Erfolgreiche Promotion in „Funktionaler Sicherheit“

20.12.2018
Von: Erika Antoni

Dr. Andreas Bärwald konnte im Dezember 2018 seine mündliche Doktorprüfung zum Thema „Sichere Werkzeugketten und werkzeugunterstütztes Assessment" erfolgreich ablegen. Einer der beiden Gutachter und Prüfer war Prof. Dr. Jürgen Mottok.

Von links: Gutachter und Prüfer Prof. Dr. Jürgen Mottok, Dr. Andreas Bärwald, Gutachter und Prüfer Prof. Dr. Christian Wolff und der Vorsitzende der Promotionsprüfung Prof. Dr. Paul Rössler. Foto: Prof. Dr. Jürgen Mottok (Selbstauslöser)

Von links: Gutachter und Prüfer Prof. Dr. Jürgen Mottok, Dr. Andreas Bärwald, Gutachter und Prüfer Prof. Dr. Christian Wolff und der Vorsitzende der Promotionsprüfung Prof. Dr. Paul Rössler. Foto: Prof. Dr. Jürgen Mottok (Selbstauslöser)

Eine stark wachsende Zahl eingebetteter elektronischer Systeme implementiert sicherheitsrelevante Funktionen. Diese Funktionen werden zunehmend in Software implementiert. Die einschlägigen Normen zur funktionalen Sicherheit erfordern den Einsatz „vertrauenswürdiger“ Softwareentwicklungs-Werkzeuge und Werkzeugketten.

Die Promotionsschrift von Dr. Andreas Bärwald, der am 17. Dezember 2018 seine mündliche Doktorprüfung zum Thema „Sichere Werkzeugketten und werkzeugunterstütztes Assessment - Verwendung komplexer Werkzeugketten für die Entwicklung und Bewertung sicherheitsrelevanter Software“ erfolgreich absolviert hatte, leitet einen generischen, projektunabhängigen Ansatz für die Qualifizierung von Softwarewerkzeugen her, die bei der Entwicklung sicherheitsrelevanter Systeme eingesetzt werden.

Auf Basis dieser Methodik wird in einem zweiten Schritt ein Vorgehen entwickelt, das es ermöglicht, die Bewertung der „Funktionalen Sicherheit“ (Safety Assessment) werkzeugunterstützt durchzuführen. Dies führt zu einer signifikanten Effizienzsteigerung bei der Begutachtung sicherheitstechnischer Systeme.

Kooperative Promotion 

Das kooperative Promotionsverfahren haben das Software Engineering Laboratory for Safe and Secure Systems (LaS³) der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg), namentlich Prof. Dr. Jürgen Mottok, und die Universität Regensburg, namentlich Prof. Dr. Christian Wolff, ausgestaltet.

Prof. Dr. Mottok, der als Betreuer und Gutachter der Doktorarbeit von Dr. Andreas Bärwald involviert war, betonte: „Forschendes Lernen in einem Promotionsverfahren bedeutet, den sicheren Boden zu verlassen, Irritationen zu erfahren, Ergebnisse zu falsifizieren und verifizieren sowie eine ständige wissenschaftliche Reflexion der eigenen Positionen zu betreiben. Dies ist Dr. Andreas Bärwald mit seiner Promotionsschrift gelungen.“

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