Ein Hochschultag für Familien

18.11.2009
Von: Feuerer, Diana

Kinder erkunden am Buß- und Bettag Labore, Hörsäle und Büros

Mütter schieben ihre Kinderwägen über das Hochschulgelände, in der Mensa in der Seybothstraße mischen sich einige Sechs- oder Siebenjährige unter die Studierenden. So geschehen bei der „Kind-kommt-mit“-Aktion am Buß- und Bettag am Mittwoch, 18. November 2009. Zum ersten Mal hat Andrea März-Bäuml vom Familienbüro der Hochschule diese Aktion veranstaltet, um allen Eltern die Organisation des Buß- und Bettages zu erleichtern. Denn, zwar ist der kirchliche Feiertag ein ganz normaler Arbeitstag, jedoch haben die Schulkinder frei.


„Mir hat es gefallen“, sagt Liselotta Fromberger (7 Jahre). Sie besuchte mit ihrer Mutter am Vormittag eine Vorlesung der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften. Während die Studierenden den Vortrag von Prof. Günther Schumertl verfolgten, malte Liselotta fleißig Bilder. Am Nachmittag nutzte Liselotta das Spiel- und Bastelangebot vom Familienbüro im Raum S 014. Sie spielte das Brettspiel „Sagaland“ zusammen mit der sechsjährigen Lena Hornik. Lenas Mama arbeitet an der Hochschule, wo genau, das hat sie sich am Vormittag angeschaut. „Mittagessen durfte ich mit Mama und ihren Freundinnen in der Mensa“, erzählt Lena begeistert. Auch am Hochschulstandort in der Prüfeninger Straße fanden sich Kinder ein. Einige besuchten Labore oder lernten den Arbeitsplatz von Mama oder Papa kennen. „Gelebte Familienfreundlichkeit an der Hochschule“ wünscht sich die Verantwortliche März-Bäuml und Liselottes Mama kann das nur aus eigener Erfahrung bestätigen. Sie findet die Aktion der Hochschule gut. Stimmen zum "Kind-kommt-mit"-Tag an der Hochschule hat auch der Bayerische Rundfunk eingefangen und in einem Radiobeitrag auf Bayern 1 und Bayern2 in der Radiowelt am Mittwoch, 18. November 2009, ausgestrahlt.


Eine weitere familienfreundliche Veranstaltung fand in den vergangenen Herbstferien von 02. bis 05.November 2009 statt. Bei der Ferienbetreuung stand jeden Tag ein anderer Programmpunkt auf dem „Stundenplan“. Im Schnitt haben zirka 20 Kinder an den jeweiligen Aktionen teilgenommen, welche von Laternenbasteln, naturwissenschaftlichen Experimenten bis hin zu einer Kindervorlesung zum Thema „Elektrizität reichten. Prof. Renate Kühnel von der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften motivierte die Kinder mit Musik und Bewegung. Einige Studierende der Fakultät Sozialwissenschaften hatten im Zuge der Ferienbetreuung die Chance, erstmals selbst eine Stunde zu gestalten. Die Aufnahmen ihrer Stunden werteten sie hinterher aus. Höhepunkt der Ferienbetreuung war das Liferollenspiel „Mittelalter“, bei dem die Kinder unter Anleitung der „Weltentänzer“ in Kostümen eine Abenteuergeschichte nachspielten.

Bild: „Kind-kommt-mit“-Aktion: Am Nachmittag spielten Lena Hornik (rechts) und Liselotta Fromberger zusammen mit Andrea März-Bäuml vom Familienbüro (dritte von links) und der Studentischen Hilfskraft Stefanie Mack „Sagaland“. Nur eines der Spiele, die das Familienbüro am Buß- und Bettag angeboten hat. Foto: Feuerer 

 

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