Erfolgreich abgeschlossene Promotion in Operations Research

02.05.2019
Von: Prof. Dr. Frank Herrmann

Seine Promotion erfolgreich abschließen konnte Dr. Frederick Lange. Betreut wurde er von Prof. Dr. Frank Herrmann von der Fakultät Informatik und Mathematik der OTH Regensburg und Prof. Dr. Thorsten Claus von der TU Dresden.

Von links: Betreuer Prof. Dr. Frank Herrmann von der OTH Regensburg, der frisch promovierte Dr. Frederick Lange und der Betreuer von der Technischen Universität Dresden Prof. Dr. Thorsten Claus. Foto: Dr. Julian Englberger

Von links: Betreuer Prof. Dr. Frank Herrmann von der OTH Regensburg, der frisch promovierte Dr. Frederick Lange und der Betreuer von der Technischen Universität Dresden Prof. Dr. Thorsten Claus. Foto: Dr. Julian Englberger

Unter dem offiziellen Titel „Ermittlung produktspezifischer Clearing Funktionen und deren Einsatz in der Auftragsfreigabe und Losgrößenplanung“ konnte Dr. Frederick Lange seine Promotion an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) erfolgreich abschließen. Betreut und begutachtet wurde er von Prof. Dr. Frank Herrmann von der Regensburger Fakultät Informatik und Mathematik sowie von Prof. Dr. Thorsten Claus, Lehrstuhl für Produktionswirtschaft und Informationstechnik an der Technischen Universität Dresden (TU Dresden). Die Doktorarbeit entstand in einem kooperativen Promotionsverfahren zwischen der OTH Regensburg und der TU Dresden.

Über die Ermittlung produktspezifischer Clearing-Funktionen

Die Promotion von Dr. Lange befasste sich mit der nicht-linearen Abhängigkeit zwischen dem Arbeitsvorrat – in Form von Kundenaufträgen – und der Produktionsmenge eines Produktionssystems (in einer Fabrik). Unter industriellen Randbedingungen werden die offensichtlich vorliegenden, beschränkten Kapazitäten ignoriert, wodurch der Kapazitätsbedarf von der durch die Auftragsfreigabe zu produzierenden Menge und durch die Lose entweder viel zu hoch oder zu klein ist.

Die Forschungsarbeit quantifiziert diese nicht-lineare Abhängigkeit simulativ und setzt sie in Optimierungsmodellen zur Auftragsfreigabe und zur Losgrößenplanung ein. Anhand von Planungssituationen, die in der industriellen Praxis auftreten, wird gezeigt, dass dadurch sowohl die Auftragsfreigabe als auch die Losbildung im Hinblick auf die tatsächlich produzierbare Menge sehr viel realistischer ist. Dadurch werden unter anderem Überstunden, Sonderschichten oder Leerzeiten vermieden.

Prof. Dr. Frank Herrmann freut sich, dass die Publikationen, die im Rahmen der Promotion veröffentlicht wurden, „in der einschlägigen wissenschaftlichen Community sehr beachtet werden“.

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