Continental und OTH Regensburg kooperieren in Logistikprojekt

24.02.2014
Von: Ulrike Stumvoll

In einem Logistikprojekt arbeiten Continental und die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) erneut erfolgreich zusammen. Studierende werden für universell einsetzbares Konzept ausgezeichnet.

 

Das Gewinnerteam des Projektes gewann auch das Preisgeld von 1.000 Euro.

Das Gewinnerteam des Projektes gewann auch das Preisgeld von 1.000 Euro. Foto: Continental

Am 17. Oktober 2013 begann das Kooperationsprojekt zum Thema "Behältermanagement" im Continental-Werk Regensburg mit dem Empfang der Studierenden durch den Logistikleiter Rafael Hymon. Die anschließende Werkführung bot den Beteiligten erste konkrete Einblicke in die Arbeitsumgebung und vor allem in die Aufgabenstellung des Projektes.

Um Motivation und Wettkampfgeist zu erhöhen, wurde von Continental ein Preis von 1.000 Euro für die beste Arbeit ausgeschrieben. Entsprechend der vorhandenen Aufgaben wurden die 16 Studierenden von Professor Dr. Thomas Wölfl in vier Gruppen von je vier Teammitgliedern eingeteilt.

In den folgenden Monaten betreute Professor Dr. Wölfl seitens der OTH Regensburg die Kooperation. Bei Continental sorgte Oliver Heusler für den notwendigen Informationsfluss. Um eine qualitative hochwertige und in jeder Phase inhaltlich konsequente Durchführung der Arbeiten zu gewährleisten, wurden bis zur Schlussabgabe der Projektarbeiten zwei Zwischenpräsentationen bei Continental durchgeführt.

Abschlusspräsentation der Teams war ein voller Erfolg 

Alle vier Teams zeigten am 16. Januar 2014 ihre Ergebnisse in einer Abschlusspräsentation, an der unter anderem Standort- und Werkleiter Thomas Ebenhöch und der Präsident der OTH Regensburg, Professor Dr. Wolfgang Baier, teilnahmen. Prof. Baier war begeistert von den Vorschlägen.

Auch Thomas Ebenhöch zeigte sich vom Erfolg des Projektes überzeugt und betonte, dass dieses Projekt die starke Verknüpfung zwischen Wissenschaft und Continental demonstriert. An der Umsetzung der Vorschläge liegt dem Werksleiter besonders viel. Sein Fazit war, dass es für beide Seiten eine "Win–Win–Situation" sei.

Es kann nur einen Sieger geben, aber alle Teams werden von Continental zu einem Abendessen eingeladen und bekamen zusätzlich eine Softshelljacke sowie ein Zertifikat. Magic System war das Gewinnerteam des Projektes und gewann auch das Preisgeld von 1.000 Euro.

Sie überzeugten mit einem preisgünstigen und universell einsetzbaren Konzept. Die zugrunde liegende Idee ist, dass auf jedem einzulagernden Behälter-Gebinde nach dem Waschen und/oder für den Hin- und Rücktransport in das Außenlager ein Barcode angebracht wird, den dann die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem Handscanner einscannen.

Über eine Anzeige auf dem Bildschirm des Gerätes wählt der Mitarbeiter Behältertyp und Stückzahl aus und gibt an, wohin dieser geht. Dadurch weiß die Logistik jederzeit, wo sich die gesuchten Behälter befinden und wie viele davon im Werk vorhanden sind. Die Logistik setzt nun eine Bachelor-Arbeit auf, um das Konzept zu detaillieren und zu verwirklichen.

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