Entwürfe für eine demokratisch-inklusive Schule

25.08.2017
Von: Stabsstelle Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Seit dem Wintersemester 2014/2015 arbeitet die Fakultät Architektur der OTH Regensburg mit der Universität Passau zu den Schlagwörtern „Bildung.Raum.Diversität“ zusammen. Dabei arbeiten angehende Architekten der OTH Regensburg mit Lehramtsstudierenden der Universität Passau an Konzepten für Lebens- und Bildungsräume.

Die Studierenden von OTH Regensburg und der Universität Passau arbeiten an einer demokratisch-inklusiven Schule. Foto: Prof. Emminger

Die Studierenden von OTH Regensburg und der Universität Passau arbeiten an einer demokratisch-inklusiven Schule. Foto: Prof. Andreas Emminger

Was braucht ein Raum, um Teilhabe für alle zu ermöglichen? Diese Frage bearbeiteten je zwei Studierende der OTH Regensburg mit zwei Kommilitonen aus Passau. Gemeinsam planten sie eine Grundschule auf einem brachliegenden, realen Grundstück in Nürnberg.

In einer Gesellschaft, die durch Pluralisierung, Internalisierung und Wertewandel geprägt ist, kommt der Schule als öffentliche Institution eine zentrale Bedeutung zu: Ein angemessener,  zukunftsweisender Umgang mit Heterogenität setzt den Rahmen, in dem sie ihren Bildungsauftrag im Geist einer demokratischen Gesellschaft erfüllen soll. Alle ihre Mitglieder sollen hier zur Teilhabe und Mitgestaltung befähigt werden; Schule muss daher auch baulich den unterschiedlichsten persönlichen Voraussetzungen und Charakteren gerecht werden.

Auf Basis dieses Ansatzes erarbeiteten Studierende des Masterstudiengangs Architektur der OTH Regensburg im Entwurfsseminar von Prof. Andreas Emminger im Austausch mit Studierenden der Primarpädagogik der Universität Passau unter der Leitung von Prof. Dr. Christina Hansen und ihrer wissenschaftlichen Mitarbeiterin Kathrin Plank Entwürfe für eine demokratisch-inklusive Schule. Im Entwurf konnten sie die „ideale“ Schule erschaffen.

„Wir streben flexible Raumkonzepte an, die Individualisierung und neue offene Lern- und Lehrkonzepte ermöglichen“, erläuterte Prof. Dr. Hansen anlässlich der gemeinsamen Präsentation der Arbeiten am 8. März 2017. Eine Eins-zu-Eins-Realisierung der studentischen Projekte sei nicht vorgesehen, doch sei im weiteren Verlauf der Kooperation geplant, eine existierende Schule zu verbessern.

Zurück