Echte kulturelle Teilhabe bei „Music moves – you and me“

15.07.2015
Von: Prof. Renate Kühnel

Kultur verbindet: Das wurde erlebbar am 27. Juni 2015 als vier Bühnen an der OTH Regensburg zum Zuschauen, Zuhören und selbst aktiv Mitmachen einluden. Das Kulturteam des Studiengangs Musik- und bewegungsorientierte Soziale Arbeit hatte einen Abend voller Musik und Tanz organisiert.

Röhrenmotive - Kopie oder Kontrast? Alle Fotos: Alexander Urban

Röhrenmotive - Kopie oder Kontrast? Alle Fotos: Alexander Urban

Sommer-Rap der Klangkörpergruppe.

Sommer-Rap der Klangkörpergruppe.

Music moves - you and me.

Music moves - you and me.

Das Kulturteam des Studiengangs Musik- und bewegungsorientierte Soziale Arbeit – bestehend aus elf Studierenden aller Semestergruppen – hatte sich explizit für das Thema Kulturelle Teilhabe entschieden. Es war ein Abend voller Musik und Tanz, der Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Erfahrung zusammenbrachte.

Kubanische Rhythmen begrüßten und die Klangkörpergruppe (Kooperationsprojekt mit der Lebenshilfe Regensburg) überzeugte mit einer Coverversion von „Jetzt ist Sommer“. Auch die Tanzgruppe der Clermont-Ferrand-Schule zeigte ihr Können, bevor sich das Abschlusssemester mit einem künstlerischen Rückblick auf ihr Studium bei allen Dozierenden bedankte.

Heiße Rhythmen aus Brasilien und der Maschine

Jetzt konnten alle wählen, ob sie brasilianische Rhythmen und „Schrottpercussion“ hören wollten oder selbst Bodypercussion und Circle Songs erproben wollten. Ebenso musste sich das Publikum entscheiden, ob es künstlerische Abschlussprojekte anschauen und Gospelchor und Gesangsperformances hören wollte oder lieber selbst Teil einer Bewegungsimprovisation oder einer Rhythmusmaschine werden wollte. Im Kulturcafé konnte man über eigenentwickelte Darbietungen von Studierenden staunen: Hula Hoop, Songwriting, Band, irische Lieder.

Wer dann noch Energie hatte, blieb zur Jamsession: Die Band „Weltenbummler“ machte den Auftakt, die Bauchtanzgruppe heizte die Atmosphäre an und dann konnte jeder und jede sich musikalisch selbst einbringen auf einem der zahlreich zur Verfügung gestellten Instrumente. Logistisch war der Abend eine wirkliche Herausforderung: Wie lassen sich Auftritte von 150 Studierenden so koordinieren, dass vier völlig unterschiedlich gestaltete Bühnenbereiche bespielt werden können und jeder der Akteure und Akteurinnen auch noch Helferdienste erledigen kann? Wie lassen sich 500 Menschen an diesem Abend so verteilen, dass auch die Sicherheitsvorschriften eingehalten werden? Wie lange müssen die Pausenblöcke sein, damit Raumwechsel und Begegnung möglich werden? Mit großem Arbeitseinsatz einer sehr aktiven Studierendenschaft wurde alles an diesem Abend gut bewältigt.

Harfenklänge zum Muffin

Großer Anziehungspunkt war wieder der Cateringbereich in der Nähe der Bandbühne: Bei selbstgebackenen Muffins, bunt belegten Brötchen und Getränken konnten Eindrücke ausgetauscht werden. Auch Alumni trafen sich hier und lauschten den selbst geschriebenen Songs der Studierenden, die so unterschiedlich instrumentiert und arrangiert waren – auch Geige und Harfe waren dabei.

Zurück