen Hochschulen der Region angeboten.

Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Forschungsaktivitäten der HS.R, insbesondere auf den Gebieten der erneuerbaren Energien und der nachwachsenden Rohstoffe. Gerade die beiden Straubinger Lokalpolitiker Reisinger und Pannermayr erkundigten sich mit Blick auf das Straubinger Wissenschaftszentrum, in dem zahlreiche Forschungsprojekte zur stofflichen Nutzung und der energetischen Verwertung von nachwachsenden Rohstoffen bearbeitet werden, zum Beitrag der HS.R am Wissenschaftszentrum und boten ihre Unterstützung an. Dass derzeit Studierende des Wissenschaftszentrums vor Ort ihr Praktikum machen und HS.R-Professoren mit den Schwerpunkten Wärme- und Motorentechnik die Lehre im Masterstudiengang des Wissenschaftszentrums vertreten, veranschaulichte der Dekan der Fakultät Maschinenbau, Professor Dr. Georg Rill, bei einem anschließenden Rundgang durch die entsprechenden Labore veranschaulichte. Die beiden Landräte und der Straubinger Oberbürgermeister zeigten sich bei der Besichtigung des Labors Verbrennungsmotoren und Abgasnachbehandlung sowie der beiden Labore Energietechnik und Antriebstechnik sowohl beeindruckt von der technischen Ausstattung als auch von den Forschungsergebnissen.
Auch der Dekan der Fakultät Elektro- und Informationstechnik, Prof. Dr. Georg Scharfenberg, führte durch seine Fakultät, an der der neue Bachelorstudiengang Regenerative Energien und Energieeffizienz im kommenden Wintersemester starten wird. Er zeigte vor allem die Forschungsaktivitäten im Bereich Microcomputertechnik, insbesondere den Biometric Smart Pen, der im medizinischen Bereich für die Früherkennung und Behandlung von Parkinson-Erkrankung eingesetzt wird.

Landrat Herbert Mirbeth lobte darüber hinaus Aktivitäten wie Forscherinnen-Camp und Girls4tech, die zur Gewinnung neuer Studierender für die technischen Studiengänge von der HS.R durchgeführt werden.

Außerdem sagte Mirbeth gemeinsam mit seinen Straubinger Kollegen die Unterstützung bei der Stärkung von Kontakten zu KMUs zu. Die drei Kommunalpolitiker werden demnächst die Idee, gemeinsam mit der HS.R entsprechende Firmen einzuladen, konkretisieren.

Bildtext: Prof. Dr. Hans-Peter Rabl führte mit HS.R-Präsident Josef Eckstein die Kommunalpolitiker durch sein Labor Verbrennungsmotoren und Abgasnachbehandlung (v. rechts)

Zurück