E.ON Kulturpreis Bayern für Christoph Feldmeier von der HS.R

30.11.2012
Von: Reiner Kolloch, E.ON Bayern AG

Christoph Feldmeier, Absolvent des Studiengangs Maschinenbau an der Hochschule Regensburg (HS.R), ist für seine Bachelorarbeit mit dem Kulturpreis Bayern der E.ON Bayern AG ausgezeichnet worden.

Christoph Feldmeier von der Hochschule Regensburg

Christoph Feldmeier von der Hochschule Regensburg erhält den Kulturpreis Bayern der E.ON Bayern AG. Foto: E.ON Bayern AG

Christoph Feldmeier aus Haselbach gehört zu den 17 Preisträgern der Kategorie "Hochschule für angewandte Wissenschaften" die am 8. November in der Heinrich-Lades-Halle in Erlagen ausgezeichnet wurden. Seine Bachelorarbeit "Entwicklung eines Konzepts zum Rüsten einer Hauptauslegerverlängerung an Teleskopkranen der 40t-Klasse" wird mit einem Preisgeld von 3.000 Euro gewürdigt. Der mit insgesamt 176.000 Euro dotierte Kulturpreis Bayern ist in enger Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in diesem Jahr zum achten Mal verliehen worden.

Hauptauslegerverlängerungen sind starre Auslegerteile, die auf einem Teleskopkran mitgeführt werden und bei Bedarf an das vordere Ende des Teleskopauslegers angebaut werden. Dadurch können erweiterte Hubhöhen und Ausladungen erreicht werden. Ein Rüstsystem ermöglicht die schnelle Herstellung einer Verbindung mit dem Hauptausleger und den An- und Abbau einer solchen Verlängerung ohne zusätzliche Hilfsmittel durch den Kranbetreiber auf der Baustelle. Ziel der Bachelorarbeit ist die Entwicklung eines solchen Hauptauslegerrüstsystems, welches eine Ein-Mann-Bedienung ermöglicht und eine höhere Arbeitssicherheit gewährleistet.

Zwei Innovationsebenen kristallisierten sich heraus: Bei der "Teilsystementwicklung" kann durch einen relativ geringen Mehraufwand eine wesentlich bessere Funktionalität des Rüstsystems erzielt werden. Dahin gegen beinhaltet die "Gesamtsystementwicklung" die prinzipielle Entwicklung einer neuartigen Rüstmethode, die die Nachteile des bestehenden Systems von Grund auf umgeht. Es zeigt sich, dass es neben der weit verbreiteten Standardrüstmethode durchaus ernstzunehmende Alternativen gibt, die bestehenden Nachteile zu umgehen.

Mit dieser Auszeichnung leistet der Netzbetreiber E.ON Bayern einen Impuls zum Erhalt der kulturellen Vielfalt und bietet zugleich eine Bühne für Kunst und Wissenschaft in der Region. Den Kulturpreis Bayern erhalten neben den Preisträgern aus den bayerischen Hochschulen Künstler aus den sieben bayerischen Regierungsbezirken, die besten Doktoranden der bayerischen Universitäten und herausragende Absolventen der Kunsthochschulen im Freistaat. Hinzu kommt der Sonderpreis des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Kulturpreis Bayern 2012 der E.ON Bayern AG

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