Einführung in das Studium für Logopädie-Erstsemester

04.10.2017
Von: Dr. Kerstin Pschibl

„Sie sollen wissenschaftlich versierte Logopädinnen werden“. Diesen Satz gab Prof. Dr. Klaudia Winkler, kommissarische Studiengangleiterin des B. Sc. Logopädie den Erstsemestern des Studiengangs bei der „Einführung in das Studium“ am 2. Oktober mit auf den Weg.

Erstsemester des Bachelorstudiengangs Logopädie

Die Erstsemester des Bachelorstudiengangs Logopädie erhalten bei der Einführungsveranstaltung an der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften umfassende Informationen für den Einstieg ins Studium.

Prof. Dr. Klaudia Winkler begrüßt die Erstsemester B. Sc. Logopädie an der OTH Regensburg.

Prof. Dr. Klaudia Winkler begrüßt die Erstsemester B. Sc. Logopädie an der OTH Regensburg. Fotos: OTH Regensburg

Die akademische Qualifikation sei Voraussetzung für eine bessere „Anschlussfähigkeit“, an internationale Standards, aber auch an die neuen Herausforderungen im immer komplexer werdenden Berufsfeld der Therapieberufe. 

B. Sc. Logopädie: 2. Durchgang mit zwei neuen Kooperationspartnern

Der Bachelorstudiengang Logopädie startet im Wintersemester 2017/18 im zweiten Durchgang mit zwei neuen Kooperationspartner. Neben der Staatliche Berufsfachschule für Logopädie am Universitätsklinikum Regensburg waren erstmals Studierende der Berufsfachschule für Logopädie Ingolstadt des Krankenhauszweckverbands Ingolstadt sowie der Staatlichen Berufsfachschule für Logopädie am Klinikum der Universität München unter den Erstsemestern. 

Im Studium sollen „reflective practitioner“ ausgebildet werden, die einen wachen Blick bekommen, hinterfragen und reflektieren. „Es müssen nicht alle Absolventinnen und Absolventen in die Forschung gehen“, so Prof. Dr. Klaudia Winkler, „aber es müssen alle aktuelle Studien beurteilen und ihre Relevanz einschätzen können“. Die Hochschulen seien gefordert, die Studierenden auf die wachsenden Anforderungen des zukünftigen Gesundheitsmarktes vorzubereiten. „Die Ausbildung in den Berufsfachschulen ist hervorragend“, betonte Winkler, „das Studium eröffnet aber neue Wege im fachwissenschaftlichem Diskurs“.

Die ersten „Effekte“ der akademischen Ausbildung beschrieben auch die anwesenden Mentorinnen des 1. Durchgangs. „Ich habe einen kritischeren Blick bekommen“, sagte eine Studentin aus dem dritten Semester. „Man kann die Studien einfach besser einschätzen“.

„Einführung in das Studium“

Die Erstsemester des Bachelorstudiengangs hatten am 2. Oktober 2017 ein umfassendes Programm zur Studieneinführung. Im Anschluss an die allgemeine „Einführung in das Studium“ standen die Themen der Studienorganisation im Vordergrund: Der Zugang zu den Online-Diensten, die OTH Regensburg-Karte, die Ansprechpersonen und Servicestellen an der OTH Regensburg u. Ä. Auf Wunsch der Studierenden aus der 1. Kohorte wurde außerdem eine Informationsrunde zum Thema „Lehrangebote der virtuellen Hochschule Bayern (vhb)“ ergänzt. Eine Bibliotheksführung rundete das Einführungs-Programm ab.

Die „Erstis“ wurden auch von der Studierendenvertretung „Forum Sozialwissenschaften (FoSo)“ begrüßt und zur „Stadtactiontour“ eingeladen. Die Fachschaft formulierte den Wunsch nach „Zuwachs“ von Studierenden aus den ausbildungsintegrierenden Studiengängen. 

Die Bachelorstudentinnen im dritten Semester boten ihren neuen Kommilitoninnen (der Frauenanteil liegt bei 100%) ein offenes Ohr für Nachfragen an. Für die Pendlerinnen aus Ingolstadt und München können außerdem Übernachtungsplätze organisiert werden.

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