Espresso meets Engineering

12.01.2012
Von: Marcel Dilg, Fakultät Maschinenbau

Ihre spannende Projektarbeit zum Thema „Kaffeemaschine" stellten Studierende der Fakultät Maschinenbau der Hochschule Regensburg (HS.R) im Leeren Beutel, Regensburg, vor.

Projektarbeit der Fakultät Maschinenbau: Ziel der Studierenden war es, Kaffeemaschinen möglichst via Internet an- und auszuschalten.

Praxisnahe Lehre: Prof. Dr. Hermann Ketterl von der Fakultät Maschinenbau betreut das Seminar „Espresso meets Engineering".

Geballte Kompetenz: Studierende und Verantwortliche des Seminars „Espresso meets Engineering" stellten sich vor.

Kaffee-Kunst: Barista Michael Stefanek hatte viele Tipps für exquisiten Espresso mit „im Gepäck".

Kaffee von Lavazza: Herr Risch stellte die Philosopie seines Unternehmens vor. Fotos: Feuerer

Unter dem Titel „Espresso meets Engineering" haben Studierende der Fakultät Maschinenbau der Hochschule Regenburg (HS.R) ihre Projektarbeit zum Thema „Kaffeemaschine“ am 9. Januar 2012 im Leeren Beutel, Regensburg, vorgestellt. Mehr als 70 interessierte Zuhörer fanden sich zu der Veranstaltung ein.


Zu Begin des Events stellte Deutschlands Top Barista Michael Stefanek sein „Handwerk" vor. Die mehr als 70 Zuschauer erfuhren alle Einzelheiten, die ein richtiger Barista beherrschen muss. Zum einen gab er Tipps zur Zubereitung verschiedener Kaffeevariationen, zum anderen zur Auswahl des richtigen Rohkaffees. Er schlug eine enge Zusammenarbeit mit einer Rösterei vor, so könne der Barista auf die Parameter, die den Kaffeegeschmack bestimmen, Einfluss nehmen. Anschließend stellte Herr Risch das Firmenkonzept seines Arbeitgebers Lavazza vor. Er informierte die Gäste darüber, wo und wie der Rohkaffee der Firma Lavazza bezogen und weiterverarbeitet wird.

Der Betreuer der Fakultät Maschinenbau, Prof. Dr. Hermann Ketterl, stellte die Projektarbeit in all seinen Facetten kurz vor. Nachdem der Zusammenhang zwischen Messtechnik und Kaffeemaschinen hergestellt war, erklärte er, welche Rollen die Studierenden bei der Projektarbeit übernommen haben. Um das öffentliche Interesse für Kaffee zu vergrößern, plant Prof. Dr. Ketterl ein Barista-Seminar ins Leben zu rufen, bei dem nicht nur Studierende, sondern auch die Öffentlichkeit teilnehmen kann (Preis: vorraussichtl. ca. 20,- Euro). Unverbindliche Anmeldung unter www.fkm-r.de/ketterl möglich.

Eine Gruppe Studierender präsentierte dann noch ihr Arbeitspaket der Projektarbeit. Eine Gastro-Espressomaschine braucht zirka eine Stunde, um die perfekte Betriebstemperatur zu erreichen. Aus diesem Grund wird das Personal schon früh in das Café gebeten. Für dieses Problem können die Studierenden eine Lösung, nämlich das Ansteuern von Kaffeemaschinen via Internet, bieten. Man kann von einem herkömmlichen Computer oder einem Smartphone mit Internet eine oder mehrere Kaffeemaschinen an- oder ausschalten und zusätzlich den Druck und die Temperatur überwachen. Dieser Aspekt der Überwachung kann dazu beitragen, schleichende Defekte früh zu identifizieren und zu beheben.

Nach den Vorträgen konnten sich die Besucher an den Aktionsständen der Studierenden der Fakultät Maschinenbau informieren. Die Themen reichten von dem Verbauen von Druck- und Temperatursensoren in Espressomaschinen, Reengineering-Projekte über eine Wasseranalyse, Mahlscheiben-Untersuchung und das Ansteuern einer Kaffeemaschine per SMS. Barista Michael Stefanek und Herr Risch von Lavazza reichten den Anwesenden dazu kostenlos Kaffeevariationen und Espresso.

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