Elf spannende Projekte der Messtechnik

15.01.2020
Von: Katharina Schryro, Nazarena Rübel

Im Rahmen einer Ergebnispräsentation führten die Studierenden des dritten Semesters Maschinenbau von der OTH Regensburg ihre Projekte aus dem Modul Messtechnik vor.

Roboterauto

Roboterauto

Analoge Wetterstation

Analoge Wetterstation

Einparksensor

Einparksensor

Bewegungsgesteuerter Controller

Bewegungsgesteuerter Controller

Niederschlagsmesser

Niederschlagsmesser

Tremor-Früherkennung

Tremor-Früherkennung

NFC-basierte Lagerverwaltung

NFC-basierte Lagerverwaltung

Tragbarer Beschleunigungsmesser mit Logging

Tragbarer Beschleunigungsmesser mit Logging

Mensa-Geräuschpegelmesser

Mensa-Geräuschpegelmesser

Pflanzenbewässerung

Pflanzenbewässerung

Geschwindigkeitsmesser

Geschwindigkeitsmesser. Fotos: Michael Rübel

Am 9. Januar 2020 präsentierten Maschinenbau-Studierende ihre im Modul Messtechnik erarbeiteten Projekte Prof. Dr. Hermann Ketterl und weiteren Interessenten.

Am 9. Januar 2020 präsentierten Maschinenbau-Studierende ihre im Modul Messtechnik erarbeiteten Projekte Prof. Dr. Hermann Ketterl und weiteren Interessenten. Fotos: Michael Rübel

[VIDEO 1 - Roboterauto]

[VIDEO 2 - Analoge Wetterstation]

[VIDEO 3 - NFC-basierte Lagerverwaltung]

[VIDEO 4 - Pflanzenbewässerung]

Während des Semesters tüftelten die Studierenden von Prof. Dr. Hermann Ketterl aus der Fakultät Maschinenbau der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) an verschiedenen Projekten, die sie am 9. Januar 2020 präsentierten. Am Anfang dieses Semesters durften die Studierenden sich ein Projekt auswählen, das sie in elf Kleingruppen bearbeiteten. Nachdem sie in einem theoretischen Teil die Grundlagen der Elektrotechnik und Programmierung lernten, wurden sie mit den notwendigen Materialien ausgestattet, um ihr Projekt praktisch umzusetzen. „Das Wichtigste ist,“ sagte Prof. Dr. Ketterl, „dass die Studierenden Spaß haben und das theoretisch erlernte Wissen praktisch umsetzen“.

Auch wenn sich kleine Schwierigkeiten und Stolpersteine nicht vermeiden ließen, haben die meisten ihr Projekt erfolgreich umgesetzt und alle gesetzten Ziele erreicht. Der Lerneffekt dieser Projektarbeit war groß und neben technischen Kenntnissen bestätigten die Studierenden, dass sie auch Teamarbeit, Zeitmanagement und strukturiertes Arbeiten mitnähmen. Auch der Grundsatz „erst recherchieren, dann probieren“ sowie diszipliniertes Weiterarbeiten, wenn es einmal nicht so gut läuft, waren Erfahrungen, die die Studierenden bei den Projekten machten.

Folgende elf Projekte wurden dieses Semester durchgeführt:

Roboterauto

Artem Kirienko, Alexander Hirsch und Philipp Thiel entwickelten ein selbsteinparkendes Roboterauto, das die bestehenden Parklücken erst abmisst und im zweiten Schritt entscheidet, ob die Parklücke groß genug ist zum Einparken.

Analoge Wetterstation

Yannick Zucker und Konstantin Wagner bauten eine digitale Wetterstation mit analoger Ausgabe. Hierbei kann Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit gemessen werden und anhand dieser Werte eine Wettervorhersage getroffen werden. Ebenso wurde eine Höheneingabe integriert, sodass ein Bezug des Luftdrucks zur Höhe über Normal Null hergestellt werden kann.

Einparksensor

Jens-Lukas Renoth, Yasin Yilmaz und Ziyed Ayed beschäftigten sich mit einem Einparksensor mit Temperaturfühler, der sowohl visuell (LED), als auch akustisch (Piezo-Buzzer) mit einem immer lauter werdenden Piep-Ton bei näherkommendem Gegenstand ein Warnsignal ausgibt.

