FH Regensburg und Infineon informieren Schüler über Duales Studium

11.01.2007
Von: Traidl, Margit

Die Hochschule Regensburg stellte gemeinsam mit Infineon Regensburg den dualen Studiengang Mechatronik vor. Im nächsten Wintersemester wird das Angebot um das Duale Studium der Mikrosystemtechnik erweitert.  Bei einer Informationsveranstaltung konnten sich Schüler der Fachoberschule Regensburg über Infineon und seine Angebote informieren.

Der FH-Vizepräsident Prof. Dr. Wolfgang Bock,  Prof. Georg Scharfenberg von der Fakultät Elektro- und Informationstechnik, Hans-Jörg Bauer von der SPE und Erika Bauer von der Infineon-Personalabteilung hatten sich einen Nachmittag Zeit genommen, um 20 interessierten FOS-Schülern die dualen Studiengänge vorzustellen. Die angehenden Studenten, die alle in diesem Schuljahr ihr Fachabitur ablegen werden, erhielten Informationen zum Global Player Infineon allgemein. Die Hochschule Regensburg stellte sich mit ihrem breiten Fächerangebot und ihrer internationalen Ausrichtung vor. Schwerpunkt der Veranstaltung waren aber die Dualen Studiengänge Mikrosystemtechnik und Mechatronik.
 
„Ein duales Studium ist die Kombination eines FH-Studiums mit einer praktischen Ausbildung in einem Betrieb“, erklärte Wolfgang Bock. „Die Studenten absolvieren ein vollwertiges FH-Studium mit demselben Stundenplan wie alle anderen Studenten auch und machen zusätzlich während der Semesterferien eine Ausbildung im Betrieb.“ Eine Mehrbelastung, die nicht zu unterschätzen sei. „Ein duales Studium ist ein Premium-Angebot“, betonte auch Georg Scharfenberg. „Dafür kommen nur die Besten in Frage.“ Große Motivation, Leistungsbereitschaft, Initiative – das sind die Anforderungen, denen sich die Studentinnen und Studenten im dualen Studium stellen müssen. Am Ende können sie jedoch zwei Abschlüsse vorweisen: den Studienabschluss Bachelor und eine abgeschlossene Ausbildung zum Elektroniker Betriebstechnik. Den erwerben sie während der vorlesungsfreien Zeiten bei der SPE und sind somit mitten drin im Betriebsalltag. „Die Studenten haben also die Möglichkeit, schon während des Studiums Kontakte im Unternehmen zu knüpfen“, erklärte Erika Bauer von der Personalabteilung.

Zwei Abschlüsse und beste Berufschancen also, dazu finanzielle Unabhängigkeit, da Infineon während der gesamten Ausbildungszeit eine Ausbildungsvergütung zahlt. Die Vorteile dieses „Premium-Angebots“ Duales Studium bestätigte Sven Häußler, der momentan dieses Studium durchläuft. Er steht kurz vor der Abschlussprüfung der Berufsausbildung und ist begeistert von seinem Studium: „Inhaltlich haben die Ausbildung und das Studium fast nichts miteinander zu tun. Indem ich aber die praktischen Arbeiten vor Ort im Betrieb erlernt habe, kann ich die Theorie des Studiums besser anwenden und verstehe viele Zusammenhänge besser als meine Kommilitonen.“ Die Schüler der FOS waren beeindruckt von den vielen Möglichkeiten, die Infineon ihnen bietet. Eine weitere Infoveranstaltung wird demnächst auch die Schüler der Regensburger Berufsoberschule über diese Möglichkeiten informieren.

Infineon unterhält seit vielen Jahren Partnerschaften zur Hochschule Regensburg sowie zu FOS und BOS. „Ziel dieser Partnerschaften ist es auch, sich untereinander zu vernetzen“, erklärt Erika Bauer. „Wir wollen miteinander für optimale Ausbildung von Schülern und Studenten sorgen.“ Diese Zusammenarbeit zwischen Schule, Hochschule und Unternehmen ist mittlerweile so weit gediehen, dass sich ein Chancendreieck entwickelt hat: Schüler der FOS und BOS lernen schon zu Schulzeiten Infineon durch Praktika und Seminararbeiten kennen, können sich später im Studium weiter  in das Unternehmen einbringen und haben danach die besten Chancen auf einen gelungenen Berufseinstieg bei Infineon. Der Standort Regensburg engagiert sich dadurch für seine Zukunft und sichert sich die besten Fachkräfte von morgen.

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