Familienfreundliche Hochschule

28.04.2009
Von: Andrea März-Bäuml

Kinder in den Osterferien gut betreut

Zum vierten Mal fand in den Osterferien die Ferienkinderbetreuung in der Hochschule Regensburg statt. Das Ziel, Eltern das Arbeiten und Studieren während schulfreier Zeit zu ermöglichen und gleichzeitig den Kindern das Hochschulleben näher zu bringen, ist auch diesmal gut gelungen.

Die Kinder wurden fröhlich und beschwingt von Prof. Renate Kühnel und Studentinnen des Studiengangs Musik- und bewegungsorientierte Sozialpädagogik begrüßt. Die Gruppe tanzte, sang und begleitete ein Frühlingslied mit verschiedenen Instrumenten. Danach fühlten sich die Kleinen wie „richtige“ Studierende, da sie im Hörsaal einer kindgerechten Mathematikvorlesung lauschen durften. Prof. Dr. Christine Süß-Gebhard ging der Frage nach „Warum brauchen wir Mathe?“ und schilderte eindrucksvoll und mit vielen bunten Beispielen, in welchen Alltagsbereichen die Mathematik zum Tragen kommt.

Mittags wurden wieder alle in der Mensa versorgt. Nachmittags ging es dann wie an den nächsten zwei halben Tagen kreativ zu. Da Muttertag nicht mehr lange auf sich warten lässt, bastelten die Kinder Herzen und dekorative Fenstergehänge und malten sie bunt an. Studentinnen der Sozialen Arbeit begleiteten das Projekt.Am nächsten Tag wartete eine große Aktion in der Fakultät Bauingenieurwesen auf die Kinder im Alter von 3 bis 11 Jahren. Sehr herzlich wurden alle draußen in einem Innenhof von Prof. Dr. Neidhart und seinen Mitarbeitern empfangen. Nach einem kurzen theoretischen Teil, in dem erklärt wurde, wie früher im Mittelalter im Gegensatz zu heute Brücken gebaut wurden, war das Praxisbeispiel für die Vor- und Grundschulkinder sehr anschaulich. Ohne einen Nagel oder eine Schnur zu benutzen, baute Prof. Dr. Neidhart eine tragfähige Holzbrücke, die die Kinder dann mit kleinen Holzstäben nachbauen durften. Außerdem war Pappe vorbereitet, mit der sich die Kinder eine Hängebrückenkonstruktion selbst erarbeiten konnten. Abgerundet wurde der Besuch in der Hochschule mit einem Gang durch die großen Labore in der Fakultät Bauingenieurwesen.

Am folgenden Tag standen auch Spiele in der Hochschule auf dem Programm. Im Rahmen einer Schatzsuche entdeckten die Kinder die Hochschulbibliothek, das Rechenzentrum, den Copyshop, einen großen Hörsaal und andere für Studierende wichtige Orte. Natürlich gab es auch wieder viel Zeit zum Malen, Basteln, Puppenspielen - also eine „runde Sache“, die allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat.

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