Bewegungsgesteuerter Controller

Lukas Bauer, Ferdinand Gerngross und Chokri Laabani programmierten ein Spiel, bei der die Spielerin bzw. der Spieler ein „o“, das auf dem Display erscheint, mit dem Controller innerhalb von fünf Sekunden „einfangen“ muss. Dadurch lassen sich die Winkeländerung aus der gemessenen Winkelgeschwindigkeit durch numerische Integration (Trapezregel) berechnen.

Niederschlagsmesser

Lukas Landending, Raphael Gruber und Selina Wohlleben führten mit einem Wippniederschlagsmesser und der selbst programmierten Software eine Langzeitniederschlagsmessung durch, die bei der Auswertung sehr nah an dem offiziellen Niederschlagsdiagramm lag.

Tremor-Früherkennung

Simon Schmidt, Denise Staporowski und Matthias Kandlbinder entwickelten einen Beschleunigungssensor, mit dessen Hilfe ein Tremor gemessen werden kann. Tremores (Zittern) können durch Kälte, Unterzucker oder auch durch eine Krankheit auftreten. Bei diesem Versuchsaufbau wurde der Sensor an der Hand befestigt.

NFC-basierte Lagerverwaltung

Katharina Knopp und Moritz Raithel bauten und programmierten einen NFC-basiertes Lagerverwaltungssystem. Hierbei sollen die Mitarbeiter-Tags und die Produkt-Tags ausgelesen und beschrieben werden können. Dafür wurde mit einem RFID-Reader gearbeitet, der mit dem Arduino über das Zweidrahtbussystem (SPI) kommuniziert.

Tragbarer Beschleunigungsmesser mit Logging

Lukas Faeth, Alexander Kellinger und Martin Muehlbauer beschäftigten sich mit einem Beschleunigungsmesser, der beim Bergsteigen oder Wandern zum Einsatz kommt und die Höhenveränderung misst. Theoretisch ist die bestehende Kombination aus einem Beschleunigungsmesser und einem Gyroskop für die Umsetzung möglich, jedoch ist sie aufgrund der vielen Messungenauigkeiten praktisch nicht realisierbar. Ungefähre Höhenunterschiede in kurzen Abständen lassen sich aber gut messen.

Mensa-Geräuschpegelmesser

Felix Abraham, Wolfgang Meier und Philipp Kuehnel hatten die Aufgabe eine Schalluntersuchung in der Mensa durchzuführen, um dort den leisesten Ort zu ermitteln. Gerade zu Stoßzeiten ist der Grundpegel in der Mensa extrem hoch. Doch die Sitzplätze am Fester in der Nähe der Tablettrückgabe sind im Vergleich die leiseren.

Pflanzenbewässerung

Lukas Holzner, Marco Schneider und Sophia Weger entwickelten ein System, das die Bodenfeuchtigkeit von Topfpflanzen misst und ermittelt, ob die Pflanze Wasser benötigt oder nicht. Wenn ja, wird mit einer Wasserpumpe automatisch Wasser über einen Schlauch in den Topf geleitet, bis die Sensoren erkennen, dass die Bodenfeuchtigkeit wieder in Ordnung ist.

Geschwindigkeitsmesser

Yasemin Tuncer und Verena Gnad bauten ein System, das die Geschwindigkeit mithilfe von zwei Lichtschranken misst. Das Objekt unterbricht die erste Lichtschranke durch das hindurchfahren und startet so die Zeitmessung. Die Messung endet mit der Unterbrechung der zweiten Lichtschranke.

Prof. Dr. Ketterl freute sich sehr über die gelungenen Ergebnisse. Die Projektbeschreibungen und Durchführungen sind als Plakate im Eingangsbereich des Raums C 104 im Hörsaalgebäude am Forum zu finden. Interessierte haben dort die Möglichkeit, sich die Entwürfe anzusehen.

[VIDEO 1 - Roboterauto]

[VIDEO 2 - Analoge Wetterstation]

[VIDEO 3 - NFC-basierte Lagerverwaltung]

[VIDEO 4 - Pflanzenbewässerung]

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