Doktorand der OTH Regensburg referiert an IEEE-Kongress in New York

14.09.2015
Von: Prof. Dr. Jürgen Mottok

Das Laboratory for Safe and Secure Systems der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) war erfolgreich mit einem Beitrag bei Kongress des Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) in New York vertreten.

Doktorand Dipl.-Inf. (FH) Jürgen Braun von der OTH Regensburg referiert an der "IEEE High Performance Computing and Communications (HPCC)" Konferenz in New York. Foto: LaS³, OTH Regensburg

Das Laboratory for Safe and Secure Systems (LaS³) war mit einem Beitrag von Doktorand Dipl.-Inf. (FH) Jürgen Braun an der "IEEE High Performance Computing and Communications (HPCC)" Konferenz beteiligt. Die HPCC-Konferenz fand am 24. bis 26. August 2015 in New York City statt. Die HPCC wird in den IEEE Rankinglisten mit der Note B gelistet und zählt zu einer der hochrangigen und somit renommierten IEEE Kongresse.

Für die diesjährige HPCC wurden 430 Paper eingereicht, von welchen nur 96 Paper akzeptiert wurden. Umso erfreulicher ist es, dass sich mit der geringen Annahmequote von 22% ein Paper des wissenschaftlichen Nachwuchs aus Regensburg durchsetzen konnte. Die HPCC adressiert die Computer- und Kommunikationstechnik, die sich in den letzten Jahren zu leistungsstarken und verteilten Systemen entwickelt haben. 

Die Computertechnik wurde zu einer Schlüsseltechnologie von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in zahlreichen akademischen und industriellen Bereichen. Über drei Tage wurden die neuesten Ideen und konkreten Lösungen für die drängenden Herausforderungen der Softwareentwicklung mit Schwerpunkt auf Computer- und Kommunikationstechnik diskutiert.

Der Vortrag von Herrn Jürgen Braun zur Kodierten Verarbeitungstechnik (The Myths of Coded Processing) fand hierbei großen Anklang, was an den zahlreichen Fragen und Diskussionen nach seinem Vortrag wiedergespiegelt wurde. In seinem Vortrag sind Mythen des Coded Processing, welche teils seit 1989 verbreitet wurden, genauer beleuchtet und wiederlegt worden.

Am Kongress nahm ein breites Fachpublikum aus 28 Ländern von 4 Kontinenten der ganzen Welt teil. Die vielen positiven Rückmeldungen haben für sich gesprochen und lassen jetzt schon Vorfreude auf die nächste HPCC im Jahr 2016 aufkommen. Prof. Dr. Jürgen Mottok betreut das Promotionsverfahren von Jürgen Braun und ergänzt: "In einer Promotion spielt das Prinzip Forschendes Lernen eine wichtige Rolle.

Doktoranden, wie Jürgen Braun, stärken mit Konferenzbeiträgen ihre wissenschaftliche Handlungskompetenz; sie verknüpften dabei theoretische und praktische Seiten des wissenschaftlichen Erkenntnisprozesses."

Zurück