GROW-GründerAkademie weckt großes Interesse

29.03.2018
Von: Brigitte Kauer

Erfolgreicher Gründen mit fundiertem Wissen: Interessierte Studierende eigneten sich umfassendes Know-how zum Thema „Gründung“ an – das Programm der diesjährigen GROW GründerAkademie bot vielfältige Vorlesungen und Workshops rund um eine Existenzgründung.

Mitgründer Thomas Tessars während seines Vortrags. Foto: Brigitte Kauer

Mitgründer Thomas Tessars während seines Vortrags. Foto: Brigitte Kauer

Ein von Recase graviertes Produkt - Auspuff-Endkappen einer Harley-Davidson. Foto: Brigitte Kauer

Ein von Recase graviertes Produkt - Auspuff-Endkappen einer Harley-Davidson. Foto: Brigitte Kauer

In der Woche vor Beginn des Sommersemesters konnten sich interessierte Studierende umfassendes Know-how zum Thema „Gründung“ aneignen – das Programm der diesjährigen GROW GründerAkademie bot vielfältige Vorlesungen und Workshops rund um eine Existenzgründung.

Das Format der GründerAkademie (vormals FerienAkademie) ist auf die Bedürfnisse von Gründungsinteressierten zugeschnitten und so behandelten die Vorlesungen Themen wie zum Beispiel Gründermotivation und –persönlichkeit, Schutzrechte, Gründerrecht und Arbeitsrecht, Mediation und Verhandlungstechnik, Gründungsfinanzierung oder Marktforschung und Marketing.

Expertinnen und Experten aus der Praxis geben darüber hinaus Einblicke in ihre Fachgebiete: Steuerberaterin Susanne Macht von der Kanzlei von Düsterlho, Rothammer & Partner (Steuerrecht für Gründerinnen und Gründer) und Benjamin Reglin von der Volksbank Regensburg (Gründungsfinanzierung in der Praxis).

Der Erfahrungsbericht eines Gründers stieß in der Veranstaltung, die kurz vor Semesterbeginn stattgefunden hat, auf großes Interesse: Thomas Tessars, Mitgründerder Recase GbR und der gravur² UG, berichtete über seine Erfahrungen und gab dabei auch viele Tipps. Recase ist aus dem 5-Euro- Business entstanden - aus der ursprünglichen Idee, Handyschalen aus Holz personalisiert zu gravieren, ist ein Unternehmen entstanden, das Lasergravur auf höchstem Niveau anbietet. Mittlerweile arbeitet man mit vielfältigen Werkstoffen und graviert neben Holz auch Acryl, Glas, Metalle, Papier, Leder, Stein etc. Thomas Tessars hatte auch Anschauungsmaterial mitgebracht – gravierte Auspuff-Endkappen einer Harley-Davidson.

Mit der Namensänderung der Veranstaltung ging auch eine Neuerung im Programm einher: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten während der GründerAkademie an eigenen Gründerideen arbeiten. Sie erstellten Business Models für ihre Ideen und beschäftigten sich mit Fragen nach Schlüsselpartnerschaften, Kundennutzen, Zielgruppen oder Vertriebskanälen.

Die beste Gründeridee ist zum Scheitern verurteilt, wenn man damit keine Erlöse erzielen kann und so war die Frage nach Erlösquellen beim Business Model ein zentrales Thema. Zudem konnten die Gruppen erste eigene Marktforschungen als Basis ihrer Businesspläne durchführen. Wie jedes Jahr wurde die GROW-FerienAkademie auch durch ein Planspiel abgerundet.

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