Grundsteinlegung an der HS.R: Neubau "Haus der Technik“

25.06.2013
Von: Diana Feuerer, Hilde Wagner

Grundsteinlegung für den Neubau "Haus der Technik" an der Hochschule Regensburg (HS.R): Zur Grundsteinlegung am 25. Juni 2013 kamen zirka 140 Gäste aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft an den HS.R-Standort in der Galgenbergstraße.

Grundsteinlegung

Die Grundsteinlegung: (von links) HS.R-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Baier, HS.R-Präsident a.D. Prof. Dr. Josef Eckstein, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Wolfgang Heubisch, Bürgermeister der Stadt Regensburg, Gerhard Weber und Karl Stock, Baudirektor des Staatlichen Bauamts Regensburg. Im Hintergrund moderierte Vizepräsidentin, Prof. Dr. Sandra Hamella.

Prof. Dr. Wolfgang Baier

HS.R-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Baier begrüßt die Gäste.

Dr. Wolfgang Heubisch

Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Wolfgang Heubisch bei der Festansprache.

Gäste

Etwa 140 Gäste kamen zur feierlichen Grundsteinlegung an den Standort Galgenbergstraße.

Für die passende musikalische Umrahmung sorgte der Musikverein Undorf.

Abdeckung für den Grundstein "Haus der Technik". Fotos: Paul Mazurek

[FOTOS von der GRUNDSTEINLEGUNG]

Dr. Wolfgang Heubisch, Staatsminister des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, HS.R-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Baier und Bürgermeister der Stadt Regensburg, Gerhard Weber, begrüßten die Gäste zu der feierlichen Veranstaltung  bei wechselhaftem Wetter in und neben der großräumigen Baugrube. Karl Stock, Baudirektor des Staatlichen Bauamts Regensburg, Bereich Hochschulbau, stellte den Anwesenden das Bauvorhaben vor.

"Ein ‚Haus für Technik‘, für die ‚Technische Hochschule‘  – passgenau und gerade noch zum richtigen Zeitpunkt", brachte es HS.R-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Baier in seiner Begrüßung auf den Punkt. Mit derzeit fast 9.000 Studierenden verzeichnet die HS.R, die sich ab dem Wintersemester "Technische Hochschule" nennen darf,  derzeit den absoluten Höchststand in ihrer Geschichte. Als Konsequenz zum Zuwachs bei der Studierendenzahl von über 50 Prozent seit dem Wintersemester 2007/2008,  zu neuen Studiengängen und der Aufstockung von Personal sagte HS.R-Präsident Prof. Dr. Baier: "Wir haben als Hochschule Regensburg damit die Zielvereinbarung mehr als erfüllt", und weiter: "Wir brauchen Platz."

Er bedankte sich ausdrücklich für die großartige Unterstützung des Wissenschaftsministers Dr. Wolfgang Heubisch, ebenso bei allen anderen Wegbereitern, allen voran HS.R-Präsident a.D. Prof. Dr. Josef Eckstein und Hans-Jürgen Thaus, Vorsitzender des Hochschulrates der Hochschule Regensburg (HS.R). Der Präsident betonte: "Der Neubau für das Haus der Technik ist zugleich auch der Einstieg in die Restverlagerung des Standortes Prüfeninger Straße." Nach der Fertigstellung werden hier unter anderem die Fakultät Bauingenieurwesen sowie Labore der Fakultät Allgemeinwissenschaften und Mikrosystemtechnik einziehen.

Der Bürgermeister von Regensburg, Gerhard Weber, nannte den Neubau "Haus der Technik“ in seinem Grußwort als einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Geschichte der  Hochschule Regensburg. Er betonte, wie wichtig die Hochschulen für die Entwicklung der Stadt sind. "Ohne die Hochschulen wäre die Entwicklung von Regensburg anders verlaufen", sagte Bürgermeister Weber. Die Stadt brauche junge Studierende, die nach Regensburg kommen. Regensburg habe Vollbeschäftigung, somit herrsche besonders große Nachfrage an Absolventen und Absolventinnen von MINT-Studiengängen,  in Studiengängen der Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Mit den Worten: "Eine Investition in Bildung ist gut angelegtes Geld", richtete er abschließend seinen besonderen Dank an das Ministerium.

Dr. Wolfgang Heubisch, Staatsminister des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, kürzte seine Festansprache wegen einem plötzlich eintretenden Regenschauer ab: "Das Wichtigste ist, dass wir die Hochschule zusammenfassen und konzentrieren können und in die Zukunft investieren können.“ Es gehe immer nach vorne im Raum Regensburg. Er sagte: "Wir wollen jungen Leuten eine Arbeit geben. Auch in den MINT-Fachrichtungen, damit Absolventinnen und Absolventen regional und auch international ihre Frau oder Mann stehen können."

Karl Stock, Baudirektor des Staatlichen Bauamts Regensburg, Bereich Hochschulbau, stellte abschließend das Bauvorhaben genauer vor. Vier Baukörper bieten mit über 6.200 Quadratmeter Hauptnutzfläche Platz für Hörsäle, Seminarräume, Büros und technisch und naturwissenschaftliche Räume und Werkstätten für fünf Fakultäten. Die Kosten für den Neubau würden 33,7 Millionen Euro betragen. Die Fertigstellung ist für 2016 geplant. Neben den Fakultäten Bauingenieurwesen und Bereichen der Fakultät Allgemeinwissenschaften und Mikrosystemtechnik finden  neue Studiengänge wie Biomedical Engineering, Regenerative Energien und Energieeffizienz Platz für Labore in den Räumlichkeiten. Karl Stock wünschte  einen guten und reibungslosen Bauverlauf.

Zum Schluss moderierte Prof. Dr. Sandra Hamella, Vizepräsidentin der HS.R, den Hauptteil der Veranstaltung, dem Setzen des Grundsteines. In eine Schatulle, die mit eingemauert wird, gaben Bürgermeister Weber, Staatsminister Dr. Heubisch, HS.R-Präsident Baier, Baudirektor Karl Stock und HS.R-Präsident a.D., Prof. Dr. Josef Eckstein "kleine Schätze" bevor sie den Grundstein mit Hammerschlägen besiegelten. Eine aktuelle Regensburger Tageszeitung, eine aktuelle Ausgabe der "Hochschule aktuell“, eine Liste der Teilnehmer der Grundsteinlegung, eine unterzeichnete Urkunde und ein derzeit gültiger Satz Münzen sind als "kleinen Schätze" für kommende Generationen bestimmt.

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