Datenbanken-Schemaevolution und Big Data-Datenmigration

28.03.2018
Von: Prof. Dr. Stefanie Scherzinger

Prof. Dr. Stefanie Scherzinger lud am 5. und 6. März zum Intensiv-Workshop im Rahmen des DFG-geförderten Forschungsprojekts “NoSQL-Schemaevolution und skalierbare Big Data Datenmigration” nach Regensburg ein.

(von links) Mark Lukas Möller, Prof. Dr. Stefanie Scherzinger, PD Dr. Meike Klettke, Julie Merten, Prof. Dr. Uta Störl. Foto: OTH Regensburg

(von links) Mark Lukas Möller, Prof. Dr. Stefanie Scherzinger, PD Dr. Meike Klettke, Julie Merten, Prof. Dr. Uta Störl. Foto: OTH Regensburg

Zeitnah nach dem Umzug der Fakultät Informatik und Mathematik in das neue Gebäude am Campus der OTH Regensburg wurden dort gleich die ersten Gäste der Fakultät empfangen.

Prof. Dr. Stefanie Scherzinger lud am 5. und 6. März zum Intensiv-Workshop im Rahmen des  DFG-geförderten Forschungsprojekts  “NoSQL-Schemaevolution und skalierbare Big Data Datenmigration” nach Regensburg ein. Mit dem Projektstart wird das Kernteam um Prof. Dr. Scherzinger von der OTH Regensburg, PD Dr. Meike Klettke von der Universität Rostock und Prof. Dr. Uta Störl von der Hochschule Darmstadt erweitert: Julie Merten und Mark Lukas Möller promovieren nun im Rahmen des Forschungsprojektes.

Als ersten Schritt werden die Beteiligten sogenannte “Data Lakes” auf strukturelle und evolutionäre Änderungen hin analysieren. Als Data Lakes werden große Datensammlungen bezeichnet, die Unternehmen im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung für die spätere Analyse anlegen und verwalten. Da die Daten über längere Zeiträume hinweg vorgehalten werden, ergeben sich dabei oft Änderungen an der Struktur der zu speichernden Daten.

Solche Änderungen zu erkennen, systematisch zu erfassen und gegebenenfalls die Daten auch in eine homogene Struktur zu migrieren ist ein wichtiges Teilziel des gemeinsamen Projektvorhabens.

“Auch einige Regensburger Firmen legen Data Lakes an, und stoßen nach und nach auf die ersten Herausforderungen beim Evolutionsmanagement.”, berichtet Prof. Dr. Stefanie Scherzinger. “Wenn unsere Forschungsergebnisse den Sprung in die Praxis, noch dazu bei unseren lokalen Partnerfirmen schaffen würden, wäre das für mich persönlich der schönste Projekterfolg”, resümiert Stefanie Scherzinger.

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