Die beglückende Schönheit der Mathematik für alle erlebbar machen!

29.04.2008
Von: Vizepräsidentin Prof. Dr. Christine Süß-Gebhard

Das ist das erklärte Ziel der Mathemacher in Regensburg

Das Jahr der Mathematik will in den kommenden Monaten die vielen Facetten und die zahlreichen Anwendungen dieser Wissenschaft in den Blick-punkt der Öffentlichkeit, rücken, darunter: Klima und Wetter, Gesundheit und Biologie, moderne Kommunikation, Logistik und Verkehr, Technik, Lehren und Lernen, Kunst und Kultur, Sport und Spiel sowie Finanzen und Wirtschaft.

Die Mathematikerinnen und Mathematiker der Hochschule für angewandte Wissenschaften – Fachhochschule Regensburg und der Universität Regensburg haben zu diesem Zweck gemeinsam ein buntes Programm zusammengestellt.
Am Freitag fand die Auftaktveranstaltung zum  Jahr der Mathematik in Re-gensburg an der Hochschule Regensburg statt.

Prof. Ludwig Griebl von der Hochschule Landshut gelang es in seinem Impulsreferat über die Grenzen der Berechenbarkeit eindrucksvoll, die Schönheit der Mathematik auch Nichtmathematikern zu demonstrieren. Ausgehend von der allseits bekannten Mengenlehre entführte er die Zuhörerschaft in die Welt von abstrakten Zahlenmengen. Griebl stellte sehr anschaulich  dar, dass es nur weniger Schritte bedarf, um von den allen Zuhörern bekannten Zahlen 1,2,3,… zu einer Zahlenmenge zu gelangen, die nicht mehr so ganz einfach abzählbar ist.

In der anschließenden Diskussion zum Thema „Wie viel Mathe braucht der Mensch?“ tauchte insbesondere die Frage auf, wie kann Interesse für die Mathematik geweckt werden, Die Rolle der Schulen kam dabei ausführlich zur Sprache.  Eine Überarbeitung der Lehrpläne, die den Mathe-Unterricht interessanter macht, wird von allen Teilnehmern unterstützt. Den Praxisbezug der Mathematik schilderten die Vertreter aus Wirtschaft und Industrie am Beispiel von Modellen zu  Börsencrashs und der Codierung von Chips. Mathematik als Schlüsseltechnologie für die technische Entwicklung wird rundum betont. Die Juristin und Personalreferentin in der Runde betonte die besonderen Fähigkeiten der Mathematiker wie analytisches Denken und systematisches Arbeiten.

Alle hofften, dass es dem Jahr der Mathematik gelingt, das Interesse an mathematischen Fragestellungen zu wecken und deutlich zu machen, wo überall Mathe drin steckt, auch wenn es nicht drauf steht. Das erklärte gemeinsame Ziel der Mathemacher der Hochschule und der Universität Regensburg ist, die Schönheit des Arbeitens in mathematischen Strukturen einer breiten Öffentlichkeit nahezubringen.

Weitere Veranstaltungen werden folgen. Besonders zu nennen, ist die „Lange Nacht der Mathematik“ am Samstag, 28. Juni 2008. Alle Events findet  man unter www.mathematik-regensburg.de.

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