"Fremdüberwachung im Kanalbau - Sinnvolles Gütesicherungsinstrument oder unnötiger Kostentreiber?"

10.05.2007
Von: Prof. Dr. Thomas Neidhart

Rechtsanwalt H. Seit, Landesverband der Bayerischen Bauinnungen in München hält Vortrag an der Fakultät Bauingenieurwesen

Bei der Vergabe von Kanalbauten durch die öffentliche Hand verlangen inzwischen viele Auftraggeber den Nachweis einer Gütesicherung, bestehend aus Eigen- und Fremdüberwachung. Die ausschreibenden Kommunen erwarten, dass die geforderte Fremdüberwachung des Bewerbers durch einen Prüfingenieur sich als Nachweis der Fachkunde des Bewerbers im Sinne von § 8 Nr. 3 Abs. 1 g) VOB/A eignet, denn Kanalbauarbeiten sind kostenintensiv und die Auftraggeber wollen sicher gehen, dass fachlich ungeeignete Bewerber nicht zum Zuge kommen.

Der Vortrag setzt sich mit den Möglichkeiten und Grenzen der Fremdüberwachung als Instrument der Auswahl geeigneter Bewerber auseinander.

